Beihilfe für SchülerInnen

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    • Beihilfe für SchülerInnen

      wdr.de/radio/wdr2/quintessenz/570002.phtml


      ARGE muss für Schülerfahrten zahlen
      Schüler aus Hartz-IV Familien haben einen Anspruch darauf, dass ihre Schulfahrten von der zuständigen Behörde, der örtlichen ARGE, bezahlt werden. Auch wenn es sich bei der Fahrt nicht um eine Klassenfahrt, sondern um eine persönliche Weiterbildung handelt. Das entschied das Sozialgericht Dortmund. (Az.: S 29 AS 209/08 Der Fall: Eine Dortmunder Schülerin wollte an einem Streitschlichterseminar teilnehmen: 90 Euro sollte das kosten, soviel konnte ihre Familie, die Hartz IV bezog, nicht zahlen. Also stellte sie einen Antrag zur Kostenübernahme bei der örtlichen ARGE. Doch die lehnte den Antrag ab. Begründung: Es handele sich ja nicht um eine Klassenfahrt. Zu Unrecht, entschied das Sozialgericht Dortmund: Die ARGE müsse bei Schülern auch die Kosten für andere Fahrten übernehmen, dazu gehörten zum Beispiel auch religiöse Freizeiten, Seminare zur Sucht- und Drogenvorbeugung, Berufsorientierungskurse oder eben Streitschlichterseminare.