Einweisung

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    • dradio.de/dkultur/sendungen/thema/1129004/

      Psychiater Pörksen über eine UN-Konvention und eine mögliche Zwangseinweisung von psychisch Kranken
      Niels Pörksen im Gespräch mit Klaus Pokatzky

      Niels Pörksen, ehemaliger Leiter der Psychiatrie Bielefeld Bethel, hat den Trend kritisiert, psychisch Kranke gegen ihren Willen in Kliniken einzuweisen. Trotz verbesserter Behandlungsmöglichkeiten sei die Bereitschaft, jemanden zwangseinzuweisen, deutlich größer geworden.

      Klaus Pokatzky: Im Studio in Bielefeld begrüße ich nun den Psychiater Niels Pörksen. Guten Tag, Herr Pörksen!

      Niels Pörksen: Ja, guten Tag, Herr Pokatzky!

      Pokatzky: Herr Pörksen, Sie waren früher Chefarzt an den Von-Bodelschwinghschen Anstalten Bethel, und Sie sind Verfasser von Standardwerken zur Zwangseinweisung. Müssen nach dem Satz, dass das Vorliegen einer Behinderung in keinem Fall eine Freiheitsentziehung rechtfertigt, der ja nun auch deutsches Recht ist, müssen da nun die Zwangseinweisungen in die Psychiatrie nicht abgeschafft werden?

      Pörksen: Also nach den geltenden Rechten, sowohl den Psychisch-Kranken-Gesetzen, die es in einzelnen Bundesländern gibt, wie nach dem bürgerlichen Gesetzbuch, der ja auch die Fragen der Patientenverfügung und Ähnliches geregelt hat, gab es auch schon vorher keine rechtliche Grundlage, jemanden gegen seinen Willen einzuweisen oder zu behandeln aufgrund einer Behinderung, aufgrund einer psychischen Krankheit oder auch aufgrund einer dringenden psychiatrischen Behandlungsbedürftigkeit.

      Pokatzky: Wer wird denn dann gegen seinen Willen überhaupt eingewiesen? Diese Fälle, 230.000 Fälle, es gibt welche, die dann mehrfach im Jahr eingewiesen werden, sodass es sich also um 200.000 Menschen handelt.

      Pörksen: Wer eingewiesen wird, das regeln die Gesetze. Und zwar, man darf nur wegen einer Selbst- oder Fremdgefährdung, also zur Gefahrenabwehr, zwangsweise in eine psychiatrische Klinik eingewiesen werden.

      Also wenn ich unmittelbar jemanden bedrohe aufgrund einer Krankheit, dann besteht das Recht, aufgrund ärztlicher Gutachten und mit richterlicher Genehmigung oder richterlichem Beschluss, in eine Klinik eingewiesen zu werden.

      Das wird leider in der Praxis nicht immer so präzise eingehalten, die Selbsthilfeverbände haben natürlich recht, wenn sie darauf bestehen, dass man ausschließlich zur Gefahrenabwehr, und zwar zur unmittelbaren Gefahrenabwehr, eingewiesen werden kann. Ansonsten hat jeder Mensch, ob behindert oder nicht behindert, ja das Recht auf Selbstschädigung und Nichtbehandlung.

      Pokatzky: Es gibt Sprecher der Patientenverbände, die sagen, nur zehn Prozent von diesen 230.000 Fällen oder 200.000 Menschen im Jahr 2008 seien gerechtfertigt gewesen, das wären dann knapp 20.000, würden Sie soweit gehen und dieser Zahl zustimmen?

      Pörksen: Das kann ich so genau nicht sagen, aber ich kann als Leiter einer großen psychiatrischen Klinik hier in Bethel, ohne Weiteres sagen, dass wir genau aus diesen Gründen, schon Mitte der 90er-Jahre Behandlungsvereinbarungen mit Patienten getroffen haben, die immer wieder gekommen sind, und zwar immer wieder gegen ihren Willen, zwangsweise eingewiesen worden sind, weil sie in der Stadt auffällig geworden sind, weil sie aggressiv geworden sind, weil sie sich selbst gefährdet haben.

      Und diese Behandlungsvereinbarung haben wir genau mit dem Ziel, mit den Patienten nach Abklingen ihrer akuten Krise getroffen, um die Voraussetzungen für Vertrauensbildung zu machen, mit dem Ziel, dass sie dann, wenn sie wieder in eine Krise kommen, nicht mehr so in Angst und Horror vor der Psychiatrie leben, nicht mehr in Angst vor der Polizei sind. Sondern dann in der Lage sind, auch in akuten Krisen freiwillig zu kommen. Das hat hier in Bielefeld zu einer enormen Entlastung geführt.

      Pokatzky: Wie hat sich das denn dann praktisch ausgewirkt, also ich bin jetzt psychisch krank, ich habe mit Ihnen diese Vereinbarung getroffen, wie lautete die genau?

      Pörksen: Also die Behandlungsvereinbarung ist ein verbindlicher Vertrag zwischen Patient und psychiatrischer Klinik, mit ihr wird in krisenfreien Zeiten eine detaillierte Absprache für mögliche kommende Krisenzeiten vorgenommen. Entwickelt wurde die hier in der psychiatrischen Klinik und im Moment, ich habe gerade heute Morgen noch mal nachgefragt, sind etwa 300 Behandlungsvereinbarungen abgeschlossen, und das führt in der konkreten Situation dazu, dass in der Regel die Patienten freiwillig aufgenommen werden. Selbst dann, wenn sie in schweren, akuten psychotischen Krisen sind.

      Pokatzky: Die gelten dann also nicht als Zwangseinweisung.

      Pörksen: Es sei denn, sie sind akut fremdgefährdet zum Beispiel, und lehnen dann die Einweisung ab. Dann kann es natürlich sein, dass ein Arzt und ein Richter sagen, hier muss eine Einweisung zur Gefahrenabwehr vorgenommen werden, aber nicht zur Behandlung einer dringend behandlungsbedürftigen Erkrankung.

      Pokatzky: Könnten Sie sich denn vorstellen, dass eine solche Behandlungsvereinbarung zur gesetzlichen Pflicht gemacht wird, und dann dazu beitragen könnte, dass wir weniger Zwangseinweisungen haben.

      Pörksen: Also es hat in Rheinland-Pfalz den Versuch gegeben vom dortigen Gesundheits- und Sozialministerium, das verbindlich in die psychiatrischen Kliniken zu integrieren. Das ist nicht überall so gelungen, das ist natürlich auch viel Arbeit, man muss sich mit den Patienten hinsetzen, mit Vertrauenspersonen für die Patienten, man muss darum werben, um gegenseitiges Vertrauen.

      Man braucht dazu auch andere Strukturen, wie hier gibt es sogenannte Trialogforen, die in Bielefeld regelmäßig stattfinden, also Angehörige, Psychiatrie-Erfahrene und Profis setzen sich regelmäßig zusammen, reden über mögliche Verbesserungen in der Kooperation, in dem Ernstnehmen. Die selbst erfahrene Frau aus Sachsen hat ja sehr deutlich gemacht, das Gefühl, nicht ernst genommen zu werden, auch mit absurden Wünschen.

      Also in Behandlungsvereinbarungen kann drinstehen, wenn ich mit der Polizei gebracht werde, dann möchte ich trotzdem freiwillig aufgenommen werden, möchte aber ein heißes Bad nehmen, möchte zwei Liter warme Milch trinken, auch wenn es nachts um drei ist und, und, und. Also Sie können Vereinbarungen treffen, die klingen sehr absurd und junge Ärzte müssen dann sehr mühsam lernen, dass man sich auf solche Wünsche einstellen kann. Und wenn man das dann tut, dann merken die Patienten, ich werde ernst genommen, meine Wünsche werden hier wahrgenommen und auch realisiert, selbst dann, wenn sie im Nachhinein sagen, das war ja ein bisschen idiotisch, was ich da gewollt habe.

      Pokatzky: Ich spreche mit dem Psychiater Niels Pörksen in Bielefeld über die Folgen für die Psychiatrie bei uns, durch die UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen. Wenn wir dann jetzt wieder zu den Zwangseinweisungen kommen, die also eben ja bedeuten, ich werde nicht wegen meiner Behinderung eingewiesen, sondern, weil ich eine Gefahr für mich selber oder für andere bin, warum hat sich denn die Zahl in 15 Jahren verdoppelt?

      Pörksen: Das kann ich Ihnen sagen, das hängt zum Teil damit zusammen, dass Menschen mit psychischen Erkrankungen viel mehr innerhalb der Gesellschaft leben als früher, früher waren ja viele Menschen langfristig in Krankenhäusern und Anstalten untergebracht und die sogenannten Enthospitalisierungsfolgen sind die, dass die Menschen jetzt innerhalb der Gesellschaft leben. Und das Zweite ist, dass die Sensibilität und die Angst vor der Andersartigkeit leider zu oft dazu führt, jemanden, der sich absurd und abartig verhält, gleich als Gefahr zu erleben.

      Objektiv haben sich die Krankheiten nicht verändert, objektiv haben sich auch die - im Gegenteil, die Behandlungsbedürftigen sagen ja auch, die Psychiatrie-Erfahrenen, die Behandlungsmöglichkeiten haben sich deutlich verbessert, trotzdem ist die Bereitschaft, jemanden aufgrund seines Verhaltens zwangseinzuweisen, sehr viel größer geworden, das muss man leider feststellen. Nach meiner Einschätzung müssen da sowohl die Richter, wie die Psychiater sehr viel sorgfältiger mit den Kriterien umgehen.

      Pokatzky: Wird denn genug getan überhaupt, für etwa die Fortbildung der Richter, die dann ja im Verfahren, nachdem ein Arzt ein Gutachten erstellt hat, dann entscheiden müssen, die Richter, auf Zwangseinweisung.

      Pörksen: Ja, man muss die Richterfortbildung ... Wir haben hier sehr intensive Zusammenarbeit mit der Polizei, auch mit Fortbildung, und Ausbildung, und Rollenspielen und Ähnlichem gemacht. Die Zusammenarbeit mit der Polizei, das war vor einiger Zeit bei der 20-Jahr-Feier des Krisendienstes hier in der Stadt Bielefeld erkennbar, hat gesagt, wenn wir nicht soviel, nicht jetzt wüssten, wie wir mit diesen Menschen umgehen, dann würden wir noch viel häufiger Zwangseinweisungen provozieren. Ich kann einfühlend und annehmend oder konfrontierend mit einem Menschen in der Krise umgehen, und dann eskaliert er vielleicht.

      Pokatzky: Ich bedanke mich bei Niels Pörksen, dem Psychiater in Bielefeld.
    • Re: Einweisung

      dradio.de/dkultur/sendungen/thema/1128677/

      Rechtmäßigkeit von Zwangseinweisungen psychisch Kranker nach neuer UN-Konvention umstritten
      Von Achim Simon

      Wer über die Behandlung psychisch Kranker sprechen will, betritt ein Minenfeld. Unversöhnlich stehen sich bislang Politiker, Ärzte und Patienten gegenüber. Der Streit hat neue Munition bekommen durch eine UN-Konvention zu den Rechten von Behinderten, die nach Auffassung von Patienten Zwangseinweisungen und Zwangsbehandlungen psychisch Kranker verbietet.

      Insbesondere der Artikel 14 der UN-Konvention scheint den Patienten Recht zu geben, so die Meinung von Karla Kundisch vom Selbsthilfenetzwerk für seelische Gesundheit in Sachsen:

      "Ja, es wird leider versucht, Menschen zu ihrem Glück zu zwingen, das tut nicht gut. Und der Artikel 14 ist einer, der das nicht zulässt. Also, was da gemacht wird, die Zwangseinweisungen sind im Einklang mit einem Gesetz und das es dieses Gesetz gibt, ist eigentlich das Problem, denn in der UN-Konvention steht ja weiterhin noch, dass das Vorliegen einer Behinderung in keinem Falle eine Freiheitsentziehung rechtfertigt."

      Das in Deutschland geltende Gesetz zur Unterbringung und Betreuung psychisch Kranker widerspricht also nach Patientenmeinung fundamental dem Gedanken der UN-Konvention. Gleichwohl wurden nach Angaben des Bundesjustizministeriums allein im Jahr 2008 über 230.000 Zwangseinweisungen vorgenommen, Tendenz steigend. Die gesetzlichen Hürden für einen solchen Schritt sind zwar hoch, aber sie ändern nichts an dem Grundgedanken, der für Betroffene schlicht dem auch im Grundgesetz verankerten Gleichheitsgedanken aller Menschen widerspricht:

      "Alleine mit der Bezeichnung psychisch krank und dadurch auch behindert, wird ja über unsere Köpfe hinweg entschieden, also, für manche Menschen ist es gut, dass das, was sie erleben, als krank bezeichnet wird, und für manche ist es gut, dass sie dafür behandelt werden, aber nicht für alle, und das ist ungerecht."

      Der Bundesverband Psychiatrieerfahrener Patienten, zu dem auch das Selbsthilfenetzwerk für seelische Gesundheit in Sachsen gehört, fordert daher den kompletten Verzicht auf Zwangseinweisungen und Zwangsbehandlungen, erkennt aber gleichzeitig an, dass die Behandlung und Betreuung psychisch Kranker vielfach besser geworden ist. Es könnte noch viel besser sein, wenn der Zwang entfällt, betont Karla Kundisch:

      "Was jetzt noch fehlt, ist eigentlich nur, dass wir ernst genommen werden wie jeder andere Mensch auch, und dass wir selbst entscheiden dürfen, was uns gut tut und dass wir zu keiner Behandlung gezwungen werden, das wird ja mit anderen Menschen auch nicht gemacht."
    • Re: Einweisung

      anlässlich der UN Konvention - wie wärs, wenn wir uns mal ein wenig darüber austauschen, welche Erfahrungen wir gemacht haben, ob mit eigener Einweisung oder mit dem Einweisen von Betreuten. Geht das leicht oder sehr schwer? Was muss alles geprüft und bedacht werden? Werden blanko Bescheinigungen auf bloßen Zuruf ausgestellt? Wie ist die Zusammenarbeit von Betreuten - Betreuer - Klinik?

      Also, wenn ihr mich fragt - aber mich fragt ja keiner. Also, was ich schon erlebt habe, sprengt mitunter den Umfang einer solchen Mail. Aber vielleicht fangt ihr oder du mal an.

      Heinz
    • verscheiden sichtweisen

      hi heizn und alle interessierten,

      hab das thema mal wieder nahc oben geholt, hoffe war ok?
      auch gerade deshalb,w eil vielelciht kann man heir sich austasuchen, durch erfahrungen von betreuten und aber auch die betreru und betreruinnen selsbt, wie sie das alles aus deren sicht sehen und andersrum, usw?
      vielelicht mag ejmand

      grüsse mondstaub
      versuche das ignorieren dejnigen, die vorehr gut zu dir waren, zu vergessen,auch wenns wehtut, aufgrudn der verletzung des vorigesn vertrauens, das nchit wert und schmerzt um so mehr, dessen niveou!menschen sind die schlimmeren kreaturen, ncih die tiere. bitte leute macht euch ein eigenes bild von jemanden, und und nich durch andere was euch gesgat wird! :verysad:
    • hi heinz,

      hab deinen beirtag zu meinen fragen jetz erst geshene


      wegbringenhi Mondstaub,

      danke für deine Anregung. Ich finde, das Thema Einweisung ist ganz facettenhaft. Ich hatte einen Betreuten, der hatte panische Angst, verfolgt zu werden. Überall sah er Leute, die ihn beobachteten. Er konnte nicht mehr ruhig schlafen, hatte sich verbarrikadiert und wurde immer aggressiver aus Angst. Zum Glück hat es sich dann mehr oder weniger bereit erklärt, dann mit in die Klinik zu fahren und die gerufenen Polizisten haben ihn nur begleitet. Später hat er mir gesagt, dass er froh war, in einen geschützten Bereich gekommen zu sein. In seiner Wohnung wäre er bald aus dem Fenster gesprungen.

      Ich habe einen anderen erlebt, der sich ständig ins Koma gesoffen hat. In der Klinik hat er Rabatz gemacht und ist immer wieder ausgebüchst. Doch als sie ihn rausgeschmissen haben, wollte er freiwillig wieder rein und sich behandeln lassen. Dann hat man ihn nicht gelassen. Und eine Woche später war er tot.

      Und ich habe eine alte Frau gehabt im Altersheim, die ging nahezu jedes Jahr für ein paar Wochen in die Klinik. Auch wenn sie zuvor immer wieder randaliert hat, war sie dann ganz froh, wenn sie in der Klinik war. Dann ging es ihr richtig gut. Leider ist sie dort mal schwer gestürzt und musste operiert werden. Dann hatte sich die Wunde entzündet, so dass sie dann verstarb.

      Also, ich meine, man kann nicht sagen, Einweisung ist schlimm oder gemein oder schrecklich oder so. Es kommt immer auf den Einzelfall an und jeder ist anders.

      herzlich Heinz



      hatte den jetz hierrin ziteirt dein beitrag, doer soll ich ich im anderen thema etwas dzau schrieben, wo er eigentlcih stand?

      viele grüsse mondstaub ;)
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    • hi heinz,

      ok, sorry... ahb nru egdahct weile s dieses thema ja hier betrifft...udn das andere thema "wie seid ihr in die betreuung gekommen" ja was anderes war... sorr ymein durcheinander, tut mir leid...

      grüsse mondtsuab
      versuche das ignorieren dejnigen, die vorehr gut zu dir waren, zu vergessen,auch wenns wehtut, aufgrudn der verletzung des vorigesn vertrauens, das nchit wert und schmerzt um so mehr, dessen niveou!menschen sind die schlimmeren kreaturen, ncih die tiere. bitte leute macht euch ein eigenes bild von jemanden, und und nich durch andere was euch gesgat wird! :verysad:
    • hallo heinz,

      es stimmt ist ganz facdcetnhaft, und und deine sciht als betreruer hast du beschrieben, danke dir. Vielleicht sind auch nocha nder ebetreute hier?? ausse rich... und mögen vielleicht auch etwas dzau schreiben? oder aber auch noch andere betreruinnen vielleicht?

      deinen fall von deinem betreuten und die ansgt udn udn auch die mit der polzei, diese situationen kenne ich, leider...

      dass thema ist wikrlich schwierig merke ich gearde, hm.. wiel ich ja mit als betroffene schriebe, und und es natürlich mit ganz anderen augen sehe, so eine massnhame... bei mir haben die mein leben mitzerstört, es war zu ehftig. auch dieses spritzen dann immer, obwohl man da shcon leigt sich nich mehr wehren konnte, natürlcih vorher hab auch ich mich gewehrt und udn auch einige ärzte und pfleger hatten mal was abbekommen, ich dneke aber dass ist aus der gewalt heraus, normal, dass man so regaiert. und trotzdem dass man sich dnan hinterher nich emrh wehren kann, bekommt man dennoch eine spritze, nich jeder und nich jede, dass ist klar, ich weiss... sorry !

      ich find das shclimm deren versuche..

      du hast auch von freilwiligen gesprochen die reingehen und auch wieder reingehen, ja, du ahst recht! solche gibt es auch! stimmt.. ich bin auch mal freiwllig reingegagen, weil mir aber auch keien andere wahl blieb, also von daher weis sich nun nich ob freillwig ode rnich, denn beschluss bekam ich trotdzem hinterher immer wieder, wenn ich wiederr auswollte. hm


      Also, ich meine, man kann nicht sagen, Einweisung ist schlimm oder gemein oder schrecklich oder so. Es kommt immer auf den Einzelfall an und jeder ist anders.

      herzlich Heinz


      ja stimmt, und heizn, würdest du es wieder tun?

      bin gespannt auf auf weitere antworten heirzu,

      grüsse mondtsuab
      versuche das ignorieren dejnigen, die vorehr gut zu dir waren, zu vergessen,auch wenns wehtut, aufgrudn der verletzung des vorigesn vertrauens, das nchit wert und schmerzt um so mehr, dessen niveou!menschen sind die schlimmeren kreaturen, ncih die tiere. bitte leute macht euch ein eigenes bild von jemanden, und und nich durch andere was euch gesgat wird! :verysad:
    • Serientäter

      Hallo Mondstaub,

      ich habe natürlich mal die 'Fälle' beschrieben, die man durchaus auch aus anderer Sicht sehen kann. Aber ich kenne halt auch die Situationen, wo Betreute oder Patienten völlig uneinsichtig sind. Ich hatte mal einen fremder Nationalität, wo das Patriachische noch sehr ausgeprägt ist, der ein paar Jahre in Haft war und drohte, wenn er raus kommt dann packt er gleich eine Frau an. Bevor er frische Luft geschnuppert hat, war er schon auf der Geschlossenen. Bo, war der sauer. Er wüsste gar nicht, was er hier sollte und was die von ihm wollten und machte dann die Richterin an, ob sie ein Kind von ihm haben wolle. Und das vor der gesamten Belegschaft von Ärzten und Betreuer und Pflegepersonal. Die hatten echt schiss um die anderen Patientinnen und wollten den gar nicht aufnehmen. Aber dann zeigte er sich lediglich als Großmaul und fügte sich dann doch und verhielt sich völlig korrekt. Wusste man das? Es hätte auch ganz anders laufen können.

      Und solche Fälle kennt die Klinik natürlich zu Genüge. Die meisten Patienten sind uneinsichtig. Entscheidend sollte aber immer sein, ob eine konkrete Gefahr für den Patienten selbst oder für andere besteht. Und ob der oder die ihr eigenes Handeln steuern kann. Wer psychotisch oder auf turkey ist, kann sein Verhalten nicht steuern. Dann müssen andere den Patienten vor sich selbst und vor anderen schützen. Und wenn der oder die nicht einsichtig ist, muss halt auch Zwang angewendet werden. Leider.

      Doch in gut geführten und qualitativ geprüften Einrichtungen wird natürlich darauf geachtet, dass nur soviel Gewalt angewendet wird, wie unbedingt nötig ist. Es ist keine Visitenkarte, wenn jemand, der nur krakeelt, sogleich sediert wird. Aber der Rotstift macht auch vor dem Personal nicht halt. Auch nicht auf der Geschlossenen. Und schnell ist in Nacht- oder Wochenenddienst jemand überfordert. Welche Maßnahmen wann und weshalb ergriffen werden, muss aber immer protokolliert werden. Und wer zu schnell mit Medis zur Hand ist, um sich die Arbeit zu erleichtern, wird auf seine Belastungsfähigkeit angesprochen.

      Leider hören hier meine Kenntnisse auf. Ich weiß nicht, ab wann ein Mitarbeiter wegen unverhältnismäßigen Maßnahmen ermahnt wird. Das bekommen die Patienten aber selten mit. Vielleicht noch, dass ein Mitarbeiter oder eine Mitarbeiterin plötzlich auf anderer Station tätig ist. Aber vielleicht äußert sich ja mal hier jemand vom Fach. Würde auch mich sehr interessieren.

      Jedenfalls sind auch die MitarbeiterInnen in der 'Klapse' auch nur Menschen mit Fehlern und Schwächen. Und haben mal eine schlechten Tag oder auch persönliche Sorgen und Probleme. Und kaum jemand kann sich auf der Arbeit von allem frei machen, was einen bewegt, nicht?

      besten Gruß
      Heinz

      ach ja - zu deiner Frage - wenns sein müsste, würde ich selbstverständlich jemanden wieder einweisen lassen.