Sorgerecht

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    • http://www.daserste.de/ratgeber/recht_beitrag_dyn~uid,k23tsda07ncleayc~cm.asp



      Wer gemeinsam ein Kind bekommt und nicht verheiratet ist, für den ist
      die Rechtslage bislang so: Die Eltern können ein gemeinsames Sorgerecht
      festlegen. Die Mutter muss dafür aber ihre Zustimmung geben. Diese
      Regelung hat das Bundesverfassungsgericht sowie der Europäische
      Gerichtshof für Menschenrechte allerdings für verfassungswidrig erklärt.

      Gesetzesentwurf soll Rechte der Väter stärken
      Das
      Bundeskabinett hat jetzt einen Gesetzentwurf beschlossen, der es
      unverheirateten Vätern leichter machen soll, das gemeinsame Sorgerecht
      zu erhalten. So bekommt eine unverheiratete Mutter auch künftig erst
      einmal das Sorgerecht für ihr Kind. Der Vater kann jetzt aber auch gegen
      ihren Willen das sogenannte Mitsorgerecht beantragen.....


      Väter, die kein Sorgerecht haben, können in bestimmten Angelegenheiten
      nicht mitentscheiden. Und manchmal bekommen sie auch keine
      Informationen. Wer allerdings das Sorgerecht hat, darf etwa in
      folgenden Bereichen bei wichtigen Entscheidungen mitbestimmen:


      In Gesundheitsfragen
      Bei der Schulwahl
      in Vermögensangelegenheiten
      Bei der Religionsausübung

      WICHTIG: Das Sorgerecht hat nichts mit dem Umgangsrecht zu tun!
      Kritik am neuen Gesetzesentwurf

      Hilfreiche Links im Internet

      Bundesjustizministerium – Informationen zum neuen Sorgerecht:
      bjm.de

      Gesetzesentwurf zum Sorgerecht:
      bjm.de

      Kritik des Interessenverbandes Unterhalt und Familienrecht (ISUV):
      isuv.de

      Kritik und Stellungnahme des Väteraufbruchs für Kinder (VafK):
      Väteraufbruch.de

      Kritik und Stellungnahme des Verbandes alleinerziehender Mütter und Väter (VAMV):

      vamv.de