Demenz - Der Fremde im Andern

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    • Demenz - Der Fremde im Andern

      wer sind wir, und wenn ja wieviele, hieß ein Bestseller. Die Frage ist, was macht uns aus? Wer sind wir, wenn wir nicht mehr wir selbst sind? Wenn wir uns verlieren, wenn wir schlicht anders werden, wenn wir uns nicht mehr erinnern können und Verwandte und Freunde nicht mehr erkennen können, wenn unser Körper ohne Verstand ist?

      Und wie leben wir mit Angehörigen, die wir noch anders kennen? Deren Wesen sich verändert? Die misstrauisch oder gar aggressiv werden?

      Weitere Überlegungen und Antworten unter
      wdr5.de/sendungen/leonardo/s/d…er-fremde-im-anderen.html
    • hallo heinz,

      sicherlich kann man und muss man es auch mal verallgemeinern, aber im Einzelfall sieht das doch immer wieder anders aus. Vor allem, wenn es einen selbst betrifft. Da gibt es die Demenz ansich, doch wenn es den eigenen Vater betrifft. Ich habe noch soviele Erinnerungen an meine Kindheit und Jugend mit ihm - und auch ohne ihn, wo ich ihn vermisst habe oder wo wir uns nicht verstanden haben. Und jetzt verkehrt es sich langsam. Nun wird er immer mehr von mir abhängig. Er wird alt und schwach. Kennst du das Rätsel mit den vier, zwei und drei Beinen? Ich glaube, es ist aus einer griechischen Sage oder so. Gemeint ist der Mensch als krabbelndes Baby, als Jugendlicher und Mensch mittleren Alters und der Greis mit Stock. Aber manchmal denke ich, dass der alte Mensch wieder zum Kleinkind wird. Ich tue mich bei meinem Vater schwer damit.

      Mairin