Heimkostenübernahme abgelehnt

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    • Heimkostenübernahme abgelehnt

      Eine Betreute wird vom Seniorenheim aufgenommen, Antrag zur übernahme der nicht gedeckten Heimkosten wird beim Sozialamt gestellt.

      Die aufzunehmende Person war vor Betreuungsbeginn Vermögend, 45000 Euro Barvermögen sonst keine Werte vorhanden. Der Sohn vereinbart wenige Tage vor Betreuungsbeginn einen Banktermin mit seiner Mutter. Das Geld wird abgehoben. Die Mutter bekommt das Geld nicht. Der Sohn gibt an das Geld habe die Mutter erhalten. Er wisse nicht wo es sei. Die Mutter lebt im Heim, Einzige Besitztümer sind ihre Kleider. Die Betreute leidet unter einer beginnenden Demenz.
      Das Sozialamt lehnt die Übernahme der ungedeckten Heimkosten ab. Begründung: Eine Übernahme kann aus Mitteln der Sozialhilfe nicht stattgegeben werden, sofern die Bedürftigkeit des Antragstellers aufgrund ungeklärter Vermögensverhältnisse nicht nachgewiesen wird.
      Der Sohn habe die Eidesstattliche Versicherung abgegeben - Er wisse nichts über den Verbleib des Geldes.
      Die Betreute wisse ebenfalls nichts über den Verbleib des Geldes, sie habe es nie erhalten.
      Die Verwendung des Geldes wäre also ungeklärt.
      Die Bedürftigkeit wäre demnach nicht nachgewiesen.
      Es läge kein Nachweis vor wofür der Geldbetrag ausgegben wurde.

      Wie weise ich die Bedürftigkeit der Betreuten nach.