Anzahl der Themen und Mitglieder

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    • Anzahl der Themen und Mitglieder

      ja gibts sowas? Da nähert sich stetig die Anzahl der Mitglieder der der Themen.

      Also steigt zwar stetig die Zahl der Interessenten, jedoch derer ohne Fragen und Problemen. Kann ich mir eigentlich gar nicht vorstellen, dass das Geschäft der beruflichen Betreuungen so problemlos ist.

      Da gibt es den Bereich der Erfordernisse. An was ist alles zu denken, wenn man seinen Lebensunterhalt damit verdient? Da gibts nicht zuletzt das Problem des Finanzamtes, aber mit der Zeit auch der Gewerbeaufsicht. Jadoch, Betreuungen zu führen ist ein Gewerbe, so wie das der Ergo- oder Physiotherapeuten und Masseure und dgl. Dementsprechend sind die Betreuer ja auch in der Berufsgenossenschaft zwangsversichert. Heißt, Betreuer können sich die Berufsgenossenschaft nicht aussuchen, sondern sind vom Tag ihrer freiberuflichen Tätigkeit an zu Mitgliedsbeiträgen ca. 150 € im Jahr verpflichtet. Wer nicht zahlt und sich nicht anmeldet und es später bekannt wird, kann dann für die zurückliegende Zeit veranlagt werden. Das tut weh.

      Dann gibt es den Bereich der Berufsverbände. Welcher ist sicherlich irgendwo auch Geschmacksfrage oder Vorliebe, für den einen oder anderen. Aber so ganz ohne Berufsverband ist abzuraten. Betreuer sind in der Regel schon eher EinzelkämpferInnen. Da ist es ratsam sich zu verbünden und zu verbinden. Und manche Informationen aus erster Hand sind auch recht hilfreich und nützlich. Aber - die Berufsverbände legen Wert auf Qualitätssicherung. Die Zeiten der beruflichen Betreuung vom Wohnzimmertisch aus sind vorbei. Hat es tatsächlich in der Anfangszeit also den 90ern gegeben.

      Aber mit den vermaledeiten Regelungen seit 2005 gibt es natürlich noch ganz andere Herausforderungen wie z.B. die Beschwerden der Betreuten und ein gewisses Beschwerdemanagement. Im sozialen Bereich der Dienstleister wie Diakonie, Caritas und AWO und dgl. selbstverständlich. Nun sind die Berufsverbände noch keine Innung, was sie gerne wären, jedoch sollte sich jeder Betreuer und jede Betreuerin gut wappnen gegenüber der Unzufriedenheit der Betreuten und Angehörigen. Und wechselt mal eine Betreuung, können auch schon mal Regressverfahren angestoßen werden. Von wegen eine Krähe pickt nicht die andere. Wenn das Gericht den Auftrag gibt, Fehler zum Nachteil des oder der Betreuten beim vorherigen Betreuer oder der Betreuerin geltend zu machen, muss man-frau es tun. Und das ist mitunter recht ärgerlich, auf jeden Fall nervig.

      Also, lasst uns plaudern über dies und das des Betreuungswesens. Es gibt ne ganze Menge.
      Herzlich Heinz