Vorsicht bei Heimverträgen!

    • Vorsicht bei Heimverträgen!

      Aus Rheinland-Pfalz ist bekannt geworden, dass verschiedene Einrichtungsträger bei der Unterzeichnung von "Heimverträgen" von den Betreuerinnen und Betreuern "Beitrittserklärungen" verlangen, mit denen sich diese persönlich zur Übernahme aller dem Bewohner bzw. der Bewohnerin obliegenden Verpflichtungen und damit auch zur Zahlung der monatlichen Heim- und Pflegekosten verpflichten.

      Betroffen sind laut den uns vorliegenden Informationen sowohl Berufsbetreuerinnen und Berufsbetreuer als auch ehrenamtliche Betreuerinnen und Betreuer.

      Bei der Unterzeichnung sei in den bekannt gewordenen Fällen seitens der Einrichtungen in keiner Weise auf diese besondere Erklärung hingewiesen worden und dies, obwohl "Heimverträge" von mehr als 20 Seiten mit zusätzlichen 10 Anlagen zur Unterschrift vorgelegt wurden.

      Ob es in anderen Bundesländern vergleichbare Vorgänge gibt, ist bislang nicht bekannt. Es wird allerdings ausdrücklich auf ein Haftungsrisiko, welches aus derartigen Verträgen erwachsen kann, hingewiesen.

      Sollten Fragen zu Heimverträgen bei ehrenamtlichen Betreuern bestehen, können diese gern bei uns einen Termin vereinbaren.


      *Quelle: Betreuungsvereins Merseburg e.V.
    • was soll das denn

      ganz glauben kann ich es nicht. Wer kommt auf die Idee, die Betreuer selbst zu verpflichten? Vielleicht mag da noch was mit Angehörigen sein, aber auch dort muss ja keine Unterhaltspflicht bestehen. Und berufliche Betreuer für die Verbindlichkeiten der Betreuten einzustehen? ja wo gibt's denn sowas? Und wenn ein Heim darauf bestünde, müsse man mal die Heimleitung fragen, ob sie noch ganz dicht ist oder ob die nicht wüssten, dass ein Betreuter stellvertretend handelt, also lediglich die Betreute verpflichtet, ab niemals sich selbst.

      Aber mich wurdert es gar nicht. Mit Banken hatte ich auch schon so meine Erfahrung. Brauchen wohl noch Nachhilfe oder so.

      Gruß Kalle