keine Verletztenrente

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    • keine Verletztenrente

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      Sozialgericht Stuttgart, Urteil vom 25.02.2011
      - 1 U 3385/10 -
      SG Stuttgart zum Anspruch auf Verletztenrente nach einem Arbeitsunfall
      Beschwerden nach Arbeitsunfall müssen nachweisbar sein

      Wer nach einem Arbeitsunfall zwar weiter Beschwerden und Bewegungseinschränkungen hat, hat dennoch keinen Anspruch auf eine Verletztenrente aus der gesetzlichen Unfallversicherung. Dies hat das Sozialgericht Stuttgart entschieden.
      Trotz Schmerzen und Funktionseinschränkungen nach Behandlung kein Anspruch auf Verletztenrente

      SG: Verletztenrente erst ab Minderung der Erwerbsfähigkeit von mindestens 20 %

      Ein Anspruch auf eine Verletztenrente setze eine Minderung der Erwerbsfähigkeit von mindestens 20 % voraus. Der Grad der Minderung der Erwerbsfähigkeit sei aus den festgestellten Funktionsbehinderungen abzuleiten, wobei als Maßstab Einschränkungen der Bewegungsmaße und durch neurologische Ausfälle bedingte funktionelle Beeinträchtigungen in Betracht kämen. Bei der Klägerin sei die unfallbedingte Minderung der Erwerbsfähigkeit mit weniger als 20 % einzuschätzen.
    • keine Verletztenrente

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      Sozialgericht Stuttgart, Urteil vom 11.05.2011
      - S 1 U 1393/10 -
      SG Stuttgart: Bei unfallbedingten Wirbelkörperbruch kein Anspruch auf Verletztenrente
      Gericht bemängelt Diskrepanzen zwischen Schmerzangaben des Versicherten und Befunden von Gutachten

      Nach einem Arbeitsunfall besteht bei einem unfallbedingten Wirbelkörperbruch im Bereich der Brustwirbelsäule mit Einsteifung eines Segments und fortbestehenden verschleißbedingten Veränderungen im Bereich der gesamten Brustwirbelsäule sowie einer Diskrepanz zwischen den Schmerzangaben des Versicherten und den objektiven Befunden kein Anspruch auf eine Verletztenrente aus der gesetzlichen Unfallversicherung. Dies hat das Sozialgericht Stuttgart entschieden.
      Konsolidierter Wirbelkörperbruch kein Grund für rentenberechtigte Minderung der Erwerbsfähigkeit
      Nach der Überzeugung des Gerichts sei nur ein Teil der nur endgradig eingeschränkten Beweglichkeit der Brustwirbelkörper beim Kläger durch den unfallursächlichen Wirbelkörperbruch verursacht worden. Ein konsolidierter Wirbelkörperbruch ergebe grundsätzlich keine rentenberechtigende Minderung der Erwerbsfähigkeit Üblicherweise vorhandene Schmerzen seien dabei berücksichtigt. Unfallbedingte und über das übliche Maß hinausgehende Schmerzen mit Auswirkungen auf die Erwerbsfähigkeit hätten beim Kläger nicht vorgelegen.