Handicaps individuelle Betreuung

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    • Handicaps individuelle Betreuung

      Hallo, ich bin Heinz-Peter Röhl und von Beruf staatl.exam. Heilerziehungspfleger.
      Ich bin ehrenamtlich gesetzlicher Betreuer für mehrere Personen.
      Um das Angebot in der Betreuung und Unterstützung von Menschen mit Behinderung zu erweitern und zu verbessern, gründete ich als Einzelunternehmer
      Handicaps Individuelle Betreuung, den Anbieter von Dienstleistungen aus dem sozialen Berufsfeld zur Betreuung von Menschen mit Handicaps/ Behinderungen über das Persönliche Budget/ trägerübergreifende Budget

      http://www.handicaps-betreuung.de
    • willkommen handycaps betreuung, und udn viel spass heir beim lesen schreiben.

      viele grüsse mondtsuab
      versuche das ignorieren dejnigen, die vorehr gut zu dir waren, zu vergessen,auch wenns wehtut, aufgrudn der verletzung des vorigesn vertrauens, das nchit wert und schmerzt um so mehr, dessen niveou!menschen sind die schlimmeren kreaturen, ncih die tiere. bitte leute macht euch ein eigenes bild von jemanden, und und nich durch andere was euch gesgat wird! :verysad:
    • Hallo Heinz-Peter!

      Im Vorfeld Deiner Anmeldung bei uns haben wir ja bereits ein sehr nettes Telefonat geführt. :thumbsup:
      Auch ich möchte Dich hier im Forum, als Experte für das Persönliche Budget und somit als Mentor für viele Betreuer, willkommen heißen.
      Mit Heinz habe ich darüber schon gesprochen, dass das Thema des Persönlichen Budgets bei Weitem noch nicht so in den Köpfen ist, wie das vielleicht beabsichtigt war.
      Diesbezüglich bin ich ganz besonders Stolz, Dich hier in unserer Gemeinschaft zu wissen.

      Alles Liebe aus Plauen von Micha
    • Na endlich! ;-)

      Hallo Heinz-Peter,

      endlich hat dieses Betreuungs-Forum auch mal einen Experten zum Thema "Persönliches Budget" aufzuweisen.
      Ich bin ganz ehrlich...
      In meinem beruflichen Alltag vermeide ich diese Art der Budgetierung, da ich:
      1. noch keine Weiterbildung zum Thema besuchte
      2. zu viele Fragen bei mir offen sind.

      Schön, Dich hier in diesem Forum zu wissen und evtl. auf Deinen Erfahrungsschatz bauen zu können! :)

      Liebe Grüße
      Betreuer-Vogtland
    • hallo Handicap, hallo Heinz-Peter,

      lass es mich mal provokant so sagen - persönliches Budget ist ein Exot. Für die Mehrzahl an Pflegebedürftigen ist ein Mehr an Selbständigkeit und freier Entscheidung ein Weniger an finanziellen Mitteln. Ist dem nicht so?

      Dann gibt es eher eine Minderheit, die nicht auf den Cent zu achten braucht, sondern sich auf dem freien Markt die Haushaltshilfe oder auch einen Servicedienst einkaufen kann. Nett, dass diese eh Privilegierten noch ein wenig ihrer Ausgaben erstattet bekommen.

      Die auf Hartz und Grundrente angewiesen sind, stellen sich doch in der Regel besser, die Haushaltshilfe über den Pflegedienst erledigen zu lassen. Und wer statt Pflegeleistung Pflegegeld beantragt, ist schon mal per se benachteiligt oder gea....t. Ist es nicht so?

      Ich habe mich kurz bevor das pB eingeführt wurde, damit beschäftigt. Es ging mit der Umstellung der Ämter zur ARGE einher. Politisch, medial und kommunal groß angekündet, war es m.E. nichts weiter als eine Luftblase, eine Farce. So wie die Reform des Betreuungsrechts zu einer schnelleren Problemlösung von Betreuten und einer stärkeren Fluktuation von Neubetreuten und wieder aus der Betreuung Entlassenen beigetragen hat oder hätte beitragen sollen. Oder nicht?

      So, nun bin ich gespannt, welche Beispiele du anbringst, wo sich das pB für vermögenslose Pflegebedürftige oder auch noch nicht ganz Pflegebedürftige rechnet. Ich würde mich sehr freuen.
      Gruß Heinz






    • Hallo Heinz,
      "wenn das persönliche Budget verschiedentlich wie ein Exot wirkt, liegt es meiner Meinung nach daran, dass so viele es so behandeln. Ist es doch ein fester Bestandteil unserer Sozialgesetzgebung".

      "Natürlich gibt es inder Handhabung noch viele Fragen beziehungsweise auch oft gewollte Falschauslegungen und Handhabung von den Leistungsträgern. Aus der Praxis ist mir das sehr gut bekannt."

      Ich schreibe gerade ein Script mit Grundlageninformationen zur Budgetberatung, in diesem hebe ich dieses Negativ als Merksatz einmal heraus. Ich werde es hier einfügen.

      2. Merksatz
      Beim persönlichen Budget gibt es keine Verhandlungen mehr zwischen Leistungserbringer (Einrichtung) und Leistungsträger (Kostenträger) sondern nur noch zwischen dem Budgetnehmer und dem Leistungsträger.

      Das müssen vor allem die Leistungsträger noch lernen. Zum Teil hört man, das diese nun über
      Leistungen des persönlichen Budgets und deren Bezahlung verhandeln. Das geht
      aber an der Grundidee des persönlichen Budgets vollkommen vorbei und ist wohl
      eher Ausdruck und festhalten „alter Gewohnheiten und Bürokratischer Mechanismen“.


      Fazit:

      Es geht nicht darum „ ob ein persönliches Budget bezahlt wird“ sondern„wofür“ und daraus Resultiert die „ höhe des persönlichen Budgets“.

      Natürlich wird es immer Personen geben, die weniger oder gar nicht mit dem Budget umgehen wollen beziehungsweise den Anspruch für sich nicht erheben/ erheben können. Grundsätzlich ist es aber eine Möglichkeit oder sogar Chance selbstbestimmter zu leben.

      Man kann es nicht als ein Grundrezept sehen, da jeder Mensch andere Bedürfnisse, beziehungsweise Werte und Zielvorstellungen hat.
      Grundsätzlich ist das persönlicheBudget nicht im Zusammenhang von Grundsicherung oder Pflegegeld zu sehen, es soll eine Leistung zur Teilhabe dienen.

      Ein kurzes Beispiel: ein Rollstuhlfahrerwürde es allein nicht schaffen in das Kino/den Zoo ect. zu kommen. Er beantragt
      ein PB und kann sich nun Helfer leisten die ihn bei seinen Vorhaben begleiten und fahren. Seine Grundsicherheit oder das Pflegegeld müssen davon unberührt bleiben.

      Ich gebe Dir recht in dem, das es, wenn ein persönliches Budget über die Pflegekasse bezogen wird am Ziel vorbei ist, da nur die sogenannten Gutscheine vergeben werden die wiederum nur von Dienstleistern abgerechnet werden können, die auch mit den Pflegekassen abrechnen dürfen.

      Es sind einige Dinge, die nachgebessert werden sollten, diesbezüglich habe ich mich auch schon mit einem Brief an den
      Bundesbeauftragten für Behinderte gewendet um so von meiner Seite aus Anregungen zu geben.
      Aus Lamspringe grüßt

      Peter

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von Handicaps - Betreuung ()

    • Klarstellung

      Hallo Peter,

      danke für die Klarstellung. Wenn ich dich richtig verstehe, gibt es neben dem Anspruch auf Pflegegeld oder Pflegewohngeld oder Pflegeleistung oder Eingliederungshilfe durch den Sozialträger noch einen zusätzlichen, auf einzelne Situationen bezogenen Anspruch auf Hilfe, wie beim begleiteten Kinobesuch.

      Wir hier im Rheinland bzw. Westfalen haben noch den übergeordneten Sozialhilfeträger, den Landschaftsverband. Anderswo sind es die Kreise. Die bewilligen nach Antrag eines Hilfeplans den Finanzierung zu betreutem Wohnen. Das sind dann auch schon mal Begleitungen beim Einkaufen oder Spazierengehen. Das läuft unter Eingliederungshilfe.

      Verstehe ich dich richtig, wenn ich annehme, dass das persönliche Budget damit aber nicht gemeint ist? Wenn es so ist, also ein zusätzlicher Anspruch, könntest du uns dann Hilfestellung geben, wie und wo diese Leistungen beantragt und wie begründet werden soll. Ich habe es erlebt, dass die Leistungen gegeneinander aufgerechnet werden nach dem Motto, er oder sie bekommt doch schon. Eine 'Überversorgung' wird nicht gewährt.

      Herzlichen Dank vorab.
      Heinz
    • Hallo Heinz,


      Das persönliche Budget
      ist Grundsätzlich keine Zusätzliche Leistung zur Eingliederungshilfe.
      Pflegeleistungen sind unberührt.


      Ich kann also die
      kosten für eine WfB als Sachleistung der Eingliederungshilfe beantragen, und
      Eingliederungshilfe für die Wohnung und Teilhabe am leben in der Gesellschaft
      als persönliches Budget.
      Du nimmst also den Hilfeplan und wählst ihn als persönliches Budget, dieses Budget wird dann entsprechend des Hilfeplan berechnet.
      Es muss also vorher überlegt werden was für Unterstützungen nötig werden, bzw.nötig sind, dann müßte es passen.
      Eine Überversorgung kann dann eigentlich nicht gegeben sein.
      Ein Budget kann Formlos oder per Formular beim Landesverband beantragt werden.
      es grüßt
      Peter

    • Hallo Peter,

      in wie weit stellt sich dann der Betreute mit persönlichem Budget besser als ohne? Ist es nicht so, dass das Kind nur anders benannt wurde, aber unterm Strich er oder sie dieselbe Leistung erhält, auch ohne dass sie als persönliches Budget benannt wurde?
      Verzeih, wenn ich mich etwas deppert anstelle. Aber so ganz habe ich nicht Peilung.
      Herzlichen Dank für dein Verständnis.
      Heinz
    • Effizienz des pers.Budget

      Hallo Heinz,
      das das Kind nur einen anderen Namen bekommen hat, sehe ich in keiner Weise so.
      Gegenüber der herkömmlichen Sachleistung, ergibt sich aus dem Budget eine viel größere Flexibilität in der Selbstbestimmung des einzelnen Menschen. Er kann seine Leistungen und Zeitpunkte dieser frei wählen bzw. vereinbaren. Das ist bei herkömmlichen Diensten zB. oft nicht möglich, diese bestimmen, (meist, Ausnahmen bestimmen keine Regel)) wann sie zum Klienten kommen und Leistung erbringen.Im Übrigen gehe davon aus, deppert gibt es für mich nicht,( Naja, fast nicht) es sind ja Fragen die sich ergeben. Und Fragen sind immer Denkanstoß und Grundlage zur Unterhaltung.
      Grüße aus Lamspringe an alle
      Peter
    • hallo Peter,

      vielen Dank für deine Klarstellung. Also es geht vorrangig um Flexibilität und Selbstbestimmung. Soweit ist es mir klar. Doch was die Höhe des Budgets angeht, habe ich noch Klärungsbedarf.

      Habe mal auf deine-eure Seite geschaut. Muss nochmal den Link legen.
      http://www.handicaps-betreuung.de Fand ich ganz toll, sehr übersichtlich, sogar für Menschen mit Sehbehinderung. Habe ich bisher noch auf keiner Seite gesehen. Und dass sich beim Scrollen das Küken just dir auf die Stirn setzt - hat das was zu bedeuten?

      Doch Spaß beiseite - Du schreibst

      Die Kosten für die Maßnahmen ambulanter Betreuungsformen können nach einer Prüfung der wirtschaftlichen Verhältnisse des Hilfesuchenden vom zuständigen Amt für Eingliederungshilfe oder anderen Kostenträgern übernommen werden.

      Dann wird unter Leistungen aufgelistet, wieviele Assistenz möglich sei. Doch jetzt mal im Klartext:

      zum einen gilt es nur für Menchen mit Behinderung. Heißt, der Grad der Behinderung muss festgestellt sein. Wie hoch? Müssen es mindestens 40 % sein oder gar 50 %?

      Dann muss ein Bedarf bestehen. Den stellt in der Regel der MDK fest oder der integrative Dienst? So, dann haben wir die Erforderlichkeit. Sodann wird geprüft, in wie weit der oder diejenige finanziell bedürftig ist. Bei Patienten oder Klienten, die vermögend sind, besteht wenigstens der Anspruch auf Pflegegeld. Wer vermögend ist, wird sich in der Regel auch zusätzliche Leistungen auf dem Arbeitsmarkt einkaufen können. Bekommen dann diese Vermögenden die Kosten erstattet?

      Ich vermute, dass es sich eher um das Klientel handelt, das unvermögend ist. Wie groß sind die Einschnitte, gegenüber pauschalierten Leistungen im Wege der ambulanten Pflege? Und wird über das persönliche Budget auch der Assistent bezahlt, praktisch ein Zivi? Oder wie geht das? Konkretisiere doch bitte mal das Procedere und die Leistungen alternativ zu denen, die das pB nicht in Anspruch nehmen.

      Vielen Dank vorab.
      herzlich Heinz
    • hi peter,

      ahb mir deine seite mal durchgelesen und angeschaut, und arbeitest du du mit deinerf rau zusammen in einer einrichtung?
      oder habt ihr beide betreute??
      und nur behinderte, oder?

      viele grüsse mondtsuab
      versuche das ignorieren dejnigen, die vorehr gut zu dir waren, zu vergessen,auch wenns wehtut, aufgrudn der verletzung des vorigesn vertrauens, das nchit wert und schmerzt um so mehr, dessen niveou!menschen sind die schlimmeren kreaturen, ncih die tiere. bitte leute macht euch ein eigenes bild von jemanden, und und nich durch andere was euch gesgat wird! :verysad:
    • Hallo Heinz,
      nach ein paar Tagen Auszeit wieder da.
      Über das Lob über unsere Internetseite haben wir uns sehr gefreut, danke.
      Die höhe eines Budgets richtet sich Grundsätzlich nach dem Bedarf des einzelnen, also mit 30% Körperbehinderung zum Beispiel wird derjenige weniger Unterstützung benötigen. Die ersten Monate nach einer schweren Operation vielleicht.
      Der Unterstützungsbedarf des einzelnen bestimmt dann das Budget, indem eben alles nötige einberechnet wird. Die nötigen Hilfen müssen also geplant werden und in Geldleistung berechnet. Darin können auch z.B. kosten für ein Taxi sein.
      Die Wirtschaftliche Verhältnisse sind natürlich zu berücksichtigen, ein Ingenieur mit sehr großem Gehalt aber Behindert wird weniger ein Budget beantragen. Allenfalls vielleicht für den Umbau seines Fahrzeugs, aber da ist die Sachleistung Müheloser. (sag ich mal so in meinem Jugendlichem Leichtsinn)
      Für heute grüßt
      Peter
    • hey peter,

      danke für deine antwort,


      Handicaps - Betreuung schrieb:

      Hallo Mondstaub,
      ja, meine Frau und ich haben beide gesetzliche Betreuungen. :thumbup:


      achso ihr beide habt eine gestezliche betreuung auch? oder ihr führt?

      lg mondtsuab
      versuche das ignorieren dejnigen, die vorehr gut zu dir waren, zu vergessen,auch wenns wehtut, aufgrudn der verletzung des vorigesn vertrauens, das nchit wert und schmerzt um so mehr, dessen niveou!menschen sind die schlimmeren kreaturen, ncih die tiere. bitte leute macht euch ein eigenes bild von jemanden, und und nich durch andere was euch gesgat wird! :verysad: