Abo-Fallen im Netz

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Abo-Fallen im Netz

      dradio.de/dkultur/sendungen/thema/1529907/%3Cbr%20/%3E

      Verbraucherschützerin kritisiert Netzbetreiber für ungewollte Ein-Klick-Abos
      Karin Thomas-Martin im Gespräch mit Klaus Pokatzky

      [b]Online-Abzocke passiert leicht: Der User erwischt irrtümlich einen Punkt auf dem Display, den der Anbieter als Zustimmung zu einem teuren Abo wertet. Verbraucher hätten aber gute Chancen, diesen angeblichen Vertragsschluss zu bestreiten, sagt die Expertin Karin Thomas-Martin.[/b]

      und noch häufiger ist der Fall dann aufgetreten, als die Leute sich Smartphones angeschafft haben, also wo man per Fingertipp so versucht auf dem Display was wegzuklicken, was anzuklicken, was zu öffnen, und da kann es sehr leicht passieren, dass man da nach dem Willen der Anbieter ein Abo beauftragt.

      Pokatzky: Und das kann einfach nur so durch einen Fingerklick passieren?

      Thomas-Martin: Also, die Netzbetreiber wie die Telekom, Vodafone und so weiter sagen eigentlich, ein Ein-Klick-Abo dürfte es nicht mehr geben, man müsste schon zweimal mindestens oder dreimal geklickt haben. Aber oft ist es ja so, dass auf dem Display da Fenster aufgehen und der Nutzer will eigentlich dieses Fenster gar nicht und versucht, das irgendwie wegzubekommen. Und bei diesem Versuch kann es dann eben sehr leicht sein, dass man eben auf den Punkt am Display kommt, wo der Anbieter dann sagt, das sei eine Zustimmung.