Allgemeine Fragen

    • Allgemeine Fragen

      Einen schönen guten
      Abend allerseits,

      ich habe einige Fragen, die ich den Forenbereichen nicht so recht zuordnen kann. Die Fragen sind allgemein, wenn
      dies Thema hier somit fehlplatziert ist, bitte ich es zu entschuldigen.


      Ich beschäftige mich gedanklich schon ein paar Jahre mit einer gesetzlichen Betreuung für mich selbst. Ich lese viel darüber
      im Internet, aber die Antworten auf meine Fragen finde ich nirgends. Letztes Jahr wurde mir von meiner Sachbearbeiterin von der Eingliederungshilfe empfohlen mich bei der Betreuungsstelle beraten zu lassen. Da ich auch viel Negatives lese, zögere ich mich von offizieller Stelle beraten zu lassen.


      Meine erste Frage betrifft die Beteiligung von Angehörigen am Betreuungsverfahren selbst oder der Mitteilung davon an die
      Angehörigen. Für mich steht felsenfest, dass ein Familienmitglied meine Betreuung nicht übernehmen soll. Meine Eltern haben ihr eigenes Leben und ich möchte das sie es auch genießen sollen, gerade weil meine psychische Problematik sie in der Vergangenheit schon genug belastet hat. Zu meinen Eltern habe ich ein sehr gutes Verhältnis. Zu meinen zwei Geschwistern habe ich jedoch kein vertrauensvolles Verhältnis und wenig bis keinen Kontakt. Ich würde mir einen ehrenamtlichen Betreuer wünschen. Nun zu meiner Frage: Wenn ich aufgrund der vorgenannten Begründung nicht wünsche, dass meine Angehörigen an dem Betreuungsverfahren beteiligt oder davon benachrichtigt werden, würden die Betreuungsbehörde und das Gericht diesen Wunsch respektieren und ihn befolgen? Denn ich habe ja eine klare Vorstellung/Meinung darüber, wer die Betreuung übernehmen soll und wer nicht.


      Meine zweite Frage bezieht sich auf meine finanzielle Situation und wirft weitere einzelne Fragen auf. Ich lebe mittlerweile seit ganzen 10 Jahren von Hartz IV. Meine finanzielle Lage ist damit behördlich bekannt bzw. offenkundig.
      1.) Würde aus diesem Grund beim Aufgabenkreis der Vermögenssorge mein Wohnungsinventar trotzdem durch öffnen der Schränke meinerseits von dem Betreuer oder einem Schätzer/Sachverständiger durchsucht und Gegenstände auf ihren Wert geprüft werden?
      2.) Wenn "Ja", habe ich das Recht einer Veräußerung nicht zuzustimmen?
      3.) Welche Folgen hätte dies?
      4.) Würden beispielsweise PC und Laptop, die nicht gerade auf dem neuesten Stand der Technik sind, aber auch wenn sie auf dem neuesten Stand wären, auf ihren Wert geprüft werden? Wenn "Ja", wie würde das ablaufen? Würde in diesem Fall ein Schätzer oder Sachverständiger in die Wohnung kommen, oder die Gegenstände außerhaus gebracht werden?
      5.) Einen gewissen Lebensstandard steht doch auch Hartz IV-Empfängern und in der Vermögenssorge betreuten Menschen zu, oder nicht???


      Zu meiner nächsten Frage: Ist es ungewöhnlich eine gesetzliche Betreuung für sich selbst in Erwägung zu ziehen bzw. diese sich zu wünschen?


      Viele Grüsse
      Interessierter

      Dieser Beitrag wurde bereits 7 mal editiert, zuletzt von Interessierter ()

    • Hallo Interessierter,

      warum hast Du denn deinen Beitrag gelöscht? Magst Du nochmal schreiben? ;)

      Viele Grüße

      Mondstaub
      versuche das ignorieren dejnigen, die vorehr gut zu dir waren, zu vergessen,auch wenns wehtut, aufgrudn der verletzung des vorigesn vertrauens, das nchit wert und schmerzt um so mehr, dessen niveou!menschen sind die schlimmeren kreaturen, ncih die tiere. bitte leute macht euch ein eigenes bild von jemanden, und und nich durch andere was euch gesgat wird! :verysad:
    • Hallo Interessierter,


      danke, dass Du dein Beitrag wieder reingesetzt hast. ;)


      Wenn Du von dein Angehörigen nicht betreut werden möchtest, dann kann dieses auch respektiert werden! Wenn Du zur Betreuungsbehörde/Stelle gehst, kannst Du dieses dort mitteilen, und das Du ein ehrenamtlichen möchtest. Weisst Du denn schon jemanden, der dies übernehmen könnte/Würde? Hast Du selbst da schon eine Idee Vorstellung? Das wäre auch Hilfreich, oder möchtest Du ein Berufsbetreuer? Aber darüber kann man ja später noch schreiben, wenn Du bei der Betreuungsstelle/Behörde warst. ;)


      Du kannst , wenn Du dort hingehst und eine Betreuung für dich beantragen willst, dort mitteilen für welche Aufgabenkreise, z.B. Finanzen, Behördenangelegenheiten, Gesundheitsfürsorge, etc. Weisst Du in welchen Bereichen, du das bräuchtest?
      Es wird nicht einfach deine Wohnung etc. durchsucht, wenn z.B. Vermögensangelegenheiten in den Aufgabenkreisen inne sind!
      Du kannst und solltest mit deinem Betreuer deine Situationen besprechen etc. Was Du möchtest, was Du dir vorstellst, und wo Du Hilfe brauchst. Ein Einwilligungsvorbehalt wird sicherlich bei dir ja nicht Thema sein, oder?


      Zu deiner letzten Frage : Nein, es ist nicht ungewöhnlich , wenn jemand selbst für sich eine Betreuung anregt! Das machen einige, besonders dann, wenn sie vorsorgen wollen auch, und jemand sehr vertrautes z.B. hätten, den jenigen dann als solche Person anzunehmen , wenn z.B. etwas ist , oder sein sollte. Einige machen ja dann auch ne Patientenverfügung etc. Hast Du sowas? Wenn Du dort in die Betreuungsstelle/Behörde hingehst, dort können Sie dir auch näheres dann dazu sagen, oder dein Hausarzt.


      Aber erstmal sehen, welche Schritte Du jetzt machen möchtest, welche Überlegung hast Du dazu jetzt?
      Berichte gerne weiter, und wie es weiterlief, ok?
      Auch wenn Du weitere Fragen etc. hast. ;)


      Viele Grüße


      Mondstaub
      versuche das ignorieren dejnigen, die vorehr gut zu dir waren, zu vergessen,auch wenns wehtut, aufgrudn der verletzung des vorigesn vertrauens, das nchit wert und schmerzt um so mehr, dessen niveou!menschen sind die schlimmeren kreaturen, ncih die tiere. bitte leute macht euch ein eigenes bild von jemanden, und und nich durch andere was euch gesgat wird! :verysad:
    • Hallo Mondstaub,

      leider kenne ich niemanden den ich mir als Betreuer wünschen würde. Ich weiß nur, dass die Person die Betreuung ehrenamtlich führen, vertrauenswürdig und weiblich sein sollte. Ich möchte nicht, dass dies ein Angehöriger übernimmt, weil ich mein Gesicht vor meiner Familie wahren möchte. Aus dem Grund möchte ich noch nicht einmal, dass meine Eltern von Gericht oder Behörde über das Verfahren in Kenntnis gesetzt werden. Ich hoffe diesem Wunsch würde dann auch entsprochen werden. Vor allem aber möchte ich meine Angehörigen bzw. meine Eltern nicht mehr belasten. Sie haben ihr eigenes Leben und sollen es auch genießen.

      Würden unter dieser Voraussetzung mir vielleicht einige Personen vorgeschlagen werden, unter denen ich jemanden auswählen kann?

      Ich beschäftige mich schon lange mit dem Gedanken einer gesetzlichen Betreuung für mich und sehe einen Hilfebedarf in Behördenangelegenheiten. Obwohl ich von einer "Sozialen Assistenz" im Rahmen der Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderung betreut werde, könnte meine Assistenz mir bei Behördengängen und dem Schriftwechsel sicherlich auch bis zu einem bestimmten Punkt helfen. Aber rechtlich handeln darf sie ja nicht für mich.
      Während des Antragsverfahrens auf Eingliederungshilfe hat mir meine Sachbearbeiterin im Dezember 2015 empfohlen mich mal wegen einer gesetzlichen Betreuung beraten zu lassen. Zusammen mit meiner Assistenz möchte ich in der kommenden Zeit, Frühling oder Sommer erstmal das Beratungsgespräch gemeinsam wahrnehmen.

      Darf meine Assistenz eigentlich bei Anhörungen und beim Gutachter dabei sein? Ich würde wollen, dass meine Assistenz mich während des gesamten Verfahrens begleitet.

      Meinen Hilfebedarf sehe ich
      • bei allgemeinen sozialrechtlichen Angelegenheiten
      • bei der Geltendmachung von Zahlungsansprüchen auf Sozialleistungen und Schadensersatz
      • beim Prüfen und gegebenenfalls beim Abwehren von gegengerichteten Ansprüchen
      Aber soweit ich gelesen habe sind diese Punkte Teil der Vermögenssorge.



      Viele Grüße

      Interessierter
    • Hallo Interessierter,

      ich antworte dir morgen. ;)
      Schönen Tag erstmal.

      Viele grüße
      mondstaub
      versuche das ignorieren dejnigen, die vorehr gut zu dir waren, zu vergessen,auch wenns wehtut, aufgrudn der verletzung des vorigesn vertrauens, das nchit wert und schmerzt um so mehr, dessen niveou!menschen sind die schlimmeren kreaturen, ncih die tiere. bitte leute macht euch ein eigenes bild von jemanden, und und nich durch andere was euch gesgat wird! :verysad:
    • hallo interessierter,

      Wollte schon längst antworten! Ich bin aber zur zeit im Krankenhaus!
      Ich versuche es heut abend und sonst wenn ich draußen bin.

      Bis dahin erstmal.

      Viele grüße
      mondstaub
      versuche das ignorieren dejnigen, die vorehr gut zu dir waren, zu vergessen,auch wenns wehtut, aufgrudn der verletzung des vorigesn vertrauens, das nchit wert und schmerzt um so mehr, dessen niveou!menschen sind die schlimmeren kreaturen, ncih die tiere. bitte leute macht euch ein eigenes bild von jemanden, und und nich durch andere was euch gesgat wird! :verysad:
    • Hallo Interessierter,


      ja, warum Du deine Eltern nicht als Betreuer haben willst, hattest Du ja beschrieben, und kann ich auch gut nachvollziehen.
      Es ist auf jeden Fall schon mal so, dass die Gerichte auf jeden Fall eher einen Ehrenamtlichen einsetzen als Berufsbetreuer, jedoch gibt es Situationen , wo ein Berufsbetreuer bestellt wird als ein Ehrenamtlichen, es hat viele verschieden Gründe dann. Aber die Treffen bei dir ja nicht zu nun, bzw. Du willst ja selbst einen ehrenamtlichen. Vom Vorteil wäre es, wenn Du eine Vertraute Person hättest und diesem den Gericht dann mitteilen könntest, wenn das Verfahren dann läuft.


      Bei Berufsbetreuungen weiss ich, dass welche Vorgeschlagen werden und man sich kennenlernen kann, etc. Durchs zuständige Amtsgericht dann, manchmal werden auch Berufsbetreuer vorgesetzt, aber auch das hat unterschiedliche Gründe und ist ein anderes Thema. Ehrenamtliche weiss ich nicht genau , ob da welche Vorgeschlagen werden vom Gericht, die gehen dann eher mehr davon aus, dass es eben Verwandte gibt, die das Ehrenamtlich machen könnten, wie z.B. Eltern, Tante, Onkel, Geschwister, etc. Wenn man da zu jemanden extrem gutes Vertrauen hat, und eine gute Beziehungsbasis, dann ist es gut. Aber es gibt auch Ehrenamtliche mit Visitenkarten die man im Netz ansehen kann und diese kann man dann Anrufen oder anschreiben und ein Kennlerngespräch vereinbaren. Aber da ist natürlich die Vertrauensbasis noch nicht da. Das musst Du entscheiden dann, und das gute ist, dass Du ja selbstständig entscheiden kannst. Das können einige nicht.


      Es ist toll, dass im Rahmen der Eingliederungshilfe eine Person gibt, der oder die mit dir die Dinge zusammen angehen will und besprechen kann! Und sie/er dich auch begleiten will dann zu den Beratungsgesprächen in einer Betreuungsbehörde dann.
      Ja, du kannst dieses so sagen, dass Du möchtest dass die Person von der Eingliederungshilfe die ganze Zeit dabei ist!


      Viele Grüße


      Mondstaub
      versuche das ignorieren dejnigen, die vorehr gut zu dir waren, zu vergessen,auch wenns wehtut, aufgrudn der verletzung des vorigesn vertrauens, das nchit wert und schmerzt um so mehr, dessen niveou!menschen sind die schlimmeren kreaturen, ncih die tiere. bitte leute macht euch ein eigenes bild von jemanden, und und nich durch andere was euch gesgat wird! :verysad:
    • Hallo Mondstaub,

      ich danke Dir für die Beantwortung meiner Fragen.
      Weißt Du denn auch Antworten auf meine "zweite Frage" bzw. zu den finanziellen Einzelfragen?

      Darf ich fragen woher Du Dein Wissen über diese Thematik hast? Bist oder warst Du eine Betreuer?

      Ich hoffe meine Soziale Assistenz kann auch beim Gutachter und bei Anhörungen dabei sein.....

      Weiter würde ich gerne folgende Fragen stellen:

      Während das Betreuungsverfahren läuft und noch kein Betreuer bestimmt ist, würde mir das Gericht Zeit lassen, um mich zusammen mit meiner Sozialen Assistenz bei örtlichen Betreuungsvereinen oder freiberuflichen Betreuern mögliche Betreuungspersonen kennenzulernen?

      a) Wie nimmt der Gutachter bei äußerlich nicht erkennbaren Behinderungen (z. B. Seelische Behinderung und Lernbehinderung) oder psychische Erkrankungen die Untersuchungen vor? Durch Befragung? Es liegt ja kein körperliches Problem vor.

      b) Wird nach der Krankengeschichte gefragt?

      c) Fragt mich der Gutachter nach meinem Facharzt bspw. um von ihm meine Akte bzw. Informationen anzufordern?

      d) Muss ich in diesem Fall meinen Facharzt von seiner Schweigepflicht entbinden, oder gilt diese nicht im Betreuungsverfahren?



      Viele Grüße

      Interessierter
    • Hallo Interessierter,

      zu dein finanziellen Einzelfragen : Ja, dass wäre in der Vermögensorge mit drin.
      Du kannst dieses auf jeden Fall sagen, dass Du deine vertraute Person dabei haben willst! Mal sehen, was sie dir dann sagen, da Du ziemlich klar wirkst , würde dieses sicherlich kein Problem darstellen, zumindest kenne ich dieses von einigen, dass dieses gemacht werden kann, dass jemand dabei ist! Und es ist ja deine ambulante Betreuung, richtig? Du nennst sie soziale Assistenz.


      ZITAT von Interessierter: Während das Betreuungsverfahren läuft und noch kein Betreuer bestimmt ist, würde mir das Gericht Zeit lassen, um mich zusammen mit meiner Sozialen Assistenz bei örtlichen Betreuungsvereinen oder freiberuflichen Betreuern mögliche Betreuungspersonen kennenzulernen?

      Ja, ihr bzw. Du hättest sowieso erstmal ein Gespräch bei einer Betreuungsbehörde, dort wird geschaut , ob und in welchem Umfang diese eingerichtet werden soll/kann. Und Du kannst dort deine Stichpunkte , bzw. was Du dir vorstellst und warum Du dieses möchtest vortragen, musst Du ja sowieso. ;) Und dann kannst Du denen das dort mitteilen, dass Du zusammen mit deiner vertrauten Person auf Suche gehst, wer geeignet wäre, etc. Vielleicht schlagen die dir auch paar Namen vor, von ehrenamtlichen oder Du suchst im Netz selbst, manche haben Visitenkarten im Netz. - dauert zwar etwas - , weil es mehr Berufsbetreuer gibt, die solche Seiten haben, aber auch andere gibt es! Aber Du hast ja Hilfe, durch die ambulante soziale Assistenz , dass ist gut.

      Es muss auch keine körperliche Erkrankung vorliegen, auch bei psychischen Störungen etc. kann diese eingerichtet werden. Ja, der Gutachter wird dir Fragen stellen und dann ein Gutachten erstellen, ob er/sie es für nötig hält. Ja, es wird auch nach der Krankengeschichte gefragt, Lebensgeschichte, etc.

      Er wird dich zwar Fragen, ob Du einen Hausarzt oder anderen Facharzt hast etc. Aber Du musst Namen usw nicht nennen, wenn Du nicht willst, und auch Unterlagen wird er nicht anfordern, wenn Du nicht möchtest! Du musst ihn nicht von der Schweigepflicht entbinden, nur wenn Du möchtest, dass er mit Involviert wird, aber das ist bei Anfang verfahren eigentlich nicht üblich. Man kann das alles so genau schwer beurteilen, da jeder anders ist. Aber der Gutachter/In wird dir viele Fragen stellen, deine Lebensgeschichte, usw.

      Zu deiner Frage : Ich bin Betreute. ;)

      Wie bist Du bis jetzt mit deiner sozialen Assistenz verblieben?
      Was machst denn zur Zeit sonst so ?
      Hast Du schon etwas mit ihm/ihr besprochen?

      Viele Grüße
      Mondstaub
      versuche das ignorieren dejnigen, die vorehr gut zu dir waren, zu vergessen,auch wenns wehtut, aufgrudn der verletzung des vorigesn vertrauens, das nchit wert und schmerzt um so mehr, dessen niveou!menschen sind die schlimmeren kreaturen, ncih die tiere. bitte leute macht euch ein eigenes bild von jemanden, und und nich durch andere was euch gesgat wird! :verysad:
    • Hallo Mondstaub,

      ich bedanke mich für Deine Antworten.

      Ich habe nun auch folgendes gefunden:

      Betreuungsrecht-Lexikon schrieb:

      Zur sinngemäßen Anwendung gehört es auch, dass nicht alle Betreuer zur Erstellung eines Vermögensverzeichnisses verpflichtet sind, sondern nur diejenigen, in deren Aufgabenkreis die Verwaltung des Vermögens des Betreuten fällt. Zu bejahen wird dies bei den Aufgabenkreisen „alle Angelegenheiten“ und „Vermögenssorge“ sein, zweifelhaft jedoch dann, wenn nur einzelne finanzielle Angelegenheiten des Betreuten vom Betreuer wahrzunehmen sind. Die Geltendmachung laufender Zahlungsansprüche als Aufgabenkreis (Renten, sonstige Sozialleistungen, Unterhalt) dürfte eine Pflicht zum Vermögensverzeichnis ebenso wenig begründen, wie der inhaltlich nicht bestimmte, in der Praxis dennoch verwendete Aufgabenkreis der „Behördenangelegenheiten“.

      Einzelne vermögensrechtliche Angelegenheiten als Aufgabenkreis, wie Geltendmachung von Erbschafts- oder Schadensersatzansprüchen oder Verwaltung von Grundbesitz, dürften durch vormundschaftsgerichtliche Aufsichtsmaßnahmen im Rahmen des § 1839 BGB ausreichend überprüft sein. Da das Vermögensverzeichnis nach a. A. stets ein solches ist, dass das gesamte Vermögen des Betreuten umfasst, sind einzelne Angelegenheiten der Vermögenssorge im Sinne des § 1902 BGB nicht ausreichend, dem Betreuer überhaupt eine Rechtsgrundlage zur Verschaffung von Informationen über das Gesamtvermögen des Betreuten einzuräumen. Weder Sozialleistungsbehörden noch Banken oder Sparkassen sind aufgrund der für sie geltenden Datenschutzbestimmungen bzw. der vertraglichen Schweigepflicht verpflichtet, einem Betreuer, der nicht die gesamte Vermögenssorge als Aufgabenkreis innehat, Auskünfte zu erteilen.
      Zu Deinen Fragen:

      Ja, (m)eine Soziale Assistenz ist eine ambulante Betreuungsform auf Grundlage der Eingliederungshilfe für behinderte Menschen. Diese hilft zwar auch bei Behördengängen oder Behördenangelegenheiten (Schriftverkehr), aber sie darf keine rechtlichen Handlungen für den Klienten vornehmen und die Fachkenntnisse reichen wohl nicht so weit wie bei einem gesetzlichen Betreuer.

      Ich möchte mich in Begleitung meiner Assistenz im Frühling oder Sommer erst einmal von offizieller Stelle beraten lassen, und meine Sorgen ansprechen.

      Allerdings habe ich gegenwärtig keine Schwierigkeiten, da ich zurzeit keinen behördlichen Kontakt bzw. nur einmal jährlich habe (Hartz IV).

      Wie meinst Du Deine zweite Frage? Ich bin arbeitslos.

      Nachdem ich mit meiner Assistenz über meine Probleme in den zurückliegenden Jahren gesprochen habe, hat sie mir die gesetzliche Betreuung auch empfohlen. Nicht, dass sie notwendig sei, aber hilfreich für den Fall der Fälle.


      Viele Grüße

      Interessierter

      Dieser Beitrag wurde bereits 9 mal editiert, zuletzt von Interessierter ()

    • Hallo Interessierter,

      hat sich inzwischen etwas getan bei dir? Wie erging es dir und wie lief es weiter?
      Hast Du mit deiner amb. Betreuung Antrag auf eine gesetzliche Betreuung schon gestellt, falls Du dieses noch vorhast?

      Erstmal, bin gespannt auf deine Rückmeldungen.

      Grüße
      Mondstaub
      versuche das ignorieren dejnigen, die vorehr gut zu dir waren, zu vergessen,auch wenns wehtut, aufgrudn der verletzung des vorigesn vertrauens, das nchit wert und schmerzt um so mehr, dessen niveou!menschen sind die schlimmeren kreaturen, ncih die tiere. bitte leute macht euch ein eigenes bild von jemanden, und und nich durch andere was euch gesgat wird! :verysad:
    • Hallo Mondstaub,

      tut mir leid, dass ich jetzt nach 9 Monaten, antworte. Ich war seitdem nicht mehr hier.

      Nach dieser langen Zeit hat sich eigentlich nichts verändert, weil ich immer wieder kalte Füße bekomme, mich mal bei einer Betreuungsstelle oder einem Betreuungsverein beraten zu lassen. Ich zögere nach wie vor. Ein Beratungsgespräch ist bis heute nicht zustande gekommen.

      Aktuell bin ich an einem Punkt, wo ich den Kram nicht mehr bewältigen kann, und mich mehr und mehr nach Entlastung sehne. Ohne Hilfe konnte ich das sowieso nie, daher hat mir meine ambulante Betreuung immer geholfen. Sie scheint aber auch an ihre Grenzen zu kommen, da sie wenig rechtliche Kenntnisse hat, und dringt mal mehr mal weniger zu dem Gespräch.

      Alles auf freiwilliger Basis!


      Viele Grüße,
      Interessierter

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