Vom Pflegeheim zum Betreuten wohnen wechseln

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    • Und wie hat sich dieser Fall weiter entwickelt. Ich glaube die Behördengänge und die ganzen Formulare sind eine riesige Hürde!
      Ich denke das vielen eine eigene Wohnung am Anfang zu viel wird, und da sind halt gemeinsame Wohnkonzepte einfach zielführender, weil dann einfacher in den Alltag kommt und auch in den Tagesablauf integriert ist. Das ist eine Chance, die man nutzen sollte, sofern man eben diese ersten Hürden überwunden hat.
    • Betreutes Wohnen

      • Danke das Sie mir geantwortet haben,nun werde ich ihnen schildern,wie zu dieser Situation kam.Hatte schweres Hautleiden,ist gott sei dank sehr gut abgeheilt.Arbeitet in einer Behindertenwerkstatt,habe auch dort sehr viele Freunde.Aber nun kommts ,soeben hat meine Freundin mich anund berichtet mir das ich wohl doch nach dem Betreuten ziehen kann.Aber es wird noch eine weile dauern.Man muß schon viele Wege gehen um an sein Ziel zu kommen.War auch dewegen auch beim Gesundheitsamt und wohl mit erfolg.Aufjedenfall bleiben ich Ihnen Treu,das Forum ist eine sehr gut Angelenheit.Danke Ihre TOTAL
    • hallo Total,

      erst einmal herzlich willkommen hier im Forum. Wir wünschen dir viele hilfreiche und nützliche Informationen und eine angenehme kurzweilige Zeit im Forum. Möge sich deine Anmeldung hier für dich als ein Glückfall für dich herausstellen.

      Nun zu deiner Anfrage - sie lässt sich leider nicht pauschal beantworten, da jeder Fall individuell und anders gelagert ist. Die Frage ist, weshalb und in welches Wohnheim du gekommen bist und wie lange du bereits dort wohnst. Es gibt Wohnheime zur Reintegration, da ist von vornherein die Dauer des Aufenthalts befristet, da es sich um ein sog. Heim zu Reintegration handelt. Regulär ist dann ein Aufenthalt von anderthalb Jahren und kann notfalls um ein halbes Jahr verlängert werden.

      Das betreute Wohnen bedeutet eine eigene Wohnung oder aber eine Außenwohngruppe. Auch eine gesetzliche Betreuung ist in gewisser Weise ein betreutes Wohnen, da diese Bezeichung nicht auf eine bestimmte Form festgelegt ist. Gemeint ist mit betreutem Wohnen jedoch eine ergotherapeutische Betreuung zur Verselbständigung. Heißt, es kommt jemand eines sozialen Dienstes und geht mit einkaufen oder auch mal Spazieren, ist Gesprächspartner für Alltägliches oder auch Behördliches. Eine sozialtherapeutische Betreuung ist im Grunde die zweckbestimmte Ergänzung der gesetzlichen Betreuung oder sollte es zumindest sein. Doch auch diese Betreuungsform will finanziert sein. Und für die Übernahme der Kosten muss geprüft werden, ob die Voraussetzungen auch vorliegen. Meist geschieht es im Form eines sog. individuellen Hilfeplans.

      Wenn du also ins betreute Wohnen wechseln willst, muss jemand mit dir diesen mehrseitigen Antrag ausfüllen, worin du das beschreibst, was du möchtest und was du noch nicht geschafft hast, aber meinst, mit betreutem Wohnen zu erreichen. Und der Dienstleister, der dich dann im betreuten Wohnen betreut schreibt dann, wie er oder sie die Situation sieht und bespricht es mit dir. Dazu muss er oder sie dich auch kennen also kennengelernt haben.

      Solltest du noch Fragen haben, so hoff ich, dass wir dir weiterhelfen können. In diesem Sinn
      herzlich Heinz