Vermögenssorge ohne EV ?

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    • Vermögenssorge ohne EV ?

      Ich habe / hatte neben anderen den Aufgabenkreis Vermögenssorge jedoch keinen EV. Wieviel Geld darf ich von meinem Konto abheben, ohne dass mir einer was dafür kann. Gibt es da Richtlinien oder ähnliches.
      Fehler sind dazu da um daraus zu lernen, da ich mich für unheimlich lernfähig halte mache ich jeden Fehler nur einmal.

      Ich bin CGA Künstler ! Meine neuesten Kreationen kann man sich in der Regel hier anschauen (Mein Avatar ist ein Hundebaby).: daz3d.com/forums/viewforum/38/
    • Hallo Lui le Beau,

      bei der Vermögenssorge ohne EV (Einwilligungsvorbehalt) bleibt der Betreute voll geschäftsfähig. Heißt, er hat das Recht, uneingeschränkt über sein Konto zu verfügen und die Bank oder das Geldinstitut ist verpflichtet, dem Betreuten das, was er oder sie auf dem seinem-ihrem Konto hat, auch auszuzahlen.

      Leider kollediert das manchmal mit den Verpflichtungen des Betreuten. Da muss möglicherweise auch die Miete überwiesen werden oder aber zumindest Strom und möglicherweise auch Telefongebühren oder sonstige laufende Kosten. Da muss auch mal was für Anschaffungen, Kleider oder Reparatur zur Seite gelegt werden. Der Betreuer oder die Betreuerin hat das zu managen. Und wenn dann der oder die Betreute selbst übers Konto verfügt und die übrigen Verpflichtungen nicht bedenkt, kann der Betreuer schon mal sauer werden.

      Ich habe es so gehandhabt, dass ich mit dem oder der Betreuten die finanzielle Lage insb. Einkommen und Ausgaben besprochen habe und habe einen Taschengeld Plan erstellt, so dass der oder die Betreute jede Wochen einen Scheck über das Geld erhielt, mit dem er oder sie auskommen musste. In einigen Fällen hat es auch gut geklappt. In anderen, insbesondere bei Suchterkrankung oder psychischer Erkrankung gab es dann Frust und Ärger.

      besten Gruß
      Heinz
    • Hallo Heinz

      Also mein Betreuer hat mit mir garnichts besprochen oder abgemacht. Er hat lediglich gesagt, dass ich von meinem Konto so oft und soviel Geld abheben kann wie ich will. Er hat gesagt, dass ich das Geld lediglich nicht dafür verwenden darf einen XXXX anzubezahlen obwohl ich das garnicht vorhatte ja noch nicht einmal einenXX oder so. Ich habe zwar einen Führerschein fast aller denkbaren Klassen, fühle mich jedoch aus verschiedenen Gründen nich fahrtüchtig und würde mich deshalb auch nicht an XX setzen.

      Aber nun zum Eigentlichen Zweck meiner Frage.:

      Ich habe einmal von meinem Konto XX € abgehoben und habe damit eine XX im Vorraus bezahlt weil ich XX hatte und Nahrung teilweise unzerkaut hinunterschlucken mußte was mir geschadet hat.

      Dann habe ich nur wenig später weitere XX € von der Bank abgehoben und habe davon XX € dafür eingesetzt, meine persönnliche Habe bzw. mein Eigentum im Wert von ca. XX € von dort wo es eingelagert war (XX) an meinen Wohnort zu holen weil sich da eigentlich der Betreuer hat drum kümmern sollen und es nach über einem Jahr immer noch nicht gemacht hatte obwohl er mir unter Zeugen (XX) zugesagt hat, dass er mit seinem Auto dort hinfährt und meine Sachen an meinen Wohnort überführt, während ich mich im Gegenzug hierzu verpflichtet habe im die XX. Als ich dort angekommen bin, wollte die Person bei welcher die Sachen eingelagert waren diese allerdings nicht mehr herrausgeben wonach mir nicht anderes übrig geblieben ist als zur Polizei zu gehen und Anzeige wegen Unterschlagung zu erstatten. Das war XX.


      Würde ich in einer Wohnung mit Zentralheizung leben und mitten im Hochsommer für XX € Kohlen bestellen weil ich mir einbilde dass der Winter vor der Tür steht, würde ich wahrscheinlich bei meiner Veranlagung selber einen Einwilligungsvorbehalt gegen mich beantragen, aber nicht so.


      Gruß Lui Le Beau
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    • Hallo Lui e Beau,

      nun, ein EV wird nicht ohne weiteres angeordnet. Und wenn, dann gibt es dagegen natürlich auch noch Rechtsmittel. Sprich, sollte das Gericht sich auf den Vortrag des Betreuers einlassen und ohne eine gutachterlicher Prüfung den EV anordnen, so würde ich an deiner Stelle ganz fix einen Anwalt einschalten und Einspruch einlegen. Dann muss eine Kammer von 3 Berufsrichtern beim Landgericht darüber befinden. Dann würde ich sogleich eine Art Aufsichtsbeschwerde gegen den Betreuer verfassen, da sein Verhalten in grober Weise gesetzeswidrig und rechtswidrig ist. Die Umstände, sofern es sich alles so zugetragen hat, wie du beschrieben hast, sind vernünftig. Ein krankhaftes sich finanziell Ruinieren ist weithin nicht erkennbar. Die Behauptung des Betreuers zeugt somit, dass er dein Wohl, wie vom Gesetz gefordert, in grober Weise missachtet. Er ist entweder für dich nicht der richtige Betreuer und vermutlich überhaupt nicht der Richtige in dem Job. Aber leider lese ich von solchen Betreuern häufig.

      Ich wünsche dir viel Erfolg.
      Heinz
    • Hallo Heinz

      Danke für Dein Verständnis. Ich hoffe Du hast hier nichts falsch verstanden oder vieleicht überlesen, denn die Betreuung wurde aufgehoben am XX. Das Amtsgericht hatte eine Begutachtung von mir angeordnet. Diese Begutachtung habe ich wenn man es genau nimmt sogar selber vorgeschlagen weil der Betreuer über meine Krankheit in schriftlicher Form eine Äußerung gemacht hat und sich sogar erlaubt hat eine Diagnose zu stellen mit welcher er mich meiner Ansicht nach beleidigen wollte. Als ich das entsprechende Schreiben dem XX. Der XX das muß ich allerdings dazu sagen ist mein lanjähriger Psychotherapeut welcher mich XX Jahre lang behandelt hat und im weiteren auch als XX tätig ist. Was er sonst noch macht will ich jetzt hier nicht alles erwähnen.

      Das mit der Aufsichtsbeschwerde ist bestimmt nicht so einfach möglich weil der Mann doch XX ist und in einem XX arbeitet.

      Gruß Lui Le Beau
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      Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von Lui Le Beau ()

    • hallo Lui le beau,

      das finde ich gut, dass dein Therapeut und gleichzeitig Gutachter sich praktisch gegen den Geschäftsführer des Betreuungsvereins gestellt hat. Ich hoffe und wünsche dir, dass du nun deine Angelegenheiten ohne den Betreuer besser geregelt bekommst. Solltest du dennoch Hilfe und Unterstützung benötigen, so gibt es noch das persönliche Budget. War mal eine Zeitlang in aller Munde. War mal so'n Reißer der Regierung und dann hörte und las man nichts mehr davon. Gleichwohl kann es hier und da ganz nützlich sein. Weitere Infos natürlich im Netz oder bei der Pflegeberatung. Eine ander Möglichkeit ist das betreute Wohnen über den überregionalen Sozialhilfeträger, hier ist es der Landschaftsverband.

      Aber am besten ist, wenn man überhaupt nicht auf Hilfe angewiesen ist und gleichwohl alles geregelt bekommt.
      Doch noch ein Wort zu deinem Ex Betreuer. Da er Geschäftsführer und zudem eines Betreuungsvereins ist, hat er eine Menge zu verlieren. Hier im Bergischen sagt man schon mal, ich hab 'nen Pferd vor der Apotheke kotz'n sehen. Soll heißen, es gibt Dinge, die gibts eigentlich nicht. Eine Kollegin wurde derart schnell aus ihrer freiberuflichen Arbeit verbannt, dass ihr Hören und Sehen verging und das nur, weil sie sich mit einem Doktor Titel schmückte, den sie angeblich halb geschenkt halb gekauft hatte. Und dann hatte sie wiederum eine Kollegin, von der sie gemobbt wurde. Und innerhalb von wenigen Monaten war sie alle ihre Betreuungen los. Manchmal kann die Justiz auch recht fix sein. Ob sie innerhalb irgendeiner Betreuerung unseriös oder gar kriminell gearbeitet hat, habe ich nicht mitbekommen.

      Was ich sagen will ist, auch so'n Geschäftsführer kann, wenn sein Ruf ruiniert ist, Probleme bekommen. Denn so'n Verein hat einen Vorstand. Und wenn die der Ansicht sind, dass ihr Geschäftsführer Bockmist baut, dann werden sie sich von ihm recht fix trennen.

      Mit der Aufsichtsbeschwerde ist im Betreuungswesen tatsächlich anders, als in anderen Beschwerdeverfahren. Es gibt aber die Möglichkeit, dass das Betreuungsgericht den Betreuer abmahnt. Das setzt voraus, dass der Betreute zunächst einmal einen nachweisbaren, also beweisbaren Schaden erlitten hat, dass z.B. vergessen wurde, einen Folgeantrag beim Jobcenter zu stellen oder die Befreiung bei der GEZ oder Rentenantrag oder oder. Dadurch hat der Betreute finanzielle Nachteile. Sodann schreibt dann der Betreute oder lässt sich von anderer Seite beraten und helfen, ans Gericht und schildert den Vorfall und stellt den Antrag, dass der Betreuer den Schaden ersetzen möge.

      Dann gibt das Gericht dein Schreiben an den Betreuer mit der Aufforderung, dazu Stellung zu nehmen. Passiert nichts, kann das Gericht sogar mehrere Hundert Euro Ordnungs- oder Zwangsgeld androhen und auch vollstrecken lassen. Sollte der Betreuer zwar antworten es aber ganz anders darstellen, kommt es zu einer gemeinsamen Anhörung vor dem Richter oder der Richterin. Das ist dann eine Art Schlichtung oder Mediation. Sollte dann immer noch keine Einigung erzielt werden, kann daraufhin die Betreuung beendet werden, da das Vertrauensverhältnis irreparabel zerstört ist und der Betreute kann ein reguläres Regressverfahren vor dem Zivilgericht gegen den Betreuer beantragen, also Klage vor dem Amtsgericht auf Schadenersatz stellen.

      Sollte dann die Klage dem Geschäftsführer des Vereins oder möglicherweise dem Verein selbst zugestellt werden, läuten spätestens dann beim Geschäftsführer die Glocken. Dann wirds nämlich für ihn eng. Der Verein kann es sich nämlich nicht leisten, einen Geschäftsführer zu beschäftigen, der den oder die Betreute ob vorsätzlich oder auch nur fahrlässig schädigt. Damit steht der Ruf des Betreuungsvereins in der Kritik.

      Also es gibt schon noch Mittel und Wege, selbstgefälliges und arrogantes Verhalten von Betreuern zu beendet. Dass du dich frei gemacht und im wahrsten Sinn emanzipiert hast, freut mich für dich.

      besten Gruß Heinz

    • Hallo Heinz

      Im bin seit etwa XX, dessen XX sich gegen den ehemaligen Betreuer richtet. Dieses XX, habe ich bis jetzt nur XX gezeigt, dem XX und einer XX. Wenn ich dieses XX bei einer XX dem Richter vorlege, dann ist der Richter soweit mir bekannt ist verpflichtet, XX. In diesem Sinne möchte ich sagen, dass ich vieleicht krank sein mag jedoch mit Sicherheit nicht auf den Kopf gefallen falls Du diesen Ausdruck kennst.XX


      Gruß Lui Le Beau
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    • Heinz schrieb:

      hallo Lui le beau,

      das finde ich gut, dass dein Therapeut und gleichzeitig Gutachter sich praktisch gegen den Geschäftsführer des Betreuungsvereins gestellt hat. Ich hoffe und wünsche dir, dass du nun deine Angelegenheiten ohne den Betreuer besser geregelt bekommst. Solltest du dennoch Hilfe und Unterstützung benötigen, so gibt es noch das persönliche Budget.

      besten Gruß Heinz

      Hallo Heinz

      Dieses soziale Budget kenne ich. Das Gibt es in dieser Form seit 01.01.2008. Allerdings ist es so, dass die bürokratischen Hürden welche überwunden werden müssen um an diese soziale Leistung zu kommen derart hoch sind, dass es in jenem Landkreis wo ich die letzten 15 Jahre gelebt habe, noch keinem gelungen ist (wenn ich richtig informiert bin) an diese Leistung zu kommen. Es ist damit im Prinzip so wie mit dem Essen, wenn ich jetzt nichts mehr zu essen habe dann nüzt es mir nichts, wenn ich in 2 - 3 Jahren vieleicht etwas bekomme. Ich kenne genug Menschen, welche dieses persönliche Budget schon lange für mich beantragt hätten wenn das so einfach möglich wäre.

      Gruß Lui Le Beau
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    • Hallo

      Ich möchte mich kurz dafür entschuldigen, aber ich habe es leider für notwendig gehalten einige Stellen in meinen Beiträgen aus persönlichen Gründen zu zensieren und ein paar wenige Stellen sogar komplett zu löschen.

      Gruß Lui Le Beau
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