Pflegeversicherung

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    • Pflegeversicherung

      wdr2.de/service/servicezeit/pflegeversicherung120.html

      Gut abgesichert

      Von Patrick Kremers

      Mehr als zwei Millionen Menschen in Deutschland sind pflegebedürftig und benötigen Hilfe, um ihren Alltag zu meistern. Nicht immer können sich die Angehörigen darum kümmern. Das Problem: Professionelle Hilfe ist sehr teuer. Ein Platz im Pflegeheim kostet durchschnittlich rund 3.500 Euro – zu viel für die Durchschnittsrente. Wichtig ist deshalb, sich und die Angehörigen möglichst früh für den Pflegefall abzusichern.

      Gesetzliche Pflegeversicherung....

      Finanzierungslücke...
      Ein Beispiel: Wer mindestens drei Stunden pro Tag Hilfe braucht – etwa beim An- und Ausziehen, beim Waschen oder beim Führen des Haushalts – ist in Pflegestufe II. Lässt sich die Person stationär im Pflegeheim versorgen, gab es von der Pflegekasse dafür im vergangenen Jahr monatlich 1.279 Euro. Das Problem: Die Lücke zwischen dem, was das Pflegeheim tatsächlich kostet und dem, was die Pflegekasse zahlt, ist enorm. In unserem Beispiel fehlen mehr als 2.000 Euro - mindestens. Die muss die pflegebedürftige Person in der Regel selbst aufbringen.

      Zusatzvorsorge...


      Pflegetagegeldversicherung...

      Pflegekosten- und Pflegerentenversicherung...

      Der neue Pflege-Bahr...
      Anfang 2013 ist die staatlich geförderte ergänzende Pflegezusatzversicherung (GEPV) gestartet. Besser bekannt ist diese Zusatzversicherung unter dem Namen "Pflege-Bahr", benannt nach Daniel Bahr, dem Bundesminister für Gesundheit. Das Prinzip dieser Zusatzversicherung: Der Staat fördert die Verträge mit einer Zulage von 60 Euro im Jahr, wenn die Versicherten einen Beitrag von mindestens 10 Euro im Monat selbst leisten. Mitmachen kann jeder, der mindestens 18 Jahre alt und gesetzlich pflegeversichert ist.Da das Programm gerade erst angelaufen ist, gibt es noch nicht viele Policen auf dem Markt. Und nicht für jeden lohnt sich die neue Form der Zusatzversicherung. Geringverdiener sollten sich den Abschluss genau überlegen, auch wenn die Beiträge recht niedrig sind. Denn sollten sie irgendwann auf die Grundversorgung vom Staat angewiesen sein, werden die Leistungen der Versicherung im Pflegefall angerechnet. Es gibt also entsprechend weniger Unterstützung, und die eingezahlten Prämien bringen keine zusätzliche Versorgung.

      Früh mit der Vorsorge starten...

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