Die verschiedenen Versicherungen

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    • Die verschiedenen Versicherungen

      Da ich nun meine ersten Betreuungen habe und mehrere
      Verfahrenspflegschaften, wollte ich mal höre, was ihr für Versicherungen
      abgeschlossen habt.
      Sprich Betriebs-Vermögensschadenhaftpflicht bzw. Rechtsschutzversicherung......
      Wie hoch ist eure Deckungsumme, was bezahlt ihr jährlich......
      was ist dringend notwendig, auf was kann verzichtet werden.

      Danke für eure Antworten
      Steffy
    • liebe steffy2510,

      entschuldige bitte, dass bishe rnoch keine antwort hier gekommen ist, schau aber gerne wieder rein, es werden sich demnächst sicherlich welche melden!
      und schön, dass du nach einiger zeit auch kurz von dir hören ahst lassen, willkommen zurück .

      wie läuft es denn mit mit deinen betrueten?

      lg mondtstaub
      versuche das ignorieren dejnigen, die vorehr gut zu dir waren, zu vergessen,auch wenns wehtut, aufgrudn der verletzung des vorigesn vertrauens, das nchit wert und schmerzt um so mehr, dessen niveou!menschen sind die schlimmeren kreaturen, ncih die tiere. bitte leute macht euch ein eigenes bild von jemanden, und und nich durch andere was euch gesgat wird! :verysad:
    • Versicherungen Sammelhaftpflicht für Betreute

      Hallo Stefy,

      da ist ja leider nicht viel an Antworten gekommen.
      Sicher hast Du mittlerweile eine Lösung gefunden.

      Beim bdb gibt es ja umfassende Informationen dazu. Ich erwarte von meiner Versicherungsmaklerin ein ähnliches Angebot zur Betriebs- und Vermögenshaftpflicht.
      Wozu man wie dort aufgeführt eine Umwelthaftpflicht braucht ist mir unklar.

      Hier dazu gleich mal eine Frage in die Runde:

      Sammelhaftpflicht für Betreute:
      • haltet ihr dies für nötig?
      • habt ihr eine und wenn wo?
      • wie rechnet ihr das ab?
      bin gespannt auf eure Antworten


      Leo
    • hallo Leo,

      was ist denn eine Sammelhaftpflicht? Ist mir ganz neu. Heißt die so? Ich kenne nur die Vermögensschadenhaftpflicht, also die, die mich vor den Folgen von Regress bewahrt hat. Dann gibt es noch die Betriebshaftpflicht. Halte ich aber nur für nötig, wenn Klientel in dein Büro kommt und sich an der Treppenstufe oder dem Läufer die Haxen bricht oder dgl. Was ich als Betreuer hätte haben sollen und jetzt abschließe ist eine Fahrzeuginsassenversicherung, wiel ich dann doch öfters Klientel durch die Gegen chauffiere. Und sollte ich mal unachtsam sein, kann ja niemand gänzlich ausschließen, und sich mein Beifahrer die Birne stößt, muss ich wenigstens nur zum Eigenanteil blechen.

      Was allerdings für Freiberufliche wichtig ist, ist die ausreichende Kranken- und auch Berufsunfähigkeitsversicherung. Von der Rentenversicherung gar nicht zu schweigen. Aber das sind weite Gebiete. Für Freiberufler kommt die Rürup Rente in Betracht, die steuermindernd wirkt. Eine Krankenzusatzversicherung ist nicht verkehrt, da die gesetzlichen Leistungen doch erheblich reduziert werden. Und bei der Berufsunfähigkeitsversicherung muss ganz genau hingeschaut werden, weil im Erstfall die zwar die Berufsunfähigkeit akzeptieren, aber dann auf andere Erwerbsmöglichkeiten verweisen, auch wenn die nur theoretisch sind, von wegen Berufsbetreuer können sie zwar nicht mehr sein, aber irgendwo als Portier arbeiten, das ginge. Wenn sie aber keine andere Tätigkeit finden, ist das nicht das Problem der Versicherung. Also da muss vor Vertragsschluss eben diese Möglichkeit der Versicherung, sich vor der Leistungspflicht zu drücken ausdrücklich ausgeschlossen werden. Wenn Berufsunfähig dann auch erwerbsunfähig.

      Soweit erst einmal. Bis auf Weiteres herzlich
      Heinz
    • Versicherungen, Haftpflicht FÜR die oder der Betreuten

      Hallo Heinz, hallo ihr anderen

      erstmal Danke.
      Vermögenshaftpflicht für den Betreuer ist klar.
      Haftpflicht für den Betreuer auch.
      Betriebs- bzw. Bürohaftpflicht hätte ich vielleicht gemacht, aber ist sicher nicht unbedingt nötig.
      Bei mir ja sowieso noch nicht, doch ich versuche mich gut vorzubereiten. Und im Bisnessplan brauch ich ja auch aktuelle Zahlen.

      der Hinweis mit der KFZ-Personeninsassenversicherung ist gut

      Worum es mir ging, ist die Haftpflicht der Betreuten. Oftmals haben die ja wohl keine Privathaftpflicht.
      Pflichtverletzung durch Unterlassen des Betreuers bei Drittschadensfällen ???
      Somit gibt es auch Sammelhaftpflichtversicherungen, welche der Betreuer für mehrere Betreute abschließen kann.
      Beim bdb hatte ich das gelesen ( Bsp. bis6 Betreuete Jahesbeitrag 144 €)
      Weiß da jemand was, ob das sinnvoll ist und wie das abgerechnet wird etc.?

      Leo
    • hallo Leo,

      was ist das denn für ein Unsinn? Der BdB ist ja für manches Fragwürdige gut. So wollten die sich schon als Schiedsstelle - gleich einer Innung - positionieren und wollten, dass die Gerichte das Computerprogramm des BdB übernehmen und alle Betreuten sollten auf dieses Programm verpflichtet werden. Monopolismus pur. Als wenn es nichts Besseres als den BdB gäbe!?

      Aber eine Sammelversicherung für die Betreuten ist der letzte Humbug. Zum einen haften die Betreuten selbst für Schäden, die sie anrichten. ob nun vorsätzlich oder fahrlässig. Mitunter kann eine Versicherung abgeschlossen werden, deren Betrag vom Jobcenter übernommen wird. Ist zwar noch in den Anträgen vorgesehen, doch wegen der klammen Stadtsäckel soll die Übernahme von Versicherungsbeiträgen reduziert werden. Ok, wenn die das ablehnen, werden sie eben auf die Folgen hingewiesen, dass ein Geschädigter sich notfalls an die Stadt wenden kann, wenn er beim Betreuten wegen Vermögenslosigkeit nichts kriegt.

      Doch Betreuer haben keine Pflichten gegenüber Dritten. Also wenn der Betreute im Netz einkauft, dann haftet nicht der Betreuer. Wenn der Betreuer oder die Betreuerin etwas unterlässt oder tut, wodurch dem Betreuten ein Schaden entsteht, dann haftet der Betreuer ausschließlich im Rahmen der Vermögenshaftpflicht gegenüber dem Betreuten.

      Es kann nun sein, dass im Rahmen der Vermögenshaftpflicht die Zahl der Betreuten eine Rolle spielt und eine Versicherungssumme und Beitrag nach der Zahl der Betreuten orientiert. Das ist aber keine Sammelhaftpflicht.

      Noch einmal, der Betreuer hat keinerlei Pflichten gegenüber Dritten und auch keine Haftpflicht und kann von Dritten wegen des Verhaltens des Betreuten nicht Anspruch genommen werden. Betreuer haben keine Aufsichtspflicht und auch keine Personensorge wie Eltern, da die Betreuten in der Regel geschäftsfähig sind und bleiben. Und gegenüber Dritten haben die Betreuten keine rechtliche Beziehung, weder vertraglich noch gesetzlich. Das ist ein kleiner juristischer Unterschied. Wenn mir jemand in den Kofferaum meines PKWs fährt, hat er eine gesetzlich Haftpflicht. Wenn mich der Verkäufer falsch berät, habe ich aus dem Vertrag einen Anspruch. Zwichen BetreuerInnen und Geschädigten oder Gläubiger des Betreuten gibt es keine Rechtsbeziehung. Es gibt nur die im sog. Innenverhältnis zwischen BetreuerIn und Betreutem. Und da wirkt eben die Vermögenshaftpflicht.


      Alles was der Betreuer tut oder unterlässt und dadurch der Betreute einen Schaden erleidet, Anträge nicht gestellt oder dgl. hat der Betreute selbst einen individuellen Anspruch gegen den Betreuer, kurz Regress und als Schutz dagegen die Vermögensschadenhaftpflichtversicherung . Nicht mehr und nicht weniger.

      Ich hoffe, ich konnte ein Missverstän
      dnis aus der Welt räumen.
      Herzlich Heinz
    • hallo BerB,

      wie auf der Seite vermerkt ist es eine Sammel-Vermögensschadenhaftlichpflicht
      "für nicht in rechtlich selbständigen Vereinigungen organisierteehrenamtlich Tätige"

      Ich würde mich aber erkundigen, wer den Beitrag zu entrichten hat. Doch nicht von der spärlichen Jahrespauschale noch der Betreuer? Das kanns ja wohl nicht sein. Also wohlmöglich dann das Gericht als Auftraggeber. Schließlich gibt es ja auch eine Gemeindeunfallversicherung für Ehrenamtliche, wenn sie in Ausübung ihrer Tätigkeit eine Unfall erleiden und dadurch dann abgesichert sind. Dann eben auch eine Haftpflichtversicherung für die BetreuerInnen. Darüber kann dann der örtliche Betreuerverein oder die Betreuungsstelle Auskunft geben.

      Es gibt ehrenamtliche Betreuer in sog. Betreuungsvereinen und sind dann über die abgesichert gegen Schäden, die die BetreuerInnen nicht absichtlich den Betreuten verursachen, wenn also ein Antrag auf Leistungen nicht oder nicht rechtzeitig gestellt wurde und dem oder der Betreuten dadurch eine Schaden entstand, den der oder die Betreute gegen ihren Betreuer auch erst einmal geltend machen muss.

      Eine Haftpflicht des Betreuers gegenüber Dritten gibt es nicht, auch nicht durch Unterlassen, da der Betreuer keine Beziehung zu Dritten hat, auch nicht zu Gläubigern, Vermietern oder anderen Personen. Es sei denn, der Betreuer sagt, bestellt oder regelt etwas aus eigene Kappe, also nicht im Namen der Betreuten. Im Zweifelsfall habe ich z.B. einen Heimvertrag mit i.V. unterschrieben, um dadurch klar zu machen, dass ich nicht persönlich hafte, sondern den Vertrag ausschließlich für den Betreuten gilt mit allen Konsequenzen.
      Gruß Heinz