Dauer Betreuungswechsel?

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  • Dauer Betreuungswechsel?

    Hallo Forum.

    Ich habe ein kleines,dringendes Problem wo ich einfach Hilfe bzw das Wissen von Fachleuten brauche weil Ich einfach momentan komplett Rat und Hiflos bin.
    Vorab ist meine Frage ob man bei einem Betreuerwechsel gute Chancen hat bzw wie lange das dauert.Kann man das grob ungefähr sagen oder kommt es ganz aufs Gericht an?

    Ich würde kurz meine Situation schildern,damit man vielleicht die Beweggründe versteht.Ich bin da so ziemlich unsicher,ob ich mit diesen Gründen durchkomme und vielleicht bräuchte Ich deswegen einfach auch Rat von einer Person,die das ganz objektiv betrachtet bzw die Logik eines Gerichtes hat.
    ich habe seit Ende 2o1o eine gesetzliche Betreuerin,seit Februar 2o11 wohne Ich jetzt im teilbetreuten Wohnen.
    Ich hatte sehr viel vermögen weil ich mal studieren sollte,Führerschein machen sollte,Auto kaufen sollte etc..
    Deswegen war ich hier Selbstzahler und das ganze Geld ist jetzt einfach weg.
    Mal abgesehen davon ist das Problem aber meine gesetzliche Betreuerin:
    Sie hat kaum Zeit,wichtigere Termin,lässt mich im unklaren bei vielem oder allen,nimmt meine Sorgen nicht ernst und..
    wir sehen uns im halben jahr ein bis zweimal für ne halbe Stunde maximal.Gut.Wenn sie mal was macht ist sie schon kompetent aber mir ist das ganze einfach schon lange zu wenig.Und ich habe letzte Woche sogar rausgefunden das Sie sehr viel negative Dinge,die auch nicht wahr sind,über mich erzählt und da fühle ich mich schon hintergangen.
    Vor allem Ich habe wirklich Existenzängste.Klar: Den Schonbetrag von 2.5oo den habe ich auf jeden Fall und erst dann kann sie sich erst um gesetzliche Versicherung kümmern,wovon ich lebe -
    aber..ich finde sie hätte schon längst sich darum kümmern können das der Satz für die Privatversicherung (Mein Vater ist Beamter und ich war mein ganzes Leben mit ihm versichert) zu senken,das meine handyabzocke beendet wird und das hat sie alles nicht gemacht.Und wenn das Geld dann weg ist und ich im Monat kosten habe von 25o euro und ich nicht weiß wie ich von 1oo euro im Monat leben soll bekomm ich nur über andere gehört das ich das ganze haus wo ich wohne mit meinem gejammer nerve und terrorisiere.Des Weitern hat sie jetzt ihre Vergütung eingereicht was ja auch okay ist aber das Geld sollte eigentlich für die Betreuung hier sein und ich stehe jetzt also ab April wohl nur noch mit den 25oo euro da und es ist finanziell nichts geregelt und Sie sagt immer nur: Ja mal schauen.
    MIch hat das ganze so aufgeregt,weil sie jetzt auch den Erbanteiler von meiner Mutter verkaufen will für ihre Vergütung,dass ich ihr jetzt gesagt habe ich such emir einen anderen betreuer.
    Und die Frage ist: Komme ich damit durch? Wird das schnell geregelt?
    Die Betreuerin hier im Wohnheim meinte heut ezu mir das würde monate dauern.ich würde damit gar nicht durchkommen.
    Außredem wollte die Dame das ja mit mir diese Woche alles regeln und ichs ollte mich nochmal mit ihr treffen.
    Und klar kann das sein aber mir ist das ganze jetzt einfach zu spät und wie sagt man so schön : das Fass ist für mich jetzt einfach übergelaufen.
    Ich weiß das das ganze jetzt auch bisschen unsortiert ist aber schonam danke für die Mühe wenn sich das jemand hier durchgelesen hat aber..was soll ich jetzt machen?
    ich sehe darin kein Sinn mehr,habe mich nie gut betreut gefühlt,hätte auch einen ehrenamtlichen Betreuerin der das für mich übernimmt..
    Ist das sinnvoll oder reagiere ich da über?
  • hallo Lily,

    erst einmal vielen Dank für deine Anfrage. Du hast Recht, ganz einfach ist die Sachlage nicht und trotz deiner Verärgerung und deinem Frust finde ich überhaupt nicht, dass du überreagierst. Ich kann deine Schilderung gut nachvollziehen. Ich erkenne zwei Problembereiche a) Betreuerwechsel und b) die einzelnen Gründe der Unzufriedenheit.

    Sicherlich können die und andere Gründe der Unzufriedenheit mit der Person der Betreuerin wie auch ihrer Art, wie sie die Betreuung führt oder auch nicht führt einen Betreuerwechsel nahelegen. Aber dass das Gericht einem Betreuerwechsel zustimmt, ist wirklich schwer. Da muss schon wirklich Gravierendes benannt und belegt werden insb. nachhaltiges Missachten oder gar Verletzen des Wohles der Betreuten.

    Das Wohl des Betreuten ist ein hohes Gut. Was aber konkret darunter zu verstehen ist, ist nicht allen ganz klar. Aber auf jedenfall das der oder die Betreute nicht nachhaltig geschädigt werden, weder körperlich, psychisch noch finanziell. Nun hat eine Betreuerin im Rahmen ihrer Tätigkeit recht viel Ermessensspielraum und kann Entscheidungen so und so und auch anders darstellen und begründen. Solange solche Entscheidungen auch nachvollziehbar und vertretbar sind, wird das Gericht die Notwendigkeit eines Wechseln nicht nachvollziehen und mitmachen, selbst wenn die Betreute subjektiv durchaus eine Not empfindet.

    Die vielen Umstände, die eine Betreuung bedingen, dass sie eingerichtet wird und vor allem erhalten bleibt, kann ich hier nicht darstellen. In anderen Beiträgen hier im Forum habe ich schon oft beschrieben. Zwei Umstände will ich aber nicht unerwähnt lassen. Das ist einmal die Vergütung und zum andern das Zeitbudget. Und deshalb finde ich deinen Gedanken nach einer ehrenamtlichen Betreuung auch topp und klasse. Das wäre eine gute Lösung. Berufsbetreuer bekommen im Monat nur wenige Stunden vergütet, weshalb sie eine sog. Mischkalkulation aufstellen. Soll heißen, sie sparen Zeit für Notfälle. Und nicht nur für den Notfall des einen Betreuten, sondern für die Not anderer, die sie betreuen. Heißt, wenn dringender Bedarf besteht, muss der Betreuer oder die Betreuerin auch mal mehr Zeit investieren, als sie tatsächlich vergütet bekommt. Diesen Aufwand spart sie dann bei anderen Betreuten ein, wo sie praktisch nichts tut und doch ihre Vergütung von im Schnitt 3-4 Stunden im Monat vergütet bekommt. Um von Betreuung leben zu können, haben Betreuer viele Betreute, können sich aber nicht um alle gleichermaßen kümmern, sondern sind im Grunde nur Feuerwehrleute im Bereitschaft und springen, wenns brennt.

    Das wird sich bei einem Wechsel der Betreuerin nicht ändern. Denn auch die Kollegin oder Kollege wird, sofern Berufsbetreuer ganz genauso handeln und auch nicht, eben weil das Gesetz es so vorsieht. Anders ist es mit Ehrenamtlichen. Die bekommen ein pauschale Jahresanerkennung und können soviel oder sowenig arbeiten, wie sie es für richtig halten. Meist arbeiten Ehrenamtliche mit Engagement mehr als Berufsbetreuer. Sie kümmern sich halt auch nur um ein paar wenige.

    Was mich aber wundert ist, dass sich dein Vater nicht um dich kümmert oder ist er beruflich oder anderweitig verhindert? Erbrechtliche Angelegenheiten sind für Ehrenamtliche meist eine Nummer zugroß, weil hierfür schon juristische Fachkenntnisse erforderlich sind, die aber auch nicht jeder Betreuer hat. Solltest du geschäftsfähig sein, also deine Geschäftsfähigkeit nicht ausdrücklich durch einen Beschluss des Gericht eingeschränkt sein, so empfehle ich dir den Gang zur Rechtsberatung bei Gericht oder einen Anwalt aufzusuchen. Manche Anwälte führen auch Betreuungen. Möglicherweise wäre ein Wechsel aufgrund der Erbschaft an einen Anwalt oder eine Anwältin geboten, eben weil die bisherige Betreuerin dein finanziellen Interessen vernachlässigt hat und somit mit der Erbschaft überfordert zu sein scheint.

    Auf jeden Fall würde ich an deiner Stelle die zuständige Rechtspflegerin aufsuchen und ihr deinen Frust mitteilen und vielleicht auch die Betreuungsstelle, die die Berufsbetreuer 'betreut', kontrolliert, empfiehlt oder aber begründete Beschwerden weiterleitet. Und sollte alles nichts helfen, würde ich mich ein einen Anwalt wenden, ihn beauftragen, dein Interessen vorort wahr zu nehmen, damit weiterer Schaden verhindert wird und wohlmöglich entstandener Schaden wieder gutgemacht wird.

    In diesem Sinn viel Erfolg

    Heinz
  • Erstnal vielen Dank für die schnell und ausführliche Antwort.
    meine gesetzliche betreuerin ist anwältin und ich habe ihr schon so oft gesagt wo mein Problem ist und sie sagt nur:
    Es ist halt so.Sie kann nichts dran ändern.Sie hat wichtigeres zu tun.

    Und der ehrenamtliche ist auch Anwalt.War Anwalt.
    Und ich will dringend ein betreuungswechsel.ich will ne berufliche Reha machen,deswegen auch umziehen und es wird mir verweigert.
    Mein dad kümmert sich um nichts weil er mich nach dem Abi mit einerm Räumungsklage rausgeschmissen hat und für diese ganze Misere verantwortlich ist.
    ich denke ich werde trotzdem den Wechsel einreichen und muss wohl schauen was da noch auf mich zukommt..
  • hallo Lily,

    du hast mich ertappt, dass ich doch manchmal eine rosa Brille aufhabe. Dass Dein Betreuer Anwalt ist, ist ärgerlich. Aber hat er andere Mandate, kann er mehr abrechnen. Der Verdienst durch die Betreuung ist für ihn Pillepalle. Ich unterstelle, dass er nicht wirklich an deinen Problemen und Lösungen interessiert ist.

    Jetzt lese ich dich schreiben, dass du schon durch deinen Vater einiges mitgemacht hast. Andererseits möchtest du eine Reha machen. Doch weshalb musst du deshalb umziehen? Wird dir der Platz für die Zeit nicht reserviert und finanziert?

    Möchtest du überhaupt eine Betreuung? Ich denke, wenn du deine Angelegenheiten selbst in die Hand nimmst, den Antrag auf Reha stellst, dich um eine andere Bleibe umschaust, so wie du schreibst und dir Gedanken um dein Erbe machst, würde ich in die Offensive gehen. Betreuung bedeutet nicht entmündigt zu sein. Die Verträge, die du abschließt, die Absprachen mit dem Geldinstitut und dergleichen sind rechtlich gültig und verbindlich. Du kannst den Antrag auf die Reha selbst stellen und dir auch eine Wohnung suchen.

    Sobald du ein Etappenziel erreicht hast, würde ich das dem Betreuungsgericht davon in Kenntnis setzen mit dem süffisanten Hinweis, dass du dich selbständig um deine Angelegenheiten kümmern kannst und gekümmert hast und eigentlich den Betreuer nicht benötigst. Und vielleicht findet sich ja tatsächlich jemand, der ehrenamtlich und dennoch kompetent dir in der Erbschaftsangelegenheit deine Ansprüche wahrt.

    Viel Erfolg

    Heinz
  • Ich mag rosa Brillen und jetzt wo die Sonne scheint :]
    Tja..Das Sie nicht an einer Lösung interessiert ist das denke ich nämlich jetzt mittlerweile auch.
    Und genau das ist mein Problem.Ich habe es immer schleifen lassen weil ich so viele Probleme mit mir hatte,dass ich dachte:
    Sie macht das schon.Jetzt wo ich aber rausgefunden habe das Sie nur am Geld interessiert ist - Ich habe dann sehr schnell meine rosarote Brille abgesetzt.
    Ich mache eine berufliche Reha.Die bieten nur Arbeit und Therapie an.Ich wohne soweitweg das ich deswegen jeden Tag um 5 aufstehen muss und mit Bus und Bahn übre eine Stunde fahren muss,wartezeiten sind auch nochmal ne knappe Stunde.
    Wenn ich die Reha mache halte ich das nicht durch.Das ist ja mein Problem.Ich mach momentan da ein Praktikum zu testen ob es das richtige ist und es das richtige.Aber das ist für meine Psyche so belastend mit Posttraumatische Belastungsstörung,Burn out und Depression und was auch immer mir da bescheinigt wurde.Und genau deswegen habe ich auch zweifel ob das gericht das akzeotieren kann mit Ich brauche keine Betreuung.
    Ich denke auch das ich Sie nicht wirklich brauche.Gut am Anfang schon,weil vieles Finanziell und behördlich geklärt werden musste wo Ich kein Kopf für hatte.Und jetzt hätte ich auch gerne noch die Betreuerin,damit mir eine Wohnung vermittelt wird und mir jemand hilft Sich mit mir zur Arge und Co zu gehen weil wir beide nicht miteinander klar kommen-
    Aber du hast recht.Ich könnte besstimmt das alles allein regeln und damit dem Gericht beweisen das Ich das alles gar nicht brauche..gute Idee.Danke dafür.
    Und ja ich weiß das ich nicht entmündigt bin,auch wenn ich so behandelt werde,aber es ist halt so viel an Behörden,Finanzen etc das Ich da so gar kein Durchblick habe und mir deswegen einfach ein Betreuer gewünscht habe der mir hilft-
    Nicht einer der nur an Geld interessiert ist.
    Deswegen will ich ja den Wechsel.Aber wenn das kaum Chancen auf Aussicht hat.?

    Aber vielen dank für deine Mühe
  • hallo Lily,

    .... und wir sind ja auch noch da. Das ist zwar nicht dasselbe, als würde jemand für dich oder direkt mit dir die Wege gehen und Anträge, aber immer noch besser als pro forma eine Betreuer, der dann doch nichts macht.

    Das Problem ist die Orientierung. Ich habe es im vergangenen Monat und diesen Monat auch erlebt. Ich wollte für einen 17 jährigen eine Wohnung beschaffen und Antrag bei der ARGE und Anmeldung bei der Schule und und und. Ein Gerenne. Mehrmals wurde ich oder wurden wir verladen. Dann hatten wir den Antrag abgegeben, kommt die Ablehnung. Wir fielen aus allen Wolken. Wir wieder hin. Nachgefraft. Es fehlten noch 4 Bescheinigungen. Aber glaubst du, die hätten von sich aus darauf hingewiesen. Pustekuchen. Erst beim Nachfragen, wieso weshalb warum. Dann die Bescheinigungen beigebracht, hier zur Postbank, da zur Krankenkasse, Familienkasse und Arbeitsamt. Wieder Rennerei.

    Dann das Problem mit der Wohung. War fast gelöst. Jetzt spielt die ARGE wieder nicht mit. Da muss man viel Geduld und Ausdauer haben, ob als Antragsteller(in) oder als Betreuer gleichermaßen. Und ein Betreuer von Gerichts wegen hat die Zeit gar nicht. Ich arbeite fürs Jugendamt, da ist dann schon mal mehr drin.

    Dir kann ich nur raten, dich selbst auf den Weg zu machen und fragen, fragen, fragen. Keine Frage ist zuviel oder überflüssig. Lieber einmal mehr als etwas für selbstverständlich genommen. So mussten wir eine Bescheinigung beibringen, dass wir überhaupt bei der Kranken- und Familienkasse waren, nicht einmal, dass wir Anträge gestellt hatten.

    Der Jurist spricht - man kann gar nicht so dumm denken, wie es kommen kann und gerade bei der ARGE oder Jobcenter oder Sozialamt oder wie sie sich auch schimpfen, muss man(n) wohl manchmal einfach den Verstand ausschalten und einfach nur machen. Gar nicht fragen, ob das sinnvoll ist oder nicht. Einfach nur machen. Und das kannst du in deinen eigenen Angelegenheiten einfach viel besser, als jeder andere für dich.

    Nichts desto Trotz und nichts für ungut. Viel Erfolg und wenn du Fragen hast, was du wie ausfüllen oder wohin du dich weswegen wenden sollst, frag hier einfach. Wir helfen dir gerne.
    Heinz
  • &. genau das war der Grund warum ich auch gerne unterstützung.
    So wie du es beschreibst klingt es schlimmer als ich mir es ausgemalt hatte.
    Aber..mein Dad hat mich mit einer Räumungsklage rausgeschmissen.Da die Arge nichts zahlen wollte blieb mir nichts anderes übrig
    als Straße/Obdachlosenheim.
    Und ich denke wenn ich jetzt mit Reha,Wohnung etc kommen werde wird das Stress,Arbeit,Gerenne,Gerenne und Gerenne werden und da hätte ich mr einfach Unterstützung gewünscht.
    Sie sagt ja zwar jetzt will sie ja was machen,jetzt wo das Geld weg ist aber..

    Na ja gut.Danke für deine tolle Hilfe.
    Ich denke ich werde bei Fragen oder Problemen wohl mich hier melden.Mir bleibt ja nichts anderes übrig.
    Danke nochmal
  • hallo Lily,

    das war ganz und gar nicht meine Absicht, dich zu entmutigen, sondern zu ermutigen. Letztlich haben wir es geschafft. Auch ich habe mehrmals geflucht und das tun ganz ganz viele. Aber auch sie schaffen es irgendwie.

    Ich würde mich an deiner Stelle nicht verschrecken lassen. Dein Vater hat dich rausgeklagt. Das ist schon verdammt heftig. Aber dass du keine weitere Hilfe bekommst, ist deshalb nicht gesagt.

    Ich an deiner Stelle würde mich auf den Weg machen. Sofern deine Zeit es dir erlaubt und du die Kraft hast, würde ich mich erkundigen, wo du welche Hilfe wann bekommst. Ich würde auch zum örtlichen Betreuungsverein gehen und fragen, ob dort jemand für den Übergang dir ehrenamtlich helfen würde. Vielleicht findet sich da jemand, der deinen Betreuer ersetzt oder das tut, wozu dein Betreuer eigentlich da sein sollte.

    Dann würde ich bei der ARGE nachfragen, welche Bedingungen erfüllt sein müssen, damit du umziehen kannst. Ich hatte mal einen Betreuten im Wohnheim, der hat es nahezu alleine fertig gebracht, sich in einer anderen Stadt eine eigene Bleibe zu suchen. ich konnte und wollte ihm auch nicht helfen. Aber er mietete selbst eine Wohnung in der anderen Stadt an, beantragte dort die Sozialhilfe und das Wohnheim hier brachte ihm dann seine Sachen mit einem Bulli in seine neue Wohnung.

    Ich denke, wenn du all deinen Mum zusammenpackst, wirst auch du es schaffen. Nur Mut
    Heinz
  • Oh nein.Du bist grad der einzige der mir mut Macht.
    Theoretisch gesehen hätte ich ja einen der das ehrenamtlich macht..aber wenn das dauert und kaum Aussichten hat?
    Dann würde ich das selbst machen.
    Nur ich weiß nicht wie ich ohne Geld mir ne Wohnung mieten soll.Ich war heute bei der Arge bei mir im Dorf und die haben mir ein Termin gegeben wegen berufliche Reha selbst zu beantragen aber meinten wohnlich können sie mir nicht weiterhelfen.
    Da muss ichnochml nachfragen wo genau ich mich hinwenden muss und dann werde ich genau fragen was ich brauche,was mir genehmigt wird..
    man wird sehen.
    Aber es wird so viele probeleme geben wo ich nicht weiß wie ich das schaffen soll aber..vielleicht ja..einfach auf den weg machen..

    danke
  • hallo Lily,

    ich befürchte, dass die ARGE dir wieder mal eine falsche Auskunft gegeben hat. Selbstverständlich kommt sie auch für die Unterkunftskosten auf, aber eben als letzte. Man nennt es Subsidiaritätsprinzip. Heißt, erst wenn feststeht, dass niemand anderes die Kosten trägt, dann sind sie als letztes dran.

    Bei einer Reha kann auch die Unterkunft mit dabei sein. Es wäre z.B. eine Frage wert, ob du nicht irgendwo dort unterkommen kannst, vorübergehend versteht sich, wo du die Reha machst. Dann würden die Kosten vom Rentenversicherungsträger getragen. Du solltest aber auch überlegen, wo bleibst du nach der Reha. In die Wohnung, wo du jetzt wohnst wirst du wohl nicht zurück kommen und wohl auch nicht wollen. Und eine Arbeit wirst du dann auch nicht sogleich finden.

    Spätestens dann wirst du einen Antrag auf Sozialhilfe stellen und die um Übernahme der Unterbringungskosten ersuchen.

    Noch ein Gedanke zu dem Ehrenamtler. Es macht Sinn, mit ihm zusammen deine Angelegenheiten zu regeln. Dann hat er das Gefühl, dass du dich schon um vieles kümmerst, worum er sich dann nicht mehr zu kümmern braucht, oder aber er kann dir vorab gute Tipps geben oder aber ihr teilt euch die Arbeit. Dann ist es nicht zuviel für dich und nicht zuviel für ihn.

    Nur weiterso. Du schaffst das. Viel Erfolg
    Heinz
  • Danke für deine Hilfe.Echt..

    Aber..meine betreuerin hat mir grad zurückgecshrieben und sie meint,ich soll ihr den 'ausraster',ich habe ihr ja am montag mal ganz klar gesagt das ich das so nicht mehr will und bla,erklären soll und das ich gerüchte in die welt setze und das sie das zwar noch will aber nicht so.
    tja wie soll ich das erklären?
    gerade dann wenn die arge sich nicht meldet und heute anrufen wollte?
    oh man.das wird immer kompliziertert.ja..nicht entmutigen lassen.

    trotzdem danke
  • hallo lily,

    dein Text ist recht knapp. Was will deine Betreuerin nicht so? Und welche Gerüchte setzt du in Umlauf? Und womit will sie dir drohen? Glaubst sie wirklich, du wärst auf sie angewiesen? Will sie dich disziplinieren? Will sie dir klar machen, wer das Sagen hat? Lächerlich. Es geht um dich, allein um dich, du bist Kunde und Kunde ist König. Sie muss sich bewegen. Das ist so wie im Restaurant. Wir waren gestern essen. War lecker. Und die Bedienung war sehr bemüht, dass es uns gefällt. Und deine Betreuerin ist nicht mehr als ein Koch oder Anwalt oder Steuerberater oder Dachdecker. Sie soll gute Arbeit machen. Dafür wird sie bezahlt. Ansonsten - und tschüss. Diese Arroganz von manchen Betreuern k... mich an. Sicherlich, auch manche Betreute nehmen sich manchmal was raus, was den Bogen überspannt. Dass muss sich auch ein Betreuer nicht bieten lassen. Aber grundsätzlich ist der Auftraggeber bzw. die Auftraggeberin der und die Betreute und nicht umgekehrt.

    Heißt, trotz aller gesetzlicher Einschränkungen und Budgetierung von wenigen Stunden im Monat hat der Betreuer, die Betreuerin sich um die Angelegenheit der Betreuten und zwar zum Wohl der Betreuten zu kümmern. So stehts im Gesetzt und nicht anders herum.

    Ich denke, dass solltest du deiner Betreuerin so auch mitteilen. Entweder kümmert sie sich, oder sie lässt es bleiben. In diesem Sinn
    Heinz
  • Es tut mir Leid das ich dir geschrieben habe aber ich wusste da einfach nicht weiter-
    Ich hatte Montag einen Termin mit ihr,weil sie endlich mal Dinge mit mir klären Wollte.
    Nachdem ich aber von meinem Vater,zu dem Ich zwangläufig Kontakt wieder aufbauen musste,einiges erfahren habe.
    Ich habe meine Geburtsurkunde gebraucht..und die hat mein Dad.Sie erzählte mir ..er würde sich weigern die Ihr zu geben.
    das nicht er sich verweigert hat,sondern Sie,termine abgesagt,nicht auf handy angerufen weilzu teuer,im Büro anwesend sich aber verleugnet hat, (Mein Dad baut um und kam nicht an die Unterlagen weil die beim Nachbarn waren und die im Kurzurlaub) und das Sie erzählt,das ich da alle tyrannisiere und nerve mit meinem Gejammer ums
    Geld und ich des Weiteren die Vergütung von ihr in meinem Briefkasten gefunden habe,habe ich zu ihr gesagt,das sie das klären soll,wovon Ich jetzt leben soll bzw das ich eine andere Betreuung haben will.
    Ich habe 35o euro im Monat zur Verfügung,dank privatversicherung .. und meiner Dummheit in eine Handyabzocle reinzufallen,belaufen sich die kosten im Monat für das alles auf 25o Euro.Das Vermögen hat das ja alles aufgefange.Da Sie jetzt aber ihre Vergütung eingereicht hat,wird ab April nur noch das Schonvermögen da sein und es ist nicht geklärt wie ich mit diesen Kosten um die Runden kommen soll - und Sie meint,sie kann sich erst drum kümmern,wenn das Geld weg ist,ich soll nicht so ne Panik machen,ich komm mit dem Geld klar und Sie hätte ssich Montag um alles gekümmert.Mit mir am Montag.Aber das war mir zu spät.ich habe ihr dann das so gesagt und bin gegangen.
    Die Betreuerin hier in meinem Wohnheim hat nochmal angeregt ihr ne Email zu schreiben,was Sie jetzt gemacht hat und ob sie Unterschriften von mir braucht,um das abzuschicken mit mir.
    Nun gut.Da kam von ihr wieder das Sie gerne die Betreuung weitermachen würde aber nicht unter den Umständen,das
    Ich ihr das wegen Montag erklären soll,das ich Gerüchte in die Welt setzen würde und das mit mir nicht eine normale Kommunikation möglich sei und Ich .. bevor Sie noch weiter mit mir Arbeitet,da eine Erklärung für mein Verhalten abliefern soll.
    Aber was soll ich da denn erklären? Wenn sie erst was tut wenn das Geld weg ist und alles zu spät its? Meine Sorgen nicht ernst nimmt?
    Und Ende März wir den Antrag zusammen abschicken wollten,nicht das Sie sich erstmal informiert was sie dafür alles braucht.?
    Ich habe mich diese Woche dann - auch wegen deiner Hilfe - um Infotermin wegen beruflicher Reha und Wohngeld gekümmert,habe überlegt was ich mache..neuer Betreuer..wenn ja wie lange dauert das? Chance auf Aussicht? Wird in der Zeit wa sgemacht wegen Reha?
    ist es nicht besser wenn ich das alleine mache? Schaffe ich das? etc.
    Ja.Ich Kanns schaffen.Ich wills auch Schaffen.Aber was soll ich ihr denn da jetzt erklären? Wenn Sie jetzt mir schreibt Sie wollte die Angelegenheiten mit mir am Montag klären..ich da aber ihr gesagt habe das ich das nciht mir mir machen lassen werde und mir ne neue Betreuung suchen werde,und Sie meine ganzen Sorgen nicht versteht und meint Sie ist unschuldig und kann erst was machen wenn das Geld weg ist? Wie soll ich ihr denn den Vorfall am Montag erklären?
  • hallo Lily,

    vorab - es muss dir nicht leid tun, mir oder vielmehr dem Forum geschrieben zu haben. Ich finde es toll, dass du es kannst. Viele können und wollen es nicht und verbauen sich mehrere Chancen, a) Anregung, Tipps und auch nur Ideen zu bekommen, wie es für sie weitergehen kann und b) sich auch einfach mal den Mist von der Seele zu schreiben, wie du es getan hast. Klasse und Danke.

    Nun zum eigentlichen, wobei ich nicht ganz weiß, wie ich dir helfen kann, aber es durchaus versuche, so wie du versuchst, deinen Weg zu finden und zu gehen. Ich finde es toll. Du hast Power, du hast Mut und Kraft. Ich bin mir fast sicher, dass du es schaffst. Ich würde mich an deiner Stelle nur nicht bange machen lassen, weder von der Betreuerin noch von irgendwelchen Sachbearbeitern oder -arbeiterinnen. Letztlich bist du denen sowas von egal. Die machen ihren Job und du bist eine Nummer, so wie du sie ziehst in dem Betrieb von Jobcenter. Also hast du letztlich nur dich und die um dich herum, die dich stützen und ermutigen und einwenig auch dieses Forum.

    Ich würde mich auch von deiner Betreuerin nicht in die Irre führen lassen. Es ist schon harter Tobak gesagt bekommen, dass dann das Schonvermögen auch noch weg ist, statt sich was einfallen zu lassen, wie du aus der Handy Nummer raus kommst. Auch da gibt es Tricks und Tipps, dass du sowas nicht bezahlen musst. Kannst ja mal meinen Beitrag nachlesen
    Abofallen: Besserer Schutz im Internet!

    Aber dazu muss man sich juristisch etwas auskennen und genug Chuzpe haben. Die Betreiber solcher Handy Verträge sind mitunter sehr dreist und die Inkasso Unternehmen von viel dreister. Da muss man als Betreuer auch schon mal richtig auftreten. Ich mag keine Fahrradfahrer Typen, die nach oben buckeln und nach unten treten, also bei einer scheinbaren Übermacht von Gläubigern kuschen und ihre eigene Unfähigkeit dem Betreuten dann als höhere Gewalt verkaufen.

    Ich würde an deiner Stelle durchaus selbstbewusst morgen deiner Betreuerin gegenüber treten und ihr erklären, womit du unzufrieden bist. Ob sie das versteht und nachvollziehen kann, ist nicht dein sondern ihr Problem. Du hast ein Recht unzufrieden zu sein. Ob in allen Punkten es anders hätte gehandhabt werden können, ist wieder eine ganz andere Frage. Und ob die Betreuerin in der Lage war, es anders zu machen, auch. Es geht nicht um Schuld. Es geht zunächst um Verständnis, um Zuhören, um Anteilnehmen, um gemeinsam einen Weg zu suchen und zu gehen. Und wenn die Betreuerin dazu nicht willens und nicht in der Lage ist, - und tschüss. Sie hat kein Anrecht dich zu betreuen. Du hast ein Recht auf jemanden, der deine Interessen wahrt und für dich arbeitet und nicht auf deine Kosten. Du hast ein Recht auf eine reelle Gegenleistung. Wenn sie von dir Kohle kriegt, hat sie auch dafür was zu bringen. Wieviel sie für dich getan hat oder tut, kannst du nur allein richtig beurteilen und sonst niemand.

    Ich bin eine Hose in die Reinigung und erwarte, dass sie sauber ist und ich nicht elend lange drauf warten muss. Du 'beschäftigst' eine Betreuerin und kannst erwarten, dass sie sich um deine Belange kümmert. Wenn nicht - hast du ein Anrecht auf jemand anderes, der es macht. So ist unsere Wirtschaft aufgebaut. Daran hat sich auch deine Betreuerin zu richten. Und sie macht es ja auch selbst. Wenn sie ihren Wagen in die Werkstatt bringt, erwartet sie genau das, was du von ihr erwartest. Also sollte sie auch genauso arbeiten, wie sie es von denen in der Werkstatt erwartet und nicht anders. Ist doch klar, oder?

    In diesem Sinne zeig ihr, was in dir steckt 'towanda'
    Heinz

  • Es tut mir leid das ich mich so lange nicht mehr gemedelt habe - und dann auch erst wieder ankomme wenn alles zu spät ist.

    Ich habe mir alles selbst verdaut-

    Ich habe das Praktikum abgebrochen weil ich so viel Stress mit der
    gesetzlichen Betreuer hatte das ich das nich mehr gepackt habe,ergo
    berufliche Reha wird nichts.Sie meinte auch noch: Wohnung hilft sie mir
    nicht.

    Aber nicht nur das : Das Ersparte ist weg,selbst der Schonbetrag.

    Und bevor das ganze Geld weg ist hat meine gesetzliche erstmal aber ihre
    Vergütung abegzogen.Das letzte Geld für sich eingestrichen.Weil ich ja
    auch mal gesagt haben soll das das okay sei.

    Seitdem habe ich Diskussionen am laufen..ich war auch bei ihr habe gesagt das ich ne andere will.Das ich das ne Frechheit finde

    und sie? Sie kann erst was machen wenn das Geld ist und bezahlt werden muss sie auch.

    Dann noch zwei,drei Mails gestirtte,ich sei ein kleines Kind,warum so ein Theater,ich hätte genug Geld und seitdem Funkstille.

    Sie hat mir noch nen Gespräch angebot mit der Betreuerin hier im heim
    aber die ist ja auch gegen mich und ich habe mich gar nicht vorbereitet
    gefühlt..

    nun habe ich aber eben post vom gericht bekommen: Termin zur
    Wechsel/verlängerung bezüglich gesetzliche Betreuung am 1o mai. Und ich
    will keine Betreuung mehr und schon gar nicht Sie aber wie sag ich das
    dem Gericht? Ich habe doch keine Argumente.

    Sie hat doch wieder Horrormärchen über mich erzählt,stellt die Situation
    zu meiner Ungusten dar,so als ob ich ein kleines unmündiges Kind bin
    was nicht alleine leben kann..was soll ich da für Argumente bringen das
    das mit ihr nicht mehr geht? Vor allem Wenn Sie da ist?

    Betreung muss bleiben.Es ist ja so : Ich habe 35o euro im monat,durch
    horrende Kosten jetzt nur noch,da das ersparte weg ist,15o und meine
    gesetzliche meint auch das wenn ich 2oo Euro im Monat ausgebe oder eben
    diese 15o das das viel zu viel ist.

    Ich bin total überfordert.Ich weiß gar nicht was ich jetzt machen
    soll.Wie ich da wieder rauskommen soll wenn Sie mich so schlecht
    darstellt und das Gericht ihr glaubt..
  • hallo lilly,

    heinz hatte ja shcon einiges geschrieben,
    welche aufgabenkreise hat hat deine brteruin alles?
    und was willst du jetzt machen?

    grüße mondstaub
    versuche das ignorieren dejnigen, die vorehr gut zu dir waren, zu vergessen,auch wenns wehtut, aufgrudn der verletzung des vorigesn vertrauens, das nchit wert und schmerzt um so mehr, dessen niveou!menschen sind die schlimmeren kreaturen, ncih die tiere. bitte leute macht euch ein eigenes bild von jemanden, und und nich durch andere was euch gesgat wird! :verysad:
  • Ich weiß nicht was ich machen soll.Deswegen schreibe ich ja hier.
    Klar hat Heinz einiges geschrieben aber das hat a) alles nicht gefruchtet weil b) sich das auch alles zugespitzt hat weil ich c) jetzt auch ein termin bei gericht habe wegen verlängerung.
    Sie ist dafür zuständig für das Geld und Wohnen und das ist das hauptproblem.Wenn Sie meint mir steht im Monat nich mehr als 1oo euro zu und auch wenn ich hier eingehe ich soll hier wohnen bleiben und wenn sie mich vor gericht als kleines unmündiges kind darstellt..was soll ich da sagen? machen? tun?
  • hallo Lilly,

    deine Situation ist wirklich schwer vertrackt. Aber ganz verstehen tue ich es auch noch nicht. Aber vielleicht kann ich ja ein wenig Klarheit mit ein paar Überlegungen rein bringen.

    1. Weshalb ist denn auch die Bezugsbetreuerin vom betreuten Wohnen nicht deiner Ansicht?

    2. Weshalb bekommst du nicht, was dir zusteht? Tilgt deine Betreuerin noch irgendwelche Schulden für dich? Oder spart sie diese? Ihre Vergütung bekommt die Betreuerin bei der Sozialhilfe von der Gerichtskasse bzw. aus dem Landeshaushalt und nicht von dir.

    3. hast du einen Einwilligungsvorbehalt? Heißt, müssen deine Einkäufe und dgl. von deiner Betreuerin genehmigt werden? Wenn nicht, bist du sofern volljährig auch voll geschäftsfähig und kannst mit dem Einkommen machen was du willst. Da hat deine Betreuerin dir überhaupt nichts vorzuhalten. Sie ist nur dein Vormund und kann über alles bestimmen, wenn du entweder minderjährig bist oder mit der Betreuung ein Einwilligungsvorbehalt angeordnet wurde.

    4. Aber auch bei einem Schonbetrag von zwei einhalb tausend Euro muss die Betreuerin von der Gerichtskasse und nicht von dir bezahlt werden.

    5. Beim Termin würde ich an deiner Stelle eben diese Umstände ruhig und sachlich vorbringen. Und wenn du Bammel hast, dass du die Nerven verlierst oder keinen Ton rausbekommst oder dich von der Betreuerin oder der Richterin wieder belatschern lassen könntest, so schau mal in deinen Freundes- und Bekanntenkreis, ob dort jemand ist, der deine Interessen in dem Gespräch für dich wahrnehmen kann und will, also der oder die zu dem Termin Zeit hat, dich begleitet, dir Mut macht und wenn die Betreuerin oder die Richterin blöd kommen, eben all das vorbringt, was du sagen möchtest, aber in der Situation nicht oder nicht ruhig sagen kannst, weil dir die Tränen kommen oder der Blusenkragen platzt.

    Du darfst jemanden dir zur Stärkung mitnehmen. Das kann auch ein Anwalt oder eine Anwältin sein. Das kann aber auch ein Pfarrer oder Freund oder jemand anderes sein, dem du vertraust und der oder die sich nicht ins Hemd macht, wenn Richter oder Richterin sich mit deiner Betreuerin verbundet und die Betreuung wie bisher bestehen lässt. Es muss klar werden, dass du mit deiner Betreuerin nicht klar kommst und nicht mehr zutun haben möchtest. Es muss auch klar werden, dass sie die Betreuung eigenmächtig und überhaupt nicht in deinem Sinn geführt hat und somit gegen gesetzliche Vorschriften verstoßen hat. Es steht geschrieben, dass eine Betreuung zusammen mit der Betreuten und zu ihrem Wohl geführt werden muss. Und das hat sie ganz offensichtlich nicht getan, sondern dich geschädigt und dich ausgenommen. Und das würde ich der Richterin auch so sagen. Ich würde versuchen, die Betreuerin aus der Fasson zu bringen, dass sie ihre Beherrschung verliert und sich unmöglich benimmt und eben dadurch ihre Inkompetenz der Richterin zeigt. Dann wird die Richterin am ehesten die Betreuung durch diese Betreuerin beenden.

    Ob dann aber die Betreuung ganz aufgehoben wird, ist zweifelhaft. Dazu müsstest du dem Gericht belegen, was du alles und wie selbst gemacht hast. Nur wenn das Gericht überzeugt ist, dass du keine Hilfe in Form der Betreuung mehr benötigst, wird das Gericht evtl. die Betreuung befristen, vielleicht auf ein Jahr oder bestenfalls aufheben. Aber dazu kann dir dann deine Begleitung nicht helfen. Dann musst du selbst ruhig und beherrscht auftreten und deine Ansicht vertreten.

    Ich, wir wünschen dir viel Glück und Erfolg.
    Heinz
  • Das die Betreuung aufgehoben wird das kann ich total vergessen.Das weiß ich.
    Aber mit ihr geht aber ja so nicht weiter.Nur: wenn ich dann mitbekomme was Sie dem Gericht alles über mich erzählt,
    dass aber nicht stimmt..
    Tja.Was soll ich dann machen?
    Ich bin volljährig,die Betreuer schreiben mir auch nicht hier vor wieviel oder was ich ausgeben darf aber meine gesetzliche macht mir halt vorwürfe.indirket spricht sie soetwas an.
    Und ich habe keine Schulden.Es ist nur so das ich durch die Privatversicherung einfach 3/4 von den 35o euro aufgebraucht wird bzw ich habe ja auch so Probleme mit meinem handyvertrag.Als das ersparte noch da war..war das ja okay.Aber jetzt ist es halt weg weil Sie einfach ihre Vergütung eingereicht hat.Sie meinte solange ich nicht mittelos bin kann und darf sie das letzt Geld für sich behalten.
    Jetzt ist wie gesagt das Geld weg und ich habe nur 15o Euro und ihr ist das egal.
    Ich verstehe mich weder mit ihr,sie hat mir nicht mit der reha oder mit der Wohnugn geholfen und auch hier im Heim werde ich nicht unterstützt.Die Betreuer sind die na bzw im Urlaub und stellen mir noch ein Bein.Machen mir Vorwürfe das ich nicht mit ihnen reden würden und mich verweigen würde Hilfe anzunhemen,mich deswegen rauswerfen wollen.Wenn die aber nie da sind bzw ja ich mir auch nur anhören darf: Ich jammer nur rum und ich soll mich nicht so anstellen..was soll ich da noch sagen?
    Vor allem seit februar gehen die fast täglich in mein Zimmer und kontrollieren das weil ich angeblich Messi bin und unhygenisch und das ganze Haus gefährde weil die Fenster von außen verschimmelt sind und mir der Abfluss kaputt gegangen ist.
    Von der bekomm ich keine Unterstützung und Freunde und Familie habe ich nicht.Ich bin da komplett auf mich alleine gestellt.
    Und ich will hier weg und arbeit.Deswegen sollte auch meine gesetzliche Betreuerin mir da helfen.Macht sie aber nicht.Gut ich kann dem Gericht sagen das so sagen aber für das Gericht bin ich wie gesagt ein kleines unmündiges KInd.Ich durfte mir schon letztes Mal anhören das ich das mit meiner Borderlineerkranung eh nich schaffen werde alleine zu wohnen schon gar nicht wenn ich immre ausraste.Ausraste ist wohlgemerkt nur dann gewesen wenn Ich den betreuern meine Meinung klar und deutlich (ohne schreien brüllen etc) gesagt habe.
    Aber gut.Ihr könnt mir auch nicht helfen.
    Trotzdem danke.