Sanierung oder auch nicht

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    • Sanierung oder auch nicht

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      In einer Siedlung der privaten Gagfah Immobilien-Management GmbH klagen Mieter über mangelnde Instandhaltung ihrer Wohnungen und zunehmende Verwahrlosung ihres Umfelds. Anders dagegen in einer Siedlung der gemeinnützigen GWG.

      Schimmelige Wände, fehlender Hausmeisterservice, falsche Nebenkostenabrechnungen - die Liste der Mieterklagen ist lang. Aber nicht nur baulich liegt einiges im Argen in der Gagfah-Siedlung im Rehsiepen in Wuppertal Ronsdorf. Streit unter Mietern, Bandenbildung unter Jugendlichen, Kriminalität und Vandalismus sind weitere Anzeichen einer zunehmenden Verwahrlosung. Etwa 30 Prozent der Wohnungen stehen leer.

      Ganz anders dagegen die Siedlung der gemeinnützigen Wohnungsgesellschaft GWG in der Wuppertaler Gustav-Heinemann-Straße. Der Leerstand beträgt dort nur drei Prozent.

      Dabei waren beide Siedlungen Ende der 90er-Jahre noch auf einem ähnlichen Stand. Die Gagfah, seit 2004 unter dem Dach der amerikanischen Fortress Investment, blieb jedoch bei ihrem Sparprogramm, die GWG dachte nach. Nachhaltig sollte ihr Wohnungsmanagement sein. Gemeinsam mit der Diakonie und der Stadt Wuppertal wurde ein Netzwerk gebildet. Ein Sozialarbeiter wurde eingesetzt. An den Kosten beteiligt sich die GWG mit 12.700 Euro im Jahr.

      Sozialarbeiter Thomas Looft initiierte einen Mieterrat. Das Gremium wird in sämtliche Entscheidungen einbezogen, die das Leben der Mieter betreffen. Die GWG bezuschusst die Arbeit des Mieterrates mit 3.680 Euro im Jahr.

      Im Jahr 2004 wurde der Bewohnertreff „die Oase“ fertiggestellt. Sie besteht aus einem Büro, zwei Gruppenzimmern, einem großen Mehrzweckraum und einem Kiosk. Entworfen wurde sie von Wuppertaler Architekturstudenten. An den Baukosten in Höhe von 450.000 DM beteiligten sich die GWG und die Stadt Wuppertal mit jeweils 150.000 DM und die Diakonie mit 100.000 DM. Weitere 50.000 DM kamen über Sachleistungen von Sponsoren in die Kasse.

      Mehr nachbarschaftliche Kontakte, weniger Konflikte, weniger Vandalismus, weniger Jugendhilfefälle sind einige Erfolge, die Prof. Dr. Herbert Grymer, Soziologe an der Universität Wuppertal, dieser Einrichtung zuschreibt. Das bestätigt auch die Stadt Wuppertal, die dadurch weniger Einsätze durch das Ordnungsamt, die Polizei und für Erziehungshilfen zu verzeichnen hatte. Sozialdezernent Dr. Kühn spricht von 100.000 Euro Ersparnis im ersten Jahr. Zudem ist die Jugendkriminalitätsrate deutlich zurückgegangen.

      Gleichzeitig stockte die GWG ihren Investitions- und Modernisierungsetat auf bis zu 50 Euro pro Quadratmeter und Jahr auf. Die Häuser wurden von Grund auf saniert. Durch Wärmedämmung, neue Heizungen und neue Fenster sanken die Betriebs-und Nebenkosten. Die Mieten wurden zwar erhöht, aber mit der Arge einigte man sich darauf, dass auch die höheren Mieten übernommen werden. Darüber hinaus sind die Mietrückstände durch den Vor-Ort-Einsatz einer Schuldnerberatung deutlich zurückgegangen.
      Autorin:

      Sabine Otto
    • Sowas kann schon vorkommen und da ich dieses Thema hier durch Google gefunden habe, möchte ich gerne einige Tipps geben. Da wir auch eine Haussanierung gemacht haben, habe ich nach einer Firma für Sanierungsarbeiten in der Umgebung von Dortmund gesucht.

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