Tätigkeitsnachweis?

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    • Das beschäftigt mich auch

      Hallo Heinz,

      soviel ich weiß, hat diese Nachfrage nichts mit der Vergütung oder mit Haftung zu tun, sondern damit, dass im Gesetz steht, der Betreuer muss „persönlich betreuen“.
      Aber wie das im Einzelfall aussieht, ist sehr unte
      rschiedlich.

      Es ist wohl eine Art ungeschriebene Regel, dass ein Betreuer seinen Betreuer ca. 1 x pro Monat persönlich sehen sollte. Das muss aber im jeweiligen Fall der Betreuer entscheiden, wie oft das sein sollte.

      Ich weiß, dass die Gerichte in unserem Umkreis sich darauf eingestellt haben, dass jeder Fall anders ist.
      Wenn ein ambulanter Dienst oder ein Pflegedienst involviert ist, nimmt man es nicht so genau, da jede Woche jemand vor Ort ist, der
      mitbekommt, wenn etwas ansteht oder wenn sich z.B. eine Krise anbahnt und der sagt dem Betreuer schnell Bescheid. Also alle 6 oder 8 Wochen können unter Umständen hier auch angemessen sein.

      Dann gibt es wieder Fälle, wo einen die Betreuten sowieso nicht kennen, wenn man kommt. Z.B. bei Demenz im Pflegeheim. Aber es ist wichtig, dass der Pflegedienst den Betreuer gesehen hat, sonst heißt es irgendwann mal, der Betreuer hat sich nur einmal sehen lassen und war dann das ganze Jahr nicht mehr da. Da könnte man nicht mehr von „persönlicher Betreuung“ sprechen.

      Bei manchen ist es nicht ausreichend, sie alle 4 Wochen zu besuchen, die brauchen einfach mehr Kontakt, weil da immer was los ist. Im Jahresbericht muss man angeben, wie oft man die Betreuten persönlich sieht. Aber mit „Nachweis“ oder „Vergütung“ hat es nichts zu tun. Man will nur sicher sein, dass die Betreuer nicht am Anfang mal einen Besuch machen und sich dann nie wieder sehen lassen.
    • Tätigkeitsnachweis?

      hallo allseits,

      hab da mal ne Frage und vielleich tkann sie die dann doch jemand beantworten, der oder die als Berufsbetreuer-In tätig ist.
      Für gemeinhin werden die Stunden vergütet nach Dauer der Erstbetreuung, nach Vermögen oder Vermögenslos, nach eigenständig wohnend oder stationär resp. Heim.

      Ich meine mich aber zu erinnern, dass die Besuche bei Wohn- und/oder Seniorenheimen dann doch noch mal vom Gericht nachgefragt wurde. Aus Gründen der Haftung oder der Vergütung? Oder ist das gemeinhin den Gerichten schlicht egal, ob die Betreuten ihren Betreuer oder die Betreuerin zu Gesicht bekommen oder nicht? Gibt es da überhaupt noch eine Kontrolle?

      Würde mich echt mal interessieren.
      Heinz