deutschlandweit einzige zertifizierte Ausbildung "Rechtlicher Betreuer" (m/w)

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Hallo Heinz,

      nicht die AfA entscheidet, wer an unseren Ausbildungen teilnimmt, sondern wir. Es gibt Zugangsvoraussetzungen, um unsere Ausbildung zum Rechtlichen Betreuer (m/w) zu absolvieren.

      Mit den Mitarbeitern der AfA/des Jobcenters haben wir ganz unterschiedliche Erfahrungen gemacht. Einige kennen den Beruf leider gar nicht. Diese denken dann, es geht um häusliche Pflege o.ä. Wann sie einen Bildungsgutschein herausgeben hängt vorrangig vom Budget ab. Wenn dieses bereits erschöpft ist, gibt es einfach keine mehr. Auf der anderen Seite hatten wir einige Jahre Kontakt zu einem Bewerber, der schon lange im Ehrenamt betreut hat, d.h. seine künftigen Aufgaben genau kennt, d.h. einem, dem der Beruf so viel Spaß macht, dass er es im Ehrenamt ausführt. Dieser wiederum bekam immer wieder eine Absage für den Erhalt eines Bildungsgutscheins. Die Entscheidungen im Amt sind also in zweiter Linie sehr subjektiv und unterscheiden sich von Mitarbeiter zu Mitarbeiter.

      Wir haben bei einigen unserer AbsolventInnen die Erfahrung gemacht, dass unser Zertifikat (Beleg einer umfassenden Weiterbildung) Ausschlag gab, Betreuungen zu bekommen - diese kommen aus der gesamten Bundesrepublik. Es ist nachvollziehbar, dass manche
      RichterInnen Anwärter vorziehen, welche sich umfassend weitergebildet haben und somit in der Lage sind, Betreuungen selbstständig zu führen. Unsere Ausbildung umfasst 83 Tage (664 Unterrichtseinheiten) auf den Gebieten: Rechtliche Gundlagen, Betreuungsrecht, Medizin,
      Sozialwissenschaft, Betriebswirtschaft, Betreuungspraxis. Zudem wird ein 4wöchiges Praktikum absolviert und eine Projektarbeit zum Thema Betreuungen und ein Referat dazu angefertigt. Unsere Teilnehmer sind gefordert, auch aktiv mitzuarbeiten. Unsere Dozenten sind
      hochqualifiziert und arbeiten praktisch in dem jeweiligen Bereich, in dem sie dozieren. All das ist auf dem Abschlusszertifikat gelistet und
      belegt also auch dem Richter die fundierte Ausbildung. Das ist eher ein Aspekt der Bildung und Qualifizierung als der Marktwirtschaft.

      Einfluss auf die Vergütungsstufe hat nur ein Hochschulabschluss in diesem Bereich (Ein Dipl.-Ing. ist hier nicht hilfreich). Ganz speziell zum
      Thema Betreuung gibt es derzeit nur einen Hochschulabschluss in Deutschland: Bachelor of Arts im Studiengang "Betreuung und Vormundschaft" der Steinbeis-Hochschule Berlin, Akademie für öffentliche Verwaltung und Recht. Mit diesem Abschluss erhält der Berufsbetreuer z. B. die höchste Vergütungsstufe.
      Unsere Absolventen können sich ihr Zertifikat dort anerkennen lassen, wenn sie sich später entscheiden, das Studium noch zu absolvieren.

      Im Anhang sende ich einmal ein Musterzertifikat und unseren Flyer, damit Sie sich über Umfang, Inhalte und Qualität ein besseres Bild machen können.
      PS: der Flyer ist um 100kb zu groß. Wenn ich diesen kleiner mache, ist er nicht mehr lesbar. Sie finden ihn aber auf unserer Homepage.
      Wenn Sie Fragen dazu haben, bitte scheuen Sie sich nicht, diese zu stellen.

      Liebe Grüße aus Leipzig
      Institut für Kommunikation und Mediation Dr. Barth
      PD Dr. habil. Gernot Barth
      Hohe Str. 11
      04107 Leipzig

      Tel.: 0341/22541350
      Fax: 0341/22541351
      Mail: betreuungsrecht@ikome.de
      Internet: ikome.de
    • hallo IKoMe Team,

      erst einmal auch meinerseits vielen Dank für die Info. Für manche/n im Einzugsgebiet sicherlich eine Alternative, zumal die Förderung lockt.

      Doch da entstehen bei mir sogleich ein paar Fragen aufgrund einschlägiger Erfahrungen mit der Agentur für Arbeit. Hab auch solche erfahren - müssen bzw. erfahre es bei meinem Klientel.

      Wen erachtet die AfA als förderungswürdig, die Ausbildung zum zertifizierten Betreuer bzw. zur z. Betreuerin zu machen? Oder entscheidet lediglich das Interesse? Oder Vorkenntnisse und Erfahrungen?

      Und wie sieht es anschließend aus? Werden beim Betreuungsgericht in Leizig und Umgebung zertifiziert Ausgebildete seitens der Gerichte bevorzugt bei der Vergabe von Betreuungen, um schnellst möglich die erforderliche Zahl von 11 Betreuungen zu erhalten oder wenn weniger dann solche, die einen entsprechenden Zeitaufwand erfordern.

      Und wird die Zertifizierung einem entsprechendem Studiumabschluss gleichgestellt? Soll heißen, wer keinen Hochschulabschluss hat, wurde aber als Betreuer-In zertifiziert, bekommt dann auch die einem Abschluss entsprechende Vergütung pro Stunde oder doch nicht und muss für die höhere Vergütung dann doch noch studieren?

      Überhaupt frage ich mich, wem das Zertifikat am ehesten und am meisten dient? Aufgrund meiner Ausbildung zum Teil auch eine Förderung durchs Arbeitsamt und der Erwachsenenbildung bin ich überzeugt, dass die Ausbildung sehr fundiert und qualitativ hochstehend ist und alle Erwartungen seitens der AfA wie auch mögliche Erwartungen der Gerichte erfüllt. Andererseits wäre ich aufgrund meiner Erfahrungen mit den Gerichten mehr als verwundert, wenn sich im Bereich der Vergabe von Betreuungen marktwirtschaftliche Prinzipien durchgesetz hätten. Soll heißen, dass sich der Aufwand auch rechtfertigt und Zertifizierte den Nichtzertifizierten vorgezogen würden.

      Ich wäre sehr erfreut zu lesen, dass es sich anders verhält, als ich es erlebt habe und sich die Zeiten dahingehend auch bei den langsamen Mühlen der Justiz verändert hätten.

      In diesem Sinn

      Heinz
    • Gerne, gerne 8)

      Für Berufsbetreuer bieten wir einige Seminare an. Ganz aktuell: diesen Freitag (15.06.) das Thema: "Junge Betreute - eine neue Herausforderung im Betreueralltag" und am Montag, den 18.06.: "SGB XII" für Einsteiger oder zum Auffrischen ;)
      Für diejenigen, welche Betreute mit Kindern haben oder Vormundschaften übernehmen/übernehmen wollen, bieten wir ein 2-Tagesseminar zum Thema "Kindeswohlgefährdung" an (21.-22.06.2012).
      Und gaaaanz neu bei uns: das Seminar zur "Pflegeversicherung" am 20.06. (Krankenversicherung war letzte Woche dran, kommt aber wieder :) )

      Liebe Grüße aus Leipzig
      und vielen Dank für den lieben Empfang hier
      Institut für Kommunikation und Mediation Dr. Barth
      PD Dr. habil. Gernot Barth
      Hohe Str. 11
      04107 Leipzig

      Tel.: 0341/22541350
      Fax: 0341/22541351
      Mail: betreuungsrecht@ikome.de
      Internet: ikome.de
    • deutschlandweit einzige zertifizierte Ausbildung "Rechtlicher Betreuer" (m/w)

      Das Institut für Kommunikation und Mediation Dr. Barth bietet seit 2004 erfolgreich Aus- und Weiterbildungen für Rechtliche BetreuerInnen an. Unser Institut ist vom TÜV-Süd nach AZAV zertifiziert. Unsere Vollzeit-Ausbildung „Rechtlicher Betreuer“ (m/w) ist deutschlandweit als einzige zertifiziert!!! Das heißt, nicht nur unser Institut, sondern auch diese Maßnahme unterliegt einem ständigen Qualitätsmanagement und vermittelt umfassende Kenntnisse, damit Sie sich sicher fühlen, danach als Rechtlicher Betreuer (m/w) tätig zu werden. Die Ausbildung umfasst 83 Präsenztage und ist über einen Bildungsgutschein der Agentur für Arbeit/Jobcenter zu 100% förderbar. Berufstätige und in besonderen Fällen auch Arbeitslose können sich über eine Förderung ihrer Weiterbildung unter foerderdatenbank.de erkundigen.
      Durch unsere Kooperation mit dem BdB e.V. erhalten deren Mitglieder 10% Rabatt auf unsere Ausbildungen oder Seminare. Unsere Kooperation mit der Steinbeis-Hochschule Berlin, Akademie für öffentliche Verwaltung und Recht ermöglicht Ihnen eine Anrechnung unserer Ausbildung im dortigen Bachelor-Studiengang "Betreuung und Vormundschaft". 24 von 86 Präsenztagen werden Ihnen im Studium erlassen.
      Unsere nächste Vollzeit-Ausbildung startet am 12. November 2012
      Unsere nächste berufsbegleitende Ausbildung startet am 18.Januar 2013
      Unser aktuelles Tagesseminarangebot entnehmen Sie bitte unserer Homepage ikome.de oder Sie kontaktieren uns.

      Liebe Grüße Ihr IKOME-Team
      Institut für Kommunikation und Mediation Dr. Barth
      PD Dr. habil. Gernot Barth
      Hohe Str. 11
      04107 Leipzig

      Tel.: 0341/22541350
      Fax: 0341/22541351
      Mail: betreuungsrecht@ikome.de
      Internet: ikome.de