Unisex für den Macho?

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    • Unisex für den Macho?

      keine Bange - ist nichts Schmutziges - oder doch? Die Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs zur Gleichberechnung der Versicherungsbeiträge tagesschau.de/ausland/unisexversicherungen100.html
      bedeutet doch, dass der Risikozuschlag für die Männer mit statistisch mehr Unfällen in der Haftpflichtversicherung wegfällt. Also dürfen die Frauen zukünftig mehr bezahlen, weil Männer aufgrund ihres Machogehabes hinsichtlich ihrer Beiträge diskriminiert und benachteiligt wurden. Ich leide mit meinen Geschlechtsgenossen, die mir manchmal schon beinahe in den Kofferraum kriechen und denen ich von Herzen den nächsten Baum wünsche.

      Aber zum Glück wird der Nachteil der Frauen durch die Gleichberechtigung in der Lebensversicherung ausgeglichen. Nicht nur, dass sie länger leben (müssen) als die Männer, sie brauchen auch jetzt nur noch soviel wie die Männer zu bezahlen. Oder werden die Beiträge der Männer auf die der Frauen angehoben, obwohl sie früher versterben? Vermutlich. Heißt, die Frauen zahlen mehr, obwohl sie weniger Unfälle verursachen und zahlen aber nicht weniger, obwohl die Männer früher versterben.

      Das nenn ich echte Diskriminierung im Namen der Gleichberechtigung. Ein Loblied auf die Logik der Juristen.

      Heinz