Rente und Hartz

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    • Rente und Hartz

      oha, das ist ein Thema - das lässt sich gar nicht in ein paar Zeilen abhandeln. Aber vielleicht tragen wir ja gemeinsam was zusammen. Wir haben da die Problematik der Erwerbsunfähigkeit und den Rentenanspruch und andererseits die Leistungen der Kommune im Wege von Hartz und oftmals ohne hearts, also herzlos.

      Den Rentenversicherungsträger interessiert es nicht die Bohne, ob jemand mit Erwerbsminderung irgendwie auf dem Arbeitsmarkt noch eine angemessene Arbeit findet. Ob der Arbeitsmarkt das hergibt oder nicht, ist nicht die Frage nach der Leistungsfähigkeit. Doch wer in der Arbeitsfähigkeit gemindert ist, findet schwerlich was Passendes wenn überhaupt was.

      Ich hatte jetzt einen Fall, wo durch einen Bandscheibenvorfall eine Erwerbminderung von 50 % ausgesprochen wurde. Jedoch verbietet der Arzt auch nahezu jede andere Tätigkeit. Doch leider ließ dieser Arbeiter die Frist verstreichen, gegen den Bescheid Einspruch einzulegen und gegebenenfalls zu klagen. So bekommt er nur die halbe Rente, kann aber praktisch nicht mehr arbeiten. Von der geminderten Erwerbsunfähigkeitsrente kann er nicht leben, also geht er zur ARGE. Die wiederum meint, dass er laut Bescheid noch zur Hälfte arbeitsfähig sei und schickt ihn hierhin und dorthin, um möglichst auch bald wieder aus der Zahlung von Hartzleistungen raus zu kommen.

      Kann jemand berichten, was er oder sie auch schon in solchen Fragen erlebt hat?

      Herzlich Heinz