schizophrene Väter

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    • schizophrene Väter

      als ich den Artikel las, dachte ich, was hat das Älterwerden von Vätern mit psychischer Erkrankung zu tun? Ein Aspkekt, dem in dem Artikel
      http://www.dradio.de/dlf/sendungen/forschak/1326986/
      nachgegangen wurde.

      Forscher untersuchen Zusammenhang von alten Vätern und psychologischen Erkrankungen
      Von Eva Schindele
      Medizin. - Bisher galt vor allem das Alter der Mütter als ein Grund für mögliche Gesundheitsprobleme beim Kind. Welches Risiko das Alter der Väter spielt wurde bisher kaum untersucht. Eine New Yorker Psychiaterin hat den Zusammenhang von väterlichem Alter und psychiatrischen Erkrankungen studiert.
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      "Vor allem bei der Schizophrenie spielt das väterliche Alter eine große Rolle.
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      Auch Epilepsie und bipolare Störungen kommen bei Kindern älterer Väter häufiger vor.
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      Ein anderer Erklärungsversuch ist das Imprinting, das heißt das Aus- und Einschalten bestimmter Gene.
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      Auch epigenetische Prozesse, die von Umweltgiften oder psychischen Traumata ausgelöst werden, können sich in die Keimzellen einschreiben.
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    • Das Leben in einem "Nichtleiter", mal Hü und mal Hot
      Oft zeigen die Betroffenen ein gestörtes Verhältnis
      zur Realität. Dies äußert sich zum Beispiel in Halluzinationen
      und Wahnvorstellungen.

      Auch Symptome, die eventuell weniger auffallen, sind Kennzeichen einer
      Schizophrenie – zum Beispiel:
      Das Denken
      • der Betroffenen ist beeinflusst: Ihr Gedankenfluss bricht manchmal ab oder
        ist verlangsamt.
      • Ihre Gefühle
        verflachen, sie wirken abwesend und gefühlsarm.
      • Ihre Bewegungen
        sind beeinträchtig: Die Betroffenen können zum Beispiel völlig erstarren
        (sog. katatoner Stupor) oder sich nur noch eingeschränkt bewegen.
      • onmeda.de/krankheiten/psychisc…kungen/schizophrenie.html

      Als Realität (lat. realitas, von res
      „Ding“) oder Wirklichkeit wird im allgemeinen Sprachgebrauch die
      Gesamtheit des Realen bezeichnet. Real sei dabei das, was auch außerhalb des Denkens existiere,
      das heißt unabhängig vom nur Gedacht-Sein:
      Inhalte von Vorstellungen, Gefühlen, Wünschen, Wahrnehmungen
      und ähnlichem gelten im Alltagsverständnis zunächst einmal als nicht der
      Realität zugehörig.
      Das genaue Verständnis dessen, was unter real, irreal
      und Realität zu verstehen ist, beruht auf den jeweils vorausgesetzten
      philosophischen Grundannahmen
      Quelle wikipedia

      Dümmer geht es nicht mehr.
      Wenn ich schlafe und träume gibt es mich dann noch?
      Und wenn ich dann im Traum fliegen kann, bin dann bekloppt?
    • ich denke, also bin ich

      hallo Wespe,

      du fragst, ob du bist, wenn du schläfst und träumst.
      Du weißt aber, dass Träume eine eigene Realität sind? Mitunter sind sie recht schlüssig. Das Unterbewusste spielt uns aber auch manchmal einen Streich.
      Hab letztens noch einen Betreuten erlebt. Der hat geheult wie ein Schlosshund, seine Schwester sei tot. Alle haben es geglaubt, er scheinbar auch. Seine Schwester saß nur putzmuter neben seiner Mutter. Das ganze Theater nur, um ein wenig Mitleid zu erheischen. Schizophren, oder?

      In einem Vortrag vom Leiter der interdisziplinären Schmerzabteilung in der hiesigen Psychiatrie hörte ich von einem Patienten, der über nicht erklärliche Schmerzen klagte und schließlich den Job verlor, die Ehe kaput ging, im Rollstuhl saß. Wie sich nach Jahr und Tag herausstellte, hatte er nichts und war auch nicht körperlich behindert, aber psychisch völlig neben der Spur. Eine zufällig Beobachtung zeigte, als er sich unbeobachtet fühlte, sich völlig schmerzfrei normal bewegen konnte, es aber strikt leugnete, als darauf angesprochen wurde.

      Ich bin der Ansicht, dass manche unverarbeitete Erlebnisse, gerade der Kriegsgeneration oder jetzt der Soldaten aus Afghanistan zu Schizophrenien führen können. Fraglich ist nur, in wie weit eine solche Erkrankung als Veranlagung vererbbar ist.

      Gruß Kalle