Tod des Mieters

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    • Tod des Mieters

      die BerufsbetreuerInnen betrifft es in der Regel nicht mehr, wenn der Betreute verstorben ist, sich um die Wohnung zu kümmern. Aber viele innerfamiliäre BetreuerInnen haben dann ein Problem, wenn der alleinlebende Elternteil verstirbt. Stirbt nur einer eines zusammenlebenden Paares, kann in der Regel der Hinterbliebene in den Mietvertrag einsteigen, sofern er oder sie nicht schon vertraglicher MieterIn ist.

      Aber was ist, wenn man als Angehöriger sich um die Wohnung des Verstorbenen zu kümmern hat, weil es zu den vererbten Schulden gehört?
      Hier ein paar Hinweise
      dradio.de/dlf/sendungen/verbrauchertipp/1324275/ von Klaus Deuse

      Was wird aus der Wohnung?
      Bei einem Todesfall in der Familie sind eine Menge Formalitäten zu beachten. Das gilt auch für das hinterlassene Erbe. Und wenn der Verstorbene nicht ein eigenes Haus oder eine Eigentumswohnung besessen, sondern zur Miete gewohnt hat, dann gehört diese Mietwohnung mit zur Erbmasse.

      Da heißt es dann, dass die Erben noch für 3 Monate die Miete zahlen müssen. Was anderes kann vereinbart werden, wenn der Vermieter Eigenbedarf hat und ihm der Tod des Mieters gelegen kommt. Ist kein Vermögen vorhanden, können Angehörige das Erbe ausschlagen oder aber auf das vorhandene Vermögen beschränken können.