Bürorganisation, effektiv arbeiten = Zeit sparen!

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    • Hallo Heinz,

      zu Deiner Frage…

      ich werde Mitte 2014 mich in einem Betreuungsverein vorstellen. Im Moment sieht es so aus, dass die händeringend nach ehrenamtlichen Betreuern suchen und auch Inserate in den kommunalen Stadtanzeigern schalten (sind also unterversorgt). Ich kann aber jetzt noch nicht, da mich andere Dinge zeitlich zu sehr beanspruchen.

      Sobald ich das Ehrenamt antrete werde ich im Vorfeld meinen Weg abklären, dass ich nach den 10 Betreuungen mich selbständig machen werde. Ab der 11 Betreuung stelle ich dann den Antrag, dass ich nun Berufsbetreuerin bin und die laufenden 11 Betreuungens, für die Berufsbetreuung umgewandelt werden sollen. Es ist mir klar, dass bis zum Forderungsausgleich 6-8 Monate ab Antragstellung vergehen können, habe etwas Geld auf der Seite um 12 Monate überbrücken zu können. Wenn die Sache nach einem Jahr nicht läuft, bin ich nicht dafür geeignet und ich lasse es.

      Ich will nicht alleinig Robin Hood spielen sondern auch von meiner investierten Energie meinen Lebensunterhalt bestreiten können. Gerade im sozialen Bereich, kann man nur optimal arbeiten, wenn man selbst mental gefestigt ist, sollten mich aber Existenzängste plagen, würde ich den Job nicht weiter machen.

      ...zurück zum Thema: Da ich ja wirklich derzeit viel zusammentrage um nicht wie der Ochs vorm Berg am Tag X dazustehen, bin ich auf eine kostenlose alternative einer Betreuungssoftware gelangt. Habe diese runtergeladen, läuft auf windows7 einwandfrei, 3 Testkandidaten eingegeben und rumgespielt, supi :thumbup: !

      Hier der Link: bytearea.de/

      LG Rita

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    • hallo Rita,

      at work ist eine interessante Alternative. Von solchen abgespeckten und dem Bedarf angepassten Programmen gibt es noch andere. Es muss nicht unbedingt das vom BdB sein. Aber letztlich entscheidend soll sein, was dir gefällt.

      Das Abrechnungssystem für Berufsbetreuer ist nicht mehr so wichtig, wie noch vor 8 Jahren, wo jede Tätigkeit einzeln aufgeführt werden musste. Jetzt ist es nur eine Vorlagenverwaltung, für wen du die Vergütung wann beantragt und wann erhalten hast. Aber das kannst du dir auch selbst stricken bzw. in der Handakte vermerken und dir auf deinen Kalender vermerken. Ich habe zwar keine eigenen Erfahrungen mit at work, aber kann mir durchaus vorstellen, dass du als Berufsbetreuerin auch mit der Version für Ehrenamtliche auskommst, zumindest in den ersten Jahren.

      Entscheidender finde ich vielmehr, wie du dich finanzierst, bis du den Status als Berufsbetreuerin erreichst. Du bekommst ja nicht die Betreuungen auf einmal, was auch dich überfordern würde. Also wirst du bestenfalls über einen Zeitraum peu a peu Betreuungen zugeteilt bekommen. Und während dieser Zeit hast du lediglich einen Anspruch auf die Jahrespauschale als Aufwendungsersatz. Also bleibt die Frage, gehts du anderweitig noch arbeiten, was wiederum deine Zeit für die Betreuungen reduziert, oder beziehst ALG I, aber auch das nur für eine gewisse Zeit, wie auch das Übergangsgeld. Die Frage ist, ob die Zeit für den Bezug nicht zu kurz bemessen ist und du am Ende des Bezugszeitraumes noch nicht den Status einer Berufsbetreuerin erlangt hast, sprich nach einem Jahr noch keine 10 dauerhaften Betreuungen hast. Die Garantie gibt dir nämlich niemand, weder das Gericht noch die Betreuungsstelle.

      Deshalb denken viele an eine, wenn auch halbzeitige Anstellung nach so z.B. bei caritativen Verbänden, die auch Betreuungen führen. Da hast du möglicherweise dein festes Gehalt, deine Krankenversicherung, bis in dem Job und kannst dann nebenher noch ehrenamtlich tätig werden, bis du dich soweit freigeschwommen hast, dass du auf eigenen Füßen stehen und völlig freiberuflich tätig sein kannst.

      Ich würde es mir überlegen. In diesem Sinn
      Heinz
    • @all,

      Was mich persönlich bei der Butler Homepage gestört hat, man erhält so gut wie keine Infos über den Funktionsumfang der Software, keine Demoversion, keine Infos zu aktuellen Updates (wie z.B. die neue Gesetzesänderung der Umsatzsteuerbefreiung welche am 1.07.2013 für Betreuer in Kraft getreten ist), keine Infos zu einer mobilen App. des Programms um unterwegs Daten per Smartphone abzurufen, einzuspeisen etc.

      …wenn ich auf den Zug des Berufsbetreuers aufspringe, will ich vorne in der Lok sitzen, nicht hinten im Schlafabteil und mich dann in diversen Foren ausheulen, weil es bei mir nicht läuft.

      Bin dann zu BdB at work 2013 gekommen, dort wurden die aktuellen Änderungen angepasst, es gibt auch eine mobile App für das Smartphone, und es gibt eine Testversion incl. der Updates.

      Wer sich informieren möchte hier der Link zur Seite:

      betreuung.de/

      und es gibt eine BdB at work Ehrenamt, was viele nicht wissen:
      Die passende Version für ehrenamtliche Betreuer für 34,99 als Dauerlizenz- Einschränkung, ohne Abrechnungssystem für Berufsbetreuer

      betreuung.de/bestellung.htm
      Gruss Rita

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    • Hallo Heinz, auf der HP vom Betreuerverband habe ich heute Nachmittag vorbeigeschaut, auch die Artikel durchgelesen, die offenen Briefe an von der Leyen wegen der 11er Regelung,…

      Alle Kernpunkte welche Du angeführt hast, sind mir auch schon durch den Kopf gegangen, wegen Haftpflicht, auch die steuerliche Seite, dann der Absprung vom Verein in die Selbständigkeit, ob man da Hürden nehmen muss, weil der Verein ja die eigene Konkurrenz herangezüchtet hat mit welcher er nun im Wettbewerb steht. Dann die Zuteilung der Betreuten, wer wird begünstigt, wer eher nicht, es gibt bestimmt viele Feinheiten die man als Außenstehender noch nicht erfasst.

      Bei aller Liebe werde ich vor Aufnahme des Ehrenamtes abklären ob überhaupt Interesse von Seiten des Vereines besteht Jemanden mit 11 Fällen zu beauftragen und in welchem Zeitfenster dies geschehen soll.

      Geld werde ich erst in 2 Jahren verdienen, werde die Zeit bis dahin nutzen vom Steuerrecht bis Internetauftritt alles Unternehmerische vorzubereiten, praktische Erfahrungen sammeln, wenn ich Selbständig bin, will ich mich nicht mehr mit Makros für Exceltabellen aufhalten müssen, weil ich nicht weiß wie ich die Salden vom Onlinebanking auf meinen PC übertrage.

      Dort habe ich heute geschmökert, ohne etwas zu bestellen habe ich viele Infos aufsammeln können.


      steuertipps.de/selbststaendig-freiberufler

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    • hallo Rita,

      schau mal beim Berufsverband der Berufsbetreuer vorbei bdb-ev.de/

      die kooperieren mit butler, wohlmöglich bekommst du als Mitglied auch Vergünstigungen. Aber der bdb ist ja nicht der einzige verband.

      ich war und empfehle den bvfbev.de/ Aber beide Berufsverbände haben hinsichtlich des Berufsbildes eng zusammengearbeitet.
      bvfbev.de/berufsbild.html
      Daraus ergibt sich ja schon mal der standardisierte Bedarf an Equipement. Am Beispiel der Erreichbarkeit ist ein Anrufbeantworter nicht verkehrt, doch welches Model entscheidest du letztendlich selbst. Ähnlich verhält es sich mit der Software. Es gibt welche, die möchten den Butler nicht missen, obwohl er der Mercedes unter den speziellen Software Programmen ist. Aber es gibt eine Reihe anderer, die nicht mal halb so teuer sind und auch ihre Dienste tun. Entscheidend ist, was du für dich brauchst und auszugeben bereit bist. Ähnlich ist es mit der Vermögensschadenhaftpflicht versicherung und dem Zeitmanagement. Letzteres ist m.E. so wichtig wie die Haftpflicht. Meine Haftpflicht hat mir aus mancher Not geholfen. Rechtschutz ist natürlich in der Branche ebenso selbstverständlich, einmal für den Verkehr, denn man ist dann doch beruflich oft unterwegs und zum anderen, wenn die Betreuten oder deren Angehörigen einem mit deren Anwälten kommen. Da sollte man dann schon gewappnet sein oder zufällig jemanden kennen, der einen kennt und einen dann rausboxt.

      Soviel erstmal. Als Ehrenamtlerin würde ich mir an deiner Stelle auch Gedanken machen, wie du versichert bist. Beim Betreuungsverein wirst du wohl unfall, aber auch haftpflichtversichert sein. Von der Pauschale im Jahr für die ehrenamtliche Betreuung dann noch selbst die Versicherungen und die Fixkosten zu stämmen ist auf jedenfall ein Verlustgeschäft. Und ohne einen Verband im Rücken, der dir eben diesen freihält, kannst du natürlich als Ehrenamtler wie auch ein Berufsbetreuer das Fell über die Öhrchen gezogen bekommen. Das Geschäft mit den Betreuungen ist seit 2005 seit der Gesetzesänderung hart geworden. Die Gefahren lauern nicht nur bei den und durch die Betreuten und deren Angehörigen, sondern natürlich auch von Kollegen und Kolleginnen. Deshalb ist eine Sozietät nicht verkehrt, wo man sich gegenseitig vertritt und berät und auch aushilft.

      Bei den Angehörigen wird die Frage der Erbschaft immer brisanter. Als Betreuerin hast du allzuoft die Vermögenssorge. Und sollte deine Betreuten oder auch nur einer oder eine mal nicht auf die Hilfe der Kommune angewiesen sein, weil die Rente reicht oder doch ein paar Rücklagen bestehen, dann darfst du davon ausgehen, dass die Angehörigen ein Augenmerk auf das möglicherweise zu Erbende geworfen haben. Und denke nicht, dass du auch nur ein fitzelchen Hilfe vom Gericht bekommst. Die machen möglicherweise nur noch zusätzlichen Ärger, indem sie dich mit noch mehr Rechnungslegung belegen.

      Ich will dich keinesfalls von der Berufswahl abschrecken. Wenn du das ersthaft willst, wird es eh keiner schaffen. Ich will nur deine Aufmerksamkeit auf dies und das lenken. Der Slogan, wenns anderweitig nicht klappt, kannst du dich noch als Betreuerin selbständig machen, der galt noch nie und erst recht nicht mehr seit 2005. Du solltest wissen, dass der Gesetzgeber, allen voran die Justizminister aller Bundesländer, gern das Rad zurück drehen wollten und die Betreuung wieder ausschließlich den Hauptamtlichen der Kommune aufhalsen wollten. Aber leider ging das wegen des Grundrechtsschutz nicht. Also haben sie die Bedingungen derart verschlimmbessert, dass nur noch Survival Aktivisten Betreuer werden oder aber die bestehenden in ihrer Existenz gesichert sind.

      Ob noch Nachqualifizierungskurse wie beim IfB [url]http://www.ifb-werdum.de/[/url] wo ich meine systemische Ausbildung gemacht habe, noch gibt, kannst du selbst mal nachsehen. Auf jedenfall ist es kosten- und zeitaufwendig. Ein paar Jährchen wirst du schon einkalkulieren müssen.

      So viel erst mal. In diesem Sinn halt die Augen offen
      Heinz
    • Hallo Heinz,

      genau solche Infos suchen Berufsbetreuer Neueinsteiger, Danke!

      [url='http://prosozial.de/Cms/software-und-mehr/produkte/butler-berufsbetreuer']

      war eben auf der Seite von Butler, hört sich gut an was den Inhalt des Pakets betrifft. Was leider fehlt, ist was die Software kostet, und eine Demoversion (30 Tage) zum reinschnuppern wäre auch optimal. Ich weiß nicht ob ich mir da den Besuch zu einer Verkaufsveranstaltung antuen würde nur um die Software kennen zu lernen.

      Würde mich freuen wenn noch weitere Vorschläge kommen...

      LG Rita

    • hallo Rita,

      vormals hab ich mit Buttler gearbeitet. Dafür sogar Seminare besucht. Letztlich lässt sich die Arbeit mit selbstgestrickten Dateien ebensogut erledigen. Ich fand, weniger ist mehr. Das ist ja gerade der Vorteil der Budgetierung - großartiger Leistungsnachweis muss nicht mehr erbracht werden. Problematisch ist halt immer noch die Rechnungslegung. Das geht mit online geführten Konten, die Kontobewegungen nachweisen und saldieren. Leider hatte ich damals noch keine Möglichkeit gefunden, die Kontoauszüge eins zu eins in eine Excel Tabelle zu kopieren. Entweder war es eine regelmäße Dateipflege oder aber ein einmalig und Zeit aufwendiger Akt.

      Für die Berichte hatte ich mir selbst Vorlagen erstellt, die ich individuell anpassen konnte. Anders als die vorgegebenen Formulare der diversen Programme, die eben nicht flexibel waren aber dafür allerlei Schnickschnack hatten, den man als Betreuer eigentlich nicht braucht. Schließlich soll ja auch heute eigentlich der Betreute im Vordergrund stehen und nicht die Büroarbeit.

      In diesem Sinn Selbst ist die Frau.
      Gruß Heinz
    • Bürorganisation, effektiv arbeiten = Zeit sparen!

      Wie organisiert Ihr Eure Büroarbeit?




      3/4 des Betreuerarbeitsaufkommens ist Büroarbeit, wer hier nicht up to date ist, vergeudet kostbare Lebenszeit und verschleudert seine Energie!

      Welcher Helfer habt Ihr?

      Exeltabellen für die Abrechnung der Vergütungsforderungen, Arbeitet Ihr mit Serienbriefen in word, pdf. Vordrucke zum ausfüllen am PC, Onlinegesetzestexte etc...
      Bitte alles posten was Euch die Arbeit erleichtert.

      Danke + Gruss Rita