Ratenzahlung

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    • Ratenzahlung

      http://www.wdr.de/tv/markt/sendungsbeitraege/2010/0412/01_versicherungen_2.jsp


      Wer den Jahresbeitrag für seine Versicherung nicht auf einen Schlag zahlt, sondern in zwei, vier oder zwölf Raten abstottert, zahlt einen Aufschlag. Doch der kommt oft teurer, als manch einer vermutet.

      Eigentlich dachte Robert Madjno, mit seinen Versicherungen sei alles in bester Ordnung. Er zahlt schließlich viel Geld dafür. Seine Lebensversicherung zum Beispiel kostet 5.150 Euro im Jahr. Die kann er in zwölf Monatsraten zu je 450 Euro abstottern. Damit kommt er jedoch auf einen Jahresbeitrag von 5.400 Euro (12 x 450). Der Grund: Ratenzahlungen gibt es bei Versicherungen meist nur gegen Aufschlag. Je nach Zahlungsweise beträgt der zwei, drei oder fünf Prozent. Robert Madjno zahlt fürs Abstottern fünf Prozent mehr. Eine Bank nennt so ein Geschäft einen Kredit. 11,35 Prozent beträgt im Fall von Robert Madjno der effektive Jahreszins.

      Halbjährliche Zahlungen in zwei Raten bedeuten in der Regel einen effektiven Jahreszins von 8,33 Prozent. Vierteljährliche Zahlungen kosten bei den meisten Gesellschaften effektiv 8,27 Prozent. Und bei monatlicher Zahlungsweise beträgt der effektive Jahreszins bei den meisten Versicherungen 11,35 Prozent.


      Edda Castello von der Verbraucherzentrale Hamburg rät von Teilzahlungen ab: „Das Verschleiern von Kosten ist beinahe ein Geschäftsprinzip bei Versicherungsunternehmen. Wir haben bislang Verbrauchern geraten, möglichst die Versicherungsprämie jahresweise zu zahlen, notfalls das Geld vom Girokonto zu nehmen. Das kommt meistens billiger, als die hohen Teilzahlungszuschläge.“

      Das gilt für fast alle Versicherungsverträge, bei denen die Prämie jährlich im Voraus fällig ist. Das können Lebens-, Rentenversicherungen sein, aber auch Sachversicherungen. Bei Krankenversicherungen ist das in der Regel nicht der Fall.


      Ist in den Zahlungsbedingungen der Versicherung kein effektiver Jahreszins für Ratenzahlungen angegeben, können zu viel gezahlte Aufschläge unter Umständen zurückgefordert werden (siehe Tipp).


      Autor: Sven Baumhauer

      Rückzahlung zuviel gezahlter Beiträge wdr.de/tv/markt/sendungsbeitra…/01b_versicherungen_2.jsp

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