Heimkind - fürs Leben gezeichnet

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    • Heimkind - fürs Leben gezeichnet

      heute sind wir alle schlauer. Vor einigen Jahrzehnten durften Kinder noch geschlagen und misshandelt werden. Kinder in Kinderheimen vor 50 Jahren wissen das. Vielen wurde ihr Leben zerstört. Dabei meinten manche es nur gut - zugut. Heute wollen sie Anerkennung und Entschädigung. Darüber verhandeln sie am runden Tisch. Über den Stand der Verhandlungen informiert das Interview von
      Sonja Djurovic mit Jasper Barenberg http://www.dradio.de/dlf/sendungen/interview_dlf/1338010/%3Cbr%20/%3E
      Beratungen des "Runden Tischs Heimerziehung" enden
      Schläge, Demütigungen, Arbeitszwang - das war Alltag in vielen deutschen Kinderheimen in den 50er- und 60er-Jahren. Sonja Djurovic sitzt als Betroffene am Runden Tisch. Die Chancen auf finanzielle Entschädigung schätzt sie als gering ein, obwohl viele Opfer von Hartz IV leben.
    • hi heinz,

      also ich ich war in den 90er jahren im kinderheim.
      und war froh dort hingebracht wurden zu sein, als anderswo.. natürlich gab es auch dort manchmal stress mit den erzieehrn, usw.. und zwei erzieher hatten auch dort noch ihre "gewaltherrschaft" ausleben wollen. aber dennoch war es eine gute wie auch sehr schelchte zeit dort.

      danke für deinen beitrag

      lg mondtsuab
      versuche das ignorieren dejnigen, die vorehr gut zu dir waren, zu vergessen,auch wenns wehtut, aufgrudn der verletzung des vorigesn vertrauens, das nchit wert und schmerzt um so mehr, dessen niveou!menschen sind die schlimmeren kreaturen, ncih die tiere. bitte leute macht euch ein eigenes bild von jemanden, und und nich durch andere was euch gesgat wird! :verysad:
    • Licht und Schatten

      hallo Mondstaub, hallo Heinz,

      sicherlich gab es nicht nur Missbrauch und Erniedrigung. Und nicht alle Nonnen waren schlecht. Es gab auch viel Sonne und Herzensgüte und Verständnis und Hilfe und auch sowas wie ein Zuhause, so wie es das auch heute noch in Wohngruppen und Wohnheimen gibt. Aber es gab halt auch in dieser recht abgeschotteten Welt. Ich bin froh, dass das Unaussprechbar, das Verschwiegene ans Licht gebracht wurde. Dadurch wurde viel Vertrauen kaput gemacht. Aber dadurch besteht auch die Chance, dass es besser wird, dass diese Welt transparenter wird, dass sich Unterdrückte und Gemobbte eher wagen, sich Hilfe von außen zu holen.

      Das kann man allen nur wünschen.

      Mairin
    • hey mairin,

      shcön mal wieder von von dir zu lesen. :) und dnake für deinen tollen beitrag, hast recht.

      lg mondtsuab
      versuche das ignorieren dejnigen, die vorehr gut zu dir waren, zu vergessen,auch wenns wehtut, aufgrudn der verletzung des vorigesn vertrauens, das nchit wert und schmerzt um so mehr, dessen niveou!menschen sind die schlimmeren kreaturen, ncih die tiere. bitte leute macht euch ein eigenes bild von jemanden, und und nich durch andere was euch gesgat wird! :verysad:
    • Ich war ebenfalls im Heim, das war so um 1972 bis 1979 in Riegel am Kaiserstuhl. Also schön wars wirklich ncht im St. Anton, aber immer noch besser als zu Hause.
      Leider haben Heimkinder im allgemeinen im späteren Leben des öffteren Probleme, welche andere wo nicht im Heim waren, nicht haben.
      Viele von meinen damaligen Kammeraden hat es nicht sonderlich gut erwischt dabei. Der eine im Gefängns, der andere lebt heute noch in einem geschlossenen Heim der nächste hat suizid begangen, wieder ein anderer hat bei der Fremdenlegion sein Leben verloren und dann gibt es auch welche die können Nachts nicht schlafen, da fragt man sich wo das nur hinführen soll mit den Heimen. Man könnte die jungen Menschen ja schließlich auch in ordentlichen Pflegefamilien unterbringen.
      Fehler sind dazu da um daraus zu lernen, da ich mich für unheimlich lernfähig halte mache ich jeden Fehler nur einmal.

      Ich bin CGA Künstler ! Meine neuesten Kreationen kann man sich in der Regel hier anschauen (Mein Avatar ist ein Hundebaby).: daz3d.com/forums/viewforum/38/

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von Lui Le Beau ()

    • Hallo Lui le Beau,

      du hast Recht, manches Kind wäre in einer Pflegefamilie gewiss besser aufgehoben und wertgeschätzt. Aber so viele bereitwillige Pflegefamilien gibt es nicht. Und die KInder, die nicht bei ihren Eltern sein können, sollen ja nicht andere Eltern bekommen, die auch nicht viel besser sind. Also müssen diese Pflegeeltern geprüft und ausgesucht und geschult werden. Nicht jeder, der meint, geeignet zu sein, ein Pflegekind aufzuziehen, ist dazu in der Lage.

      Ich gebe dir aber auch Recht, dass manches Heim zu wünschen übrig lässt und in manchem Heim geht es den Kindern auch nicht viel besser als bei ihren leiblichen Eltern, wenn die denn überhaupt noch zusammen sind. Andererseits muss es ja eine Möglichkeit geben, dass den Kindern geholfen wird, dass sie eine Schlafplatz haben, versorgt werden und zur Schule gehen können, ohne Angst zu haben, dass ihnen was angetan wird.

      Ich wünsche allen, die in diesem Bereich leben, als Mitarbeiter wie auch als Heimbewohner, dass sie immer wieder sich verständigen können und miteinander auskommen. Hab selbst eine Zeitlang in einer Wohngruppe gearbeitet.

      Gruß Heinz
    • Hallo Heinz

      Ich mußte im Heim auch zur Schule gehen und zwar in eine Sonderschule für schwer erziehbare obwohl das garnicht notwendig gewesen wäre weil man mir eine hohe Intelligenz zugesprochen hat. Man hätte mich ja auch auserhalb in eine normale Schule gehenlassen können. Ich habe dann aber später alles selber nachgeholt und sogar einen Beruf erlernen können für den bei der Ausbildung die mittlere Reife vorausgesetzt wird und alles ging ohne sonderliche Probleme.
      Was man auf eden Fall für diese Kinder tun kann ist, jedes Heim einer strengen Qualitätskontrolle zu unterziehen. Ich habe im Übrigen bis vor kurzem (30.07.2014) auch wieder in einem Heim gelebt und habe dann wegen der Zustände dort die Unterschrift meines Betreuers unter dem Heimvertrag widerufen und fristlos gekündigt.

      Gruß Lui Le Beau
      Fehler sind dazu da um daraus zu lernen, da ich mich für unheimlich lernfähig halte mache ich jeden Fehler nur einmal.

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      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Lui Le Beau ()

    • hallo Lui le beau,

      ich schrieb und gratulierte dir schon im anderen Beitrag dafür, dass du dich emanzipiert hast. Vielleicht kennst du die ursprüngliche Bedeutung des Wortes. Es kommt aus dem lateinischen und bedeutet soviel wie aus der Hand geben, ex manu und bei den früheren Hochzeiten gab der Brautvater seine Tochter bei der Hochzeit aus der Hand und in die Hand des Bräutigams. Bei den Moslems ist es oft heute noch so.

      Durch den Feminismus kam dann das Wort als Schlachtruf auf. Letztlich können sich viele befreien und emanzipieren, auch Suchtkranke oder Heiminsassen oder auch Betreute. Früher also bis 1991 waren ja erwachsene wie auch minderjährige Betreute entmündigt, also Mündel. Entschieden hat immer der oder die BetreuerIn über Taschengeld und Aufenthalt bishin zu Sterilisation oder dgl. Danach wurde es für erwachsene Betreute zumindest per Gesetz besser, denn sie blieben geschäftsfähig, es sei denn der Einwilligungsvorbehalt wurde separat begutachtet und angeordnet.

      Dass du den Vertrag gekündigt hast und damit dich gegen die Anordnung und die Betreuung gewehrt hast, ist praktisch und faktisch ein Akt der Befreiung also Emanzipation.

      Ich habe es schon oft erlebt, als Betreuer wie auch indirekt hier im Forum oder anderswo, wo sich Betreute gegen die Betreuung wehren. Oftmals aus Frust. Letztlich waren und blieben sie aber unfähig, ihre eigenen Belange zu regeln. Wo Betreute sich aber von ihrer Sucht befreit haben, abstinent blieben, sich verselbständigt haben samt eigener Wohnung und Finanzen, da habe ich als Betreuer auch den Antrag ans Gericht auf Aufhebung gestellt oder den Antrag des Betreuten unterstützt und bejaht.

      Heute, also nach 2005, als der Gesetzgeber das Betreuungsrecht verschlimmbessert hat, kommt es seltener vor, dass Betreuungen aufgehoben werden. Einen sogenannten Besserungsvorbehalt wie im Schwerbehindertenrecht, wo Krebspatienten nach erfolgreicher Behandlung einen geringeren Grad der Behinderung bekommen, sowas gibt es im Betreuungsrecht nicht, obwohl das Ziel der Betreuung eigentlich ein der Hilfe zur Selbsthilfe und damit bestenfalls in der Verselbständigung und Aufhebung der Betreuung bestehen soll. Aber das System lässt es meines Erachtens entgegen der Intention des Gesetzes nicht zu.

      In diesem Sinn um so mehr meine Gratulation.
      Heinz