Energiesparen

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    • Energiesparen

      WDR 5 Leonardo 29.03.10

      Stromsparcheck für Hartz IV-Haushalte

      Die Initiative
      Arbeitslose helfen Arbeitslosen Energie einzusparen. Das ist die
      Grundidee eines gemeinsamen Projekts der Energieagentur Deutschlands und
      des Deutschen Caritasverbands. Seit einem Jahr läuft diese Initiative
      mit dem Namen „Stromspar-Check“, und sie läuft ziemlich erfolgreich.
      Denn in den meisten Hartz IV-Haushalten, das hat eine Untersuchung
      ergeben, können jährlich knapp einhundert Euro an Kosten für Strom,
      Heizung und Wasser eingespart werden. Und das hilft nicht nur dem
      Haushaltsbudget, sondern auch der Umwelt: weniger Strom-, Heizenergie-
      und Warmwasserbrauch bedeutet auch weniger CO2 –Ausstoß und damit
      weniger Klimabelastung.

      Die Nutznießer
      Das Leben mit einem geringen Einkommen ist für viele schwierig. Das
      Einkommen reicht kaum für die wesentlichen Dinge des Lebens. Umso mehr
      hilft es, wenn im Haushalt Geld eingespart werden kann. Eben diese Hilfe
      hat sich mittlerweile herumgesprochen. Die Energieberater der Caritas
      sind spezialisiert auf die Beratung von Hartz IV-Haushalten, bundesweit
      sind mittlerweile 750 von ihnen unterwegs. Sie suchen ganz intensiv nach
      den Energiefressern im Haushalt.

      Die Suche nach dem Energiefresser
      Die Energieberater schauen zunächst nach dem Licht: Sind überall
      Energiesparlampen in der Fassung? Wenn nicht, können sie helfen, denn
      sie verteilen die Sparlampen kostenlos.
      Stromfresser sind auch elektrische Geräte, die im Standby laufen.
      Fernseher und Co. sollten am besten an einer Steckerleiste hängen, die
      mit Hilfe eines Knopfdrucks ganz vom Strom getrennt werden können. Wo
      kein Strom fließen kann, muss dann auch nichts bezahlt werden.
      Der Kühlschrank ist als nächstes dran. Hier legen die Energieberater der
      Caritas ein Thermometer hinein, so kann dann die Kühlleistung optimal
      eingestellt werden. Eine poröse Gummileiste lässt den Kühlschrank oft zu
      viel Kälte verlieren. Sie auszutauschen, kostet nicht viel, und bringt
      am Ende viel.
      Auch die Wasserhähne nimmt der Energieberater genauer unter die Lupe. So
      genannte Perlatoren reduzieren den Wasserdurchfluss bei einem
      gleichzeitigen „satten“ Strahl. Der Wasserverbrauch kann in der Spüle
      oder im Waschbecken um die Hälfte reduziert werden - und das bedeutet
      meist: es wird Warmwasser und damit Energie gespart.

      Eine bundesweite Initiative
      Bei ihren Hausbesuchen installieren die Helfer kostenlos so genannte
      Soforthilfen. Bundesweit wurden mittlerweile 150.000 Energiesparlampen,
      20.000 schaltbare Steckerleisten und tausende Strahlregler für
      Wasserhähne verteilt. Im Kreis Recklinghausen zieht Projektleiterin
      Heike Hennig eine durch und durch positive Bilanz der Initiative
      „Stromspar-Check“. Haushalte mit drei, vier Kindern könnten schon einmal
      150 Euro im Jahr einsparen. Auch Zwei-Personen-Haushalte schaffen es,
      durch konsequentes Energiesparen rund 70 € pro Jahr übrig zu behalten.
      Bei den Beziehern von Wohngeld summiert sich die Einsparung sogar auf
      160 Euro, weil sie weniger Strom, Wasser und Heizenergie verbrauchen.

      Der Öko-Effekt
      Insgesamt werden die teilnehmenden Haushalte am „Stromspar-Check“ über
      die gesamte Lebensdauer der Produkte mit rund 24 Mio. Euro entlastet,
      die öffentliche Hand um 5,4 Mio. Euro. Auch der Klimaschutzeffekt ist
      erheblich: Jeder Haushalt spart im Durchschnitt 330 kg CO2 ein, bezogen
      auf die Lebensdauer der Produkte summiert sich dieser Effekt bereits
      jetzt auf rund 55.000 Tonnen.

      Der soziale Effekt
      Beim „Stromspar-Check“ können Haushalte, die Arbeitslosengeld II,
      Wohngeld oder Sozialhilfe beziehen, sich freiwillig beteiligen. Sie
      melden sich vor Ort bei einem Caritas-Standort an und erhalten dann
      einen Termin für einen ersten Hausbesuch. Die Ausbildung der
      Langzeitarbeitslosen zu Stromsparhelfern erfolgt durch die regionalen
      Energie- und Klimaschutzagenturen.

      Weitere Informationen zum „Stromspar-Check“ der Caritas und der
      Energieagenturen gibt es unter folgender Internetadresse:
      stromspar-check.de
    • Sonderbare Energievermehrung – Strom aus dem Nichts?

      Hallo Heinz!

      In diesem Zusammenhang habe ich was interessantes auf wahrheiten.org gelesen. Es ist zwar in diesem Sinne nicht umsetzbar aber vielleicht ein Weg für die Zukunft der Energieerzeugung?

      "Ein Erfinder aus Georgien, Tariel Kapanadze, demonstriert in einem – im wahrsten Sinne des Wortes – primitiven Feldversuch, wie er mit einfachen Mitteln, einigen elektronischen Komponenten und einem Wissen, was auf den Erkenntnissen von Nikola Tesla basiert, Strom wie aus dem Nichts erzeugen kann.

      Ob es Freie Energie tatsächlich gibt und ob sie real nutzbar ist, erklärt ein Bastler, der Kapanadzes Prinzip analysiert und selbst einen solchen Generator nachgebaut hat, im Interview.
      ...
      Die häufigste Frage beim Thema Freie Energie lautet: Wer hat jemals ein lauffähiges Gerät gesehen, welches tatsächlich und nachweislich sogenannte Überschussenergie liefert? Nach Stand der “offiziellen Wissenschaft” ist dies unmöglich und wird stets als Unsinn abgetan mit der Begründung, ein Perpetuum Mobile sei nicht realisierbar auf Basis des ersten Hauptsatzes der Thermodynamik.

      Der erste Hauptsatz besagt, dass Energie in einem abgeschlossenen System weder erzeugt noch vernichtet werden, sondern lediglich in andere Energiearten umgewandelt werden kann. Geht man nun allerdings davon aus, dass es neben den bekannten und anerkannten Energiearten zusätzlich noch eine neue, bislang unbekannte Form von Energie geben könnte und betrachtet diese als Bestandteil des abgeschlossenen Systems, dann ergibt sich keineswegs die Verletzung des Energieerhaltungssatzes.
      ...
      Herr Kapanadze hat seine Erfindung anscheinend Anfang 2009 bereits als 100kW-Demo-Anlage in der Türkei vorgeführt."


      Videos und der vollständige Artikel ist einsehbar unter: wahrheiten.org/blog/2010/06/30…norg+%28Wahrheiten.org%29
    • Hey Micha,

      irgendwie erinnert mich das schon an das Gewinnen von Gold aus Quecksilber und Blei. Aber, wie wir wissen, wurde bei solchen Experimenten feinstes Porzellan hergestellt, was dann Karl dem Starken zu reichlich Gold wurde.

      Der Energieerhaltungssatz ist seit Einstein nichts Neues. Und auch die Umwandlung also solches ist bekannt. So sollte vor 70 Jahren aus Kohle Öl gewonnen werden. Die Frage ist doch letztlich, wer hat Interesse, dass derartiges bekannt wird oder eher nicht bekannt und populär wird. Und da fallen mir auch anhieb reichlich Strom- und Ölmultis ein. Wie stark dergleichen Interessenvertreter sind sehen wir gerade in Amerika und auch hierzulande hinsichtlich des Ausstiegs aus dem Ausstieg und der Kappung von Subvenionen für Solarenergie. Wenn denn diese mal so viel Subventionen und Unterstützung erhalten hätte wie die Atomwirtschaft, säh es bereits hierzulande ganz anders aus.

      An der Nutzung von alternativer Energiegewinnung wird reichlich geforscht und probiert. Doch für Otto und seiner Frau oder Hartzianern und Hartzianerinnen kommt dergleichen Vorteile vorerst wohl kaum zugute. Oder? Aber danke für den Hinweis. Ist schon echt interessant.

      Heinz