Freunden beistehen

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    • Freunden beistehen

      Hi Heinz, du hast mal gelegentlich hier was ins Forum gestellt. Fand ich gut und oft nützlich. Ich hörte von dieser Sendung und hab nachgeschaut. Fand ich interessant. Vielleicht interessiert es ja auch andere. Bis neulich. Mairin

      wdr5.de/sendungen/leonardo/ser…e/krankenbeistand100.html


      Service Psychologie - Kranken Freunden beistehen:

      "Kopf hoch!" reicht nicht

      Von Ingeborg Sahm

      Je älter man wird, desto häufiger wird ein guter Freund oder
      eine Freundin auch einmal schwer krank. Sätze wie "Kopf hoch!" helfen
      dann nicht weiter. Aber es gibt Möglichkeiten Freunden wirklich gut
      beizustehen.


      Gute Freunde, aufmerksame Nachbarn, verständnisvolle Kollegen, die
      braucht jeder - wer eine langwierige oder schwere Erkrankung durchstehen
      muss, ganz besonders. Freunde möchten zuverlässig zur Stelle sein. Aber
      wie genau? Was sagt man einer Freundin oder einem Freund, der oder die
      eine schlimme Diagnose bekommen hat, welche das Leben durcheinander
      bringt?
      Literaturempfehlung
      Keine Angst vor fremden Tränen
      Trauernden Freunden und Angehörigen begegnen
      Autorin: Chris Paul
      Gütersloher Verlagshaus, 1. Aufl. 2013
      ISBN: 978-3-579-07303-3
      EU 17,99

      Das Buch ist als Handbuch für Angehörige und Freunde von Menschen zu
      verstehen, die sich in Trauer befinden. Mit Beispielen und praktischen
      Tipps zeigt die Trauerbegleiterin Chris Paul, wie man trösten kann.

      auch interessant der Verweis

      http://www.planet-wissen.de/alltag_gesundheit/psychologie/freundschaft/
    • hallo Mairin,

      danke für den Hinweis und den Link und die Buchempfehlung. Es ist wirklich ganz schwer, Angehörigen und Freunden in schwerer Zeit beizustehen. Oftmals ist weniger mehr, also präsent sein ohne viel zu sagen. Jeder empfindet seinen, ihren eigenen Schmerz und es ist kaum möglich, wirklich nachzuempfinden, wie traurig, verzweifelt, mutlos, wütend der oder diejenige ist. Bei der Telefonseelsorge, wo ich vor Jahren über längere Zeit mitgeholfen habe, hatten wir oft dieses Problem und das auch noch per Telefon. Ganz heikel.

      Und man kann viel falsch machen, also dem Hilfsbedürftigen noch verletzen oder verschrecken oftmals mit stereotypen Aussagen, wie Kopf hoch, wird schon wieder, oder bei Trauernden, dass doch mal gut sein müsse oder so. Oftmals hilft es mit zu weinen oder in den Arm zu nehmen, aber nur so intensiv und so lange, wie der oder diejenige es auch mag und sofort loszulassen, wenn der Verzweifelte es beengend empfindet.

      Helfende, Tröstende, Ermutigende brauchen viel Feingefühl und die Fähigkeit, vieles wahrzunehmen und einzuordnen. Einem verzweifelt Wütendem darf natürlich nicht noch Mutgemacht werden wohlmöglich Amok zu laufen. Bei der Gelegenheit verweise ich gerne auf das Konzept von PART [url]http://www.part2000.de/index2.html[/url]
      Und manches Verhalten in Konfliktsituationen passt auch auf ähnliche Situationen. Wer hilflos und verzweifelt ist zeigt unterschiedliche Reaktionen.

      In diesem Sinne vielen Dank für den Hinweis
      Heinz