Betreuter zieht um

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    • Betreuter zieht um

      Ach ja, dem Betreuten wurde die Wohnung gekündigt und muss raus oder aber die Betreute muss in Altenheim. Was dann? Für BetreuerInnen nicht ganz einfach mit dem Stundenkontingent im Monat. Da kommen schon mal 20 und mehr Stunden zusammen bis die Finanzierung steht und die Transporthelfer und der eigentliche Umzug und Abnahme der Wohnung und und und.

      Da freut man(n) sich, gibt es hilfreiche und preiswerte Helfer. Aber Vorsicht. Auch da lockt das leicht verdiente Geld und die Arbeit anschließend wird mehr statt weniger.


      http://www.wdr.de/radio/wdr2/quintessenz/575221.phtml


      Betrug beim Umzug[b] von Olaf Biernat[/b] Ein Umzug bedeutet meistens Stress: Kisten packen, Möbel abbauen und vor allem schleppen, schleppen, schleppen. Da kommt die Annonce in der Zeitung gerade recht: Fachgerechter Umzug zum sensationellen Preis. Doch Vorsicht ist geboten: immer wieder lassen sich ahnungslose Kunden von unseriösen Umzugsunternehmen abzocken.

      Die Masche
      Unseriöse Umzugsfirmen schalten meistens Kleinanzeigen in kostenlosen Anzeigenblättern. Häufig ist nur eine Handy-Nummer angegeben, manchmal sind Festnetznummern weitergeschaltet, eine Adresse sucht man vergebens. Die Anzeigen versprechen meist ungewöhnlich gute Preise, wie "3 Mann plus LKW / 3 Std. = 99 Euro". Wer sich darauf einlässt, wird spätestens nach dem Einladen der Möbel in den LKW eine böse Überraschung erleben. Das Umzugsunternehmen legt die Gesamtrechnung vor, die häufig doppelt, dreifach, manchmal sogar zehnfach so hoch ist wie ursprünglich vereinbart.Häufig droht die Umzugsfirma damit, die Möbel nicht herauszugeben und setzt den Kunden unter Druck, die Rechnung zu bezahlen. Rein rechtlich darf das Umzugsunternehmen tatsächlich die Möbel einbehalten, wenn der Kunde vorher einen entsprechenden Vertrag unterschrieben und die Firma mit dem Umzug beauftragt hat. Häufig stecken nämlich gerade im Kleingedruckten des Vertrages die Feinheiten: für zusätzliche Stunden werden horrende Summen verlangt, jede zusätzliche Leistung wie der Abbau von Schränken oder das Nutzen von Außenaufzügen wird teuer berechnet.

      Was kann ich in dem Fall tun?
      Will das Umzugsunternehmen die Möbel nicht herausgeben, sollten Kunden die Rechnung unter Vorbehalt bezahlen. Wichtig hierbei: eine Quittung geben lassen, Namen von Ansprechpartnern der Umzugsfirma notieren und anschließend versuchen, das Geld einzuklagen.
      Generelle Tipps beim Umzug:


      • Ein seriöses Umzugsunternehmen bietet eine Vorbesichtigung an, um das Arbeitsvolumen abzuschätzen.
      • Seriöse Unternehmen haben zum Beispiel ein Qualitätssiegel des Bundesverbandes Möbelspedition,
        zu erkennen an dem rollenden Känguru.
      • Wird ein Festpreis vereinbart, müssen die vereinbarten Aufgaben zu dem Preis erledigt werden, egal wie lange der Umzug dauert.
      • Lässt sich der Aufwand nicht genau abschätzen, ist es ratsam, einen Preis nach Aufwand zu vereinbaren.
      • Mehrkosten zwischen 10 und 15 Prozent können vorkommen und sind tolerierbar
      • Die Mehrwertsteuer bei dem Endpreis muss extra ausgewiesen werden
      • Seriöse Umzugsunternehmen haben eine feste Adresse, unter der ich sie auch besuchen kann
      • Geht beim Umzug etwas kaputt, haftet der Spediteur nur mit 620 Euro pro Kubikmeter. Ersetzt wird nur der Zeitwert und nicht der Wert für die Neuanschaffung.
      • Schäden wie kleinere Schrammen oder Kratzer am Mobiliar müssen einen Tag nach dem Umzug gemeldet werden.
      • Für nicht sichtbare und erst später festgestellte Schäden gibt es eine Meldefrist von 14 Tagen


      Mehr zum Thema:

      Bundesverband Möbelspedition und Logistik [amoe.de

      Verbraucherzentrale NRW [vz-nrw.de]