Steffy´s kurze Vorstellung - Berufsbetreuerin aus Aachen

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    • Steffy´s kurze Vorstellung - Berufsbetreuerin aus Aachen

      Hallo zusammen,

      Durch die langjährige Berufserfahrung als Erzieherin und die mittlerweile 10-jährige nebenberufliche Erfahrung in der mobilen und stationären Alten- und Krankenpflege haben mich 2009 dazu gebracht, eine selbständige Tätigkeit im Bereich Begleitung und Betreuung von Senioren aufzunehmen.
      Bereits zu dieser Zeit hatte ich Kontakt zu rechtlichen Betreuungen und der Arbeit des Betreuers.
      Mitte 2010 habe ich an der Weiterbildungsmaßnahme „ Zertifizierte Berufsbetreuerin und Verfahrenspflegerin“ teilgenommen und suchte mir im Anschluß daran eine Praktikumsstelle in einem Betreuungsbüro um so näher an der Praxis zu sein .
      Letzte Woche dann mein Eignungsgespräch bei der Betreuungsbehörde
      d.h. so langsam geht es nun bei mir los

      Lieben Gruß aus AC
      Steffy
    • hallp Steffy
      das liest sich ja vielversprechend und ich beglückwünsche dich auf deinem weiteren beruflichen Werdegang. Doch habe ich dazu ein paar Fragen -


      - mit der Zertifizierung bist du dann den Kolleginnen und Kollegen mit abgeschlossenem Hochschulstudium gleichgestellt und bekommst damit auch deren Stundensatz?


      - und bei der Vorstellung bei der Betreuungsbehörde zur Anstellung oder als freiberufliche Betreuerin, damit die Behörde dich bei zukünftigen Betreuungen empfehlen möge?


      - und wozu eine Praktikumsstelle? Ist das heute ein Erfordernis? Kannst du nicht gleich mit einer ehrenamtlichen Betreuung über einen Betreuungsverein starten und dich mit learning by doing dich in die Welt der Berufsbetreuer hineinarbeiten? Oder hast du für dich noch Bedenken, ob denn der doch aufreibende Job für dich das Richtige ist?


      - von wem wurde die Weiterbildungsmaßnahme zur Zertifizierung durchgeführt? Warst du zufrieden? Wie teuer war sie und bekamst du finanzielle Unterstützung vielleicht seitens der Agentur für Arbeit?


      Ich heiße dich im Namen des Forums herzlich willkommen und wünsche dir eine unterhaltsame und auch informative Zeit hier im Forum mit vielen für dich nützlichen Hinweisen und wünsche dir in deiner Arbeit, wo du auch stehst, nette und ermutigende Begnungen, erbauliche Gespräche und trotz allem Frust, den es mit Behörden und Vorschriften allerwegen gibt, dennoch viel Spaß in und an der Arbeit.

      Das merken die Menschen, mit denen du es zutun hast und fühlen sich durch dich beschenkt.

      In diesem Sinn alles Gute

      Heinz
    • hallo steffy,

      herzliche willkommen in diesem forum, schön, endlich mal wieder eine weibliche perosn hier mitzulesen! :sekt:
      bin gespannt auf deine beiträge dnan.

      lg mondstaub
      versuche das ignorieren dejnigen, die vorehr gut zu dir waren, zu vergessen,auch wenns wehtut, aufgrudn der verletzung des vorigesn vertrauens, das nchit wert und schmerzt um so mehr, dessen niveou!menschen sind die schlimmeren kreaturen, ncih die tiere. bitte leute macht euch ein eigenes bild von jemanden, und und nich durch andere was euch gesgat wird! :verysad:
    • - mit der Zertifizierung bist du dann den Kolleginnen und Kollegen mit
      abgeschlossenem Hochschulstudium gleichgestellt und bekommst damit auch
      deren Stundensatz?

      Nein leider nicht - ich habe kein Hochschulstudium und somit habe ich "nur" einen Stundensatz von 33,50 €uro.
      Soweit ich informiert bin, habe ich mit der Zertifizierung zwar eine Stufe des höheren Stundensatzes erreicht, aber es wird nicht mit dem Hochschulstudium gleichgestellt.


      - und bei der Vorstellung bei der Betreuungsbehörde zur Anstellung oder
      als freiberufliche Betreuerin, damit die Behörde dich bei zukünftigen
      Betreuungen empfehlen möge?

      Ich glaube, dass es immer mehr zur Regel wird, dass bei der Betreuungsbehörde erst ein Eignungsgespräch geführt werden muss, um die sogenannten "schwarzen Schafe" auszusortieren. Vermutlich habe die Gerichte gemerkt, dass Berufsbetreuung nicht gleich Berufsbetreuung ist. Denn leider habe ich zu Beginn meiner Selbständigkeit auch Kontakt zu Berufsbetreuern gehabt, die es lieber sein gelassen hätten. Zur Frage angestellt oder freiberuflich, wähle ich für mich die freiberufliche Variante.

      - und wozu eine Praktikumsstelle? Ist das heute ein Erfordernis? Kannst
      du nicht gleich mit einer ehrenamtlichen Betreuung über einen
      Betreuungsverein starten und dich mit learning by doing dich in die Welt
      der Berufsbetreuer hineinarbeiten? Oder hast du für dich noch Bedenken,
      ob denn der doch aufreibende Job für dich das Richtige ist?


      Nein ist nicht erforderlich!!!
      Ich habe für mich persönlich entschieden, ein Praktikum zu machen, um so einen vernünftigen Einstieg in den Beruf zu bekommen.

      - von wem wurde die Weiterbildungsmaßnahme zur Zertifizierung
      durchgeführt? Warst du zufrieden? Wie teuer war sie und bekamst du
      finanzielle Unterstützung vielleicht seitens der Agentur für Arbeit?


      Ich habe die Weiterbildung durch das IFB Ralph Chauvistre seminare-fuer-betreuer.de/ gemacht. Leider gibt es von Seiten der Behörden keine Unterstützung. Zufrieden.... doch im groben und ganzen schon - klar sind mir nach meiner Weiterbildung auch negative Punkte aufgefallen, da ich durch Kollegen einen Austausch hatte in Bezug auf das Weinsberger Forum.

      Ich heiße dich im Namen des Forums herzlich willkommen und wünsche dir
      eine unterhaltsame und auch informative Zeit hier im Forum mit vielen
      für dich nützlichen Hinweisen und wünsche dir in deiner Arbeit, wo du
      auch stehst, nette und ermutigende Begnungen, erbauliche Gespräche und
      trotz allem Frust, den es mit Behörden und Vorschriften allerwegen gibt,
      dennoch viel Spaß in und an der Arbeit.

      Das merken die Menschen, mit denen du es zutun hast und fühlen sich durch dich beschenkt.

      In diesem Sinn alles Gute

      Heinz
      DANKE DANKE - ICH HALTE EUCH AUF DEM LAUFENDEN
      Gruß Steffy
    • hallo Steffy,

      freut mich, dass du auch die Weiterbildung beim Ralph gemacht hast. Ich war noch einer der ersten in dieser Aus- und Weiterbildung. Damals nannte er sie noch systemische Betreuung, was dem auch gerechter wurde, dem System der Betreuung, natürlich auch der Systematik der Betreuung. Dann macht ich noch den Nachlassverwalter bei ihm. Ich kann bzw. konnte die Fortbildung bei ihm nur empfehlen. Besonders gut hat es mir in dem Therapiezentrum nahe Kassel gefallen. Da war ich dann auch mal privat.

      Das mit dem Vorstellungsgespräch finde ich gut, schließlich ist die Betreuungsstelle auch letztlich der Ansprechsparter im Notfall, also bei zwangsweiser Einweisung oder auch Urlaubsvertretung. Doch nachher bekommst du die Empfehlungen für Betreuungen auch ohne Betreuungsstelle sondern direkt aus den Heimen oder durch Mundpropaganda.

      Bei verminderter Vergütung musst du natürlich, um davon leben zu können, auf einen beachtlichen Satz an Betreuten kommen. Und dann bedenke, dass das Stundenkontingent im Laufe des ersten Jahres regide zurück geht und nach einem Jahr nur noch 3-4 Stunden pro Betreuten im MONAT vergütet werden. In diesen 4 Stunden sind dann alle Fahrzeiten, Telefonate, Berichte, Schreiben, Gespräch u. dgl. enthalten. Betreuungsarbeit ist kaum mehr Beziehungs- und Prophylaxarbeit, sondern Feuerwehrarbeit - Aktion, wenns brennt.

      Insofern ist ein Praktikum eine wirklich gute Überlegung. Und vermutlich folgen noch weitere gute Überlegungen hinterher. In diesem Sinn freu ich mich, wenn du uns an deinen Überlegungen teilhaben lässt.

      herzlich Heinz
    • hi steffy,

      Steffy2510 schrieb:

      -DANKE DANKE - ICH HALTE EUCH AUF DEM LAUFENDEN
      Gruß Steffy


      wie gehts dir? und und was hat sich bisher neues getan und oder weiteres?

      lg mondtsuab
      versuche das ignorieren dejnigen, die vorehr gut zu dir waren, zu vergessen,auch wenns wehtut, aufgrudn der verletzung des vorigesn vertrauens, das nchit wert und schmerzt um so mehr, dessen niveou!menschen sind die schlimmeren kreaturen, ncih die tiere. bitte leute macht euch ein eigenes bild von jemanden, und und nich durch andere was euch gesgat wird! :verysad:
    • Hallo Steffy!

      Steffy2510 schrieb:

      - und bei der Vorstellung bei der Betreuungsbehörde zur Anstellung oder

      als freiberufliche Betreuerin, damit die Behörde dich bei zukünftigen
      Betreuungen empfehlen möge?
      Ich glaube, dass es immer mehr zur Regel wird, dass bei der Betreuungsbehörde erst ein Eignungsgespräch geführt werden muss, um die sogenannten "schwarzen Schafe" auszusortieren. Vermutlich habe die Gerichte gemerkt, dass Berufsbetreuung nicht gleich Berufsbetreuung ist. Denn leider habe ich zu Beginn meiner Selbständigkeit auch Kontakt zu Berufsbetreuern gehabt, die es lieber sein gelassen hätten. Zur Frage angestellt oder freiberuflich, wähle ich für mich die freiberufliche Variante.



      Bei uns ist eine Bewerbungsmappe und ein Vorstellungsgespräch bei der Betreuungsstelle nicht nur die Regel, sondern es werden keine Betreuer vorgeschlagen ohne diesen Vorlauf. Bei manchen Betreuungsstellen wird im Vorstellungsgespräch sogar eine Art "mündliche Prüfung" abgehalten, um das Vorwissen zu testen. Die Bewerbungsmappen werden auch dem Betreuungsrichter vorgelegt.

      Selbst wenn ein Heim einen Betreuer vorschlägt, läuft das nur über die Betreuungsstelle. Die wird dann aufgefordert, die Eignung im jeweiligen Fall zu überprüfen.

      Ohne die Mitarbeiter der Betreuungsstellen geht hier gar nichts und wer mit denen nicht klar kommt, muss sich einen anderen Job suchen. Wird über Betreuerkollegen bei der Betreuungsstelle schlecht geredet, ist Mobbing und Geschäftsschädigung schon im Gange und der Betroffene wird nicht mehr vorgeschlagen.

      Wie läuft es denn sonst so?