Fiktion

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    • Die Gesellschaft ändert sich und mit ihr nicht nur Recht und Gesetz, sondern auch Umstände. Die klamme Lage mancher Kommune und auch der Länder ist hinreichend bekannt. Der staatlich Fürsorge wird mehr und mehr abgebaut. Das Budgetieren und Pauschalieren in der Arbeit der beruflichen Betreuung vor 5 Jahren war ja nur der Anfang, nicht das Ende. Aber wie wird es in ein paar Jahren sein? Wird der Staat gesetzliche Betreuungen noch in Auftrag geben? Es gibt schon jetzt die gesetzlichen Vorrang für ehrenamtliche, wohlmöglich innerfamiliäre Betreuung. Und auch die private Betreuung durch private Vollmacht soll gefördert werden. Aber dem Wunsch der Politiker wird nicht recht ernst genommen. Und auch dort, wo eine private Vollmacht gegeben wurde, aber missbraucht wird, wird noch die gerichtliche Kontrolle angeordnet.

      Wird das auch noch in 5 oder 10 Jahren sein? Wird sich unsere Gesellschaft immer um Bedürftige kümmern? Oder kann zukünftig nur noch betreut werden, wer Angehörige oder Bekannte hat, die sich um dies und das ehrenhalber kümmern?

      Wir kennen inzwischen die griechischen finanziellen Verhältnisse. Aber es gibt auch noch die in den Krankenhäusern. Wer keine Angehörigen und Freunde hat, die die Bettwäsche mitbringen oder auch mal dem Pflegepersonal oder dem Arzt was zusteckt, wird vernachlässigt. Wir sind auf dem 'besten' Weg der zwei oder drei Klassengesellschaft auch in der Gesundheitsversorgung.

      Und gesetzliche BetreuerInnen sollen und dürfen sich nur um Rechtliches kümmern. Doch der Bedarf an Hilfe, ganz praktischer und persönlicher Hilfe wird steigen. Das Gespräch mit dem Arzt wegen der Behandlung ist dann nur ein Aspekt.

      Mit anderen Worten - hat die gesetzlich berufliche Betreuung noch eine Zukunft?

      Heinz