Patientenverfügung im Altenheim

    • hallo xShanksx,

      vielen Dank für deinen Hinweis. Ich habe die Seite mir mal angesehen, da auch ich eine Frau betreue im Sinne einer Beratung, die von türkischen Hilfen 24 Stunden betreut wird und deren Vergütung ich kenne. Deshalb war ich über das erheblich günstigere Angebot überrascht. Doch stellen sich mir ein paar Fragen. Da heißt es auf der Startseite ganz unten


      " Zudem verfügen nicht alle Betreuerinnen über eine fundierte Ausbildung im Pflegebereich, können dafür aber häufig auf langjährige, praktische Erfahrungen zurückgreifen."

      Ferner heißt es
      "Die polnische Pflegekraft wohnt bei Ihrem Angehörigen und kann daher immer zur Verfügung stehen, wenn sie gebraucht wird. Gern arbeiten wir auch mit örtlichen, ambulanten Pflegediensten zusammen. Die Mitarbeiter/innen des Pflegedienstes übernehmen bei dieser Konstellation die pflegerischen Maßnahmen, die polnische Pflegerin/Betreuerin kümmert sich um die Haushaltsführung und andere Aufgaben die anfallen."

      Das bedeutet, dass der/die Pflegebedürftige dauerhaft einen Mitbewohner hat. Das muss bei Mietverträgen ggfls. mit dem Vermieter geklärt werden. Die personenbezogenen Nebenkosten erhöhen sich. Hinzu kommen Verpflegungskosten. Es ist nicht erwähnt, ob die polnische MitarbeiterIn von ihrer Vergütung auch Miete und Verpflegung bezahlt oder ob das zur Vergütung noch hinzukommt. Laut nachfolgenden Bericht geht die Vergütung an die polnische Firma, die dann die Hilfe hier bezahlt. Wieviel erhält sie?


      Es ist auch gesagt, dass diese Betreuung keine Pflege ist, dass also der Pflegedienst noch zusätzlich kommen muss. Hinsichtlich eines persönlichen Budgets ist das für die Pflegebedürftige eine zusätzliche finanzielle Belastung, ohne dass sie von der Pflegekasse einen Ausgleich erhält.


      Bei au pair Diensten steht oft ein Unternehmen dahinter, dass sowohl die Mitarbeitende vor Übergriffen und Ausbeutung schützt, aber auch die Kunden vor Diebstahl oder Pflichtverletzung. Bei Herrn Gehrmann als Geschäftsführender Gesellschafter habe ich da meine Bedenken, zumal er nur vermittelt und die Personen nicht kennt oder aussucht. Mal etwas gegoogelt und man kann bei ihm auch in Polen den Führerschein machen - für die, die hier ihn nach 16 Punkten in Flensburg ihn nicht mehr haben und trotz MPU auch nicht bekommen, sehr dubios.


      auf der Seite lustaufleben.de/beratung/servi…alternative-zum-altenheim
      heißt es dann

      "Gehrmanns Firma ist eine von rund 50 weiteren in Deutschland, die Kontakte zu Kooperationsfirmen aus dem benachbarten Polen vermittelt. Bei den polnischen Firmen handelt es sich um Firmen, die Betreuungskräfte vermitteln - auch nach Deutschland.

      "Aus rechtlichen Gründen dürfen wir selbst keine Arbeitskräfte aus anderen Ländern vermitteln", erklärt Stephan Gehrmann, "und das machen wir auch nicht. Wir vermitteln lediglich den Kontakt zu den polnischen Firmen. " Und das bereits seit einigen Jahren", sagt Stephan Gehrmann, der ausdrücklich darauf hinweist, dass es sich bei den Arbeitskräften aus Polen nicht um examinierte Pflegekräfte, sondern um Betreuungskräfte handelt. "Falls bei der zu betreuenden Person Wundverbände gewechselt oder Spritzen gegeben werden müssen, muss ein deutscher Pflegedienst hinzugezogen werden", so Gehrmann.


      Gehrmann selbst sucht das Personal nicht aus. "Das macht die jeweilige Firma in Polen auf der Grundlage des Anforderungsprofils, das derjenige vorgibt, der betreut werden will. "


      Rund 1000 Betreuungskräfte haben laut Gehrmann die fünf polnischen Firmen, mit denen er kooperiert, in ihren Karteien. Überwiegend Frauen. Angestellt und versichert sind die Kräfte bei der jeweiligen polnischen Firma, von der sie auch bezahlt werden.

      Die hiesige Pflegekasse zahlt allerdings nichts für dieses Betreuungsmodell.