Lourdes

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    • Diesen Film haben wir im Kino gesehen:

      lourdes-derfilm.at/



      KURZSYNOPSIS

      Im Zentrum von "Lourdes" steht Christine, die sowohl dem
      touristischen Wallfahrtsort als auch dem Wunderglauben eher skeptisch
      gegenübersteht. Während des Aufenthaltes in Lourdes wird gerade sie
      überraschend geheilt. Man beginnt sich zu fragen, ob es sich um ein
      Wunder handelt und ob das Glück von Dauer ist.


      SYNOPSIS

      Hauptfigur des Films ist eine gelähmte Frau, Christine- wir
      sehen die Reise durch ihre Augen, ihr durch die Bewegungsunfähigkeit
      eingeschränktes Blickfeld ist unser Fenster zur Welt, durch das wir ihre
      Sehnsucht nach menschlicher Gemeinschaft und Nähe erleben- ihr durch
      die Krankheit verändertes Leben hat sie in eine unfreiwillige Isolation
      gezwungen, die sie überwinden möchte- sie sehnt sich danach, wieder dazu
      zu gehören, alles tun zu können, was die anderen so problemlos können,
      normal zu sein- in Maria, einer jungen Malteserin und Christines
      Betreuerin, findet sie das Bild ihrer Vergangenheit und eine neue
      Hoffnung erwacht in ihr- Maria begleitet Christine in die Bäder und zu
      den Prozessionen, aber Marias Jugend sehnt sich nach ihresgleichen,
      manchmal versucht sie dem Anblick der Krankheit zu entkommen und sich zu
      amüsieren- Christine beobachtet diese Welt der anderen sehnsuchtsvoll-
      während sich nun Frau Hartl (60) ihrer annimmt- Frau Hartl ist eine
      Pilgerin, die zwar kein körperliches Gebrechen hierher bringt, die aber
      von ihrer lebenslangen Einsamkeit gequält ist, die sie hier lindern
      möchte- ihre wortlose Leere wartet darauf gefüllt zu werden durch eine
      Aufgabe, durch einen Sinn, den sie nun darin findet, sich Christines
      anzunehmen und für sie zu beten- und ihr Gebet wird erhört-

      tatsächlich kommt es im Verlauf des Aufenthaltes zu einer
      Besserung von Christines Zustand bis hin zu einer Heilung, Christine
      kann wieder gehen. Das Wunder wird nun vor dem Ärztekommitee in Lourdes
      geprüft - die Ergebnisse dieser Prüfung sind fraglich, da Christines
      Krankheit die Möglichkeit schubhafter Besserungen wie Verschlechterungen
      kennt.

      Während die Möglichkeit eines Rückfalls drohend über Christine
      schwebt, genießt sie das Glück, das sich für diesen Moment erfüllt hat
      und versucht es fest zu halten.
      .
      Wenn jeder alles von dem andern wüßte, es würde jeder gern und leicht verzeihen, es gäbe keinen Stolz mehr, keinen Hochmut. Hafis
    • Eigentlich erzählt man das Ende eines Films ja nicht, aber ich war besonders vom Ende des Films her begeistert vom Stoff.
      Christine, die Hauptfigur, setzt sich in der Schlußszene wieder in ihren Rollstuhl, den ihr die unter Einsamkeit leidende Mitpligerin hingestellt hat. Zuerst sagt Christine, nein, sie brauche diesen Stuhl doch nun gar nicht mehr, aber dann nimmt sie wie nebenbei Platz in ihm und schaut den Tanzenden weiter zu. Der Mann, von dem sie begeistert war, ist längst gegangen. Niemand nimmt von ihr Notiz außer der alten Dame, die ihre Rolle überzeugend spielt. Sie sah und sieht auf das, was in Christine vorgeht. Sie nimmt in dem film die Rolle der einzig Gläubigen ein.
      Hat jemand von euch den Film gesehen?
      Wenn jeder alles von dem andern wüßte, es würde jeder gern und leicht verzeihen, es gäbe keinen Stolz mehr, keinen Hochmut. Hafis